Archiv für Dezember 2010

Tempus fugit – Die Zeit vergeht

Freitag, 31. Dezember 2010

In wenigen Stunden ist es wieder so weit, dass Silvesterfest geleitet uns mit Donnerschlägen ins neue Jahr. Die meisten von uns begehen dieses Ritual fröhlich und ausgelassen, ohne vielleicht wirklich zu realisieren, dass wieder ein weiteres Jahrzehnt verstrichen ist. Oder haben wir es verstreichen lassen? Kommt es Ihnen nicht auch so vor, als sei es Gestern gewesen, dass man das neue Millennium gefeiert hat? Doch wieso verstreicht die Zeit aus unserer zumindest subjektiven Wahrnehmung immer schneller? Ist es unser sprichwörtlich schnelllebiger Zeitgeist? Oder leben wir unsere eigene Lebenszeit verschwendend von Tag zu Tag?

Die Zeit ist das Einzige was man mit Leere füllen kann

Wir sollten daher wieder anfangen mehr auf Kleinigkeiten zu achten, sich den kleinen Dingen des Lebens erfreuen, anstatt sich von Termin zu Termin zu hetzen. Vielleicht sollten wir versuchen die Welt (wieder) aus den Augen eines Kindes zu sehen. Unsere verlorene kindliche Sicht der Dinge wiederzufinden könnte das Leben eines Jeden von uns bereichern und entschleunigen. Geben Sie Ihrem Bewusstsein einen Ruck und lassen Sie mal wieder los. Unsere Welt ist ein großer Spielplatz, lasst uns Spaß haben und nicht in Tristesse ertrinken.

Ein frohes Fest und entschleunigtes Jahr 2011 wünscht die Nexworld-Redaktion

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick

Mittwoch, 29. Dezember 2010

von Jan Gaspard

Mein aktueller Terminkalender (Papier) hat nur noch wenige Seiten – kein Zweifel, das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu. Für und mit nexworld.TV war es ein sehr gutes Jahr. Vor gerade einmal knapp einem Jahr gestartet, haben wir uns (gefühlt und tatsächlich) von einem Highlight zum nächsten weiter entwickelt. Für mich persönlich stand dabei das erste Halbjahr klar ganz im Zeichen des sehr außergewöhnlichen Interviews, dass ich Ende März mit Xavier Naidoo führen durfte:

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/xavier-naidoo-mein-zorn-ist-mein-motor/

Ja, es bewegt sich etwas da draußen. Die Menschen wollen sich nicht länger von einer fernen Lobby-Politik bevormunden lassen, sie wollen Ehrlichkeit und Authentizität allenthalben – sei es bei Stuttgart 21, beim Ausstieg aus dem Atomausstieg oder bei Gen-veränderten Saaten – oder eben im Fall Dutroux (siehe Interview mit Xavier Naidoo). Es ist auch mein Erleben, dass wir mit nexworld.TV immer öfter maßgeblich dazu beitragen, wichtige  Themen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen sowie Lösungen und Antworten zu suchen auf die großen Fragen unserer Zeit:

  • - Wie kann ein friedlicher Dialog der Menschen / Kulturen in Gang kommen?
  • - Wie funktioniert Gesundheit aus uns selbst heraus?
  • - Wo liegt die Zukunft der Wissenschaften?
  • - Wie funktioniert Wahrheit? – Was ist Wahrhaftigkeit?
  • - Wer sind die wahren Visionäre unserer Zeit? – Und was haben Sie uns zu sagen?
  • - Wie bewahren wir das, was wir als Schöpfung kennen?
  • - Wie können wir eine neue, vielleicht bessere Welt bauen?

nexworld.TV will dazu beitragen, mehr zu wissen – mehr zu verstehen, was da draußen in der Welt passiert. Damit ein anderes Denken in den Köpfen Einzug halten kann, damit neue und bessere Lösungen gefunden werden für eine, wie mir Gregor Gysi neulich im Interview sagte, „sich immer schneller verändernde Welt.“

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/gregor-gysi-alles-ist-moeglich

Dieser Wandel ist dabei nichts, was uns Angst zu machen braucht. Ganz im Gegenteil, wie TV-Journalist Michael Mross Mitte des Jahres bei mir in der Sendung so eindrucksvoll klarmachte:

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/systemkollaps-neue-wege-fuer-die-menschheit/

Der Wandel – auch ein massiver Systemkollaps, der die Welt, wie wir sie heute kennen, schlagartig verändern würde – kann ein durch und durch „lustvolles Erleben“ werden. Das ist eine Sicht auf die Welt, die mir sehr gut gefällt: Angstfrei sein auch im stürmischsten Fahrwasser des Lebens, weil man weiß, was wirklich passiert. Was das wiederum für ein Leben ganz konkret und persönlich bedeuten kann, das erzählte der bekannte Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in einem anderen „Gänsehaut“-Interview:

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/daniele-ganser-hinter-den-kulissen/

Auch das ganz sicher eines der Highlights des Jahres. Ganser ist für mich eine der größten, absolut unbestechlichen Autoritäten jenseits des so genannten Mainstreams, von dem in den nächsten Monaten und Jahren sicher noch so manches spannende Forschungsergebnis zu erwarten ist.

Alles in allem hat nexworld.TV mehr im ablaufenden Jahr erreicht, als beim Start am 15. Januar 2010 zu erwarten war. Die Messlatte liegt hoch für das neue Jahr. Aber wir sind voller Ideen, konkreten Planungen – und das nexworld.TV-Netzwerk wächst täglich weiter, auch dank Ihrer Anregungen, dank Ihrer Kritik und dank Ihrer Treue.

Wir laden alle ein dabei zu sein, nicht länger auf eine bessere Zukunft zu warten – sondern diese aktiv schon jetzt mit zu gestalten: als Botschafter von nexworld.TV.

Denn all unsere Sendungen verfolgen nur  ein Ziel: dass Sie darüber reden – mit Freunden, Bekannten und in der Familie.

Es verändert sich was (langsam aber sicher…)

Freitag, 24. Dezember 2010

Es ist schon eine ganze Weile her, damals war die EU im Energiespar-und-Glühbirnen-Verbots-Fieber, da berichteten einige unabhängige Medien und Webseiten über die – vorsichtig ausgedrückt – mutmaßlich geringe Sinnhaftigkeit eines Glühbirnenverbotes und über die realen Gesundheitsgefahren, die von den “verordneten” Energiesparlampen ausgehen.

Beispiel: http://www.nexworld.tv/talk-shows/gegen-den-strom/story/news/nach-der-gluehbirne-eu-sparlampe/

Als Betreiber eines dieser unabhängigen Medienportale freut es uns enorm – das ist fast wie ein Weihnachtsgeschenk – dass inzwischen ganz offiziell und mit vereinter Parlamentarier-Kraft in Brüssel für eine Wieder-Abschaffung des sinnlosen und gesundheitsgefährdenden Gesetztes zur Förderung der Quecksilberverbreitung in Form von Lampen plädiert wird.

Wir beobachten schon eine gewisse Zeit, dass die “Großen” offenbar dazu übergehen, wieder wirklich kritisch und hintergründig zu berichten. Vielleicht, damit die letzten verbliebenen Zuschauer mit intellektueller Begabung und dem Drang zum Selberdenken nicht vollständig die Flucht ins Alternative Informationsuniversum antreten.

Vielleicht lohnt es sich doch bald wieder, GEZ zu zahlen? Na, wir wollen mal nicht gleich übertreiben… eine reife Pflaume macht noch keinen Herbst.

Blog Dir Deine eigene Meinung!

Freitag, 17. Dezember 2010

Willkommen zum neuen Nexworld.TV-Blog

Nicht nur unser Bewusstsein unterliegt der Transformation. Somit haben wir beschlossen den Revolution 2012-Blog in den offiziellen Nexworld.TV-Blog umzuwandeln. Hier warten interessante Gedanken und Anregungen rund um den Weltenwandel auf sie. Unsere Moderatoren werden in Zukunft ihre Meinungen zu den aktuellen Themen und Sendungen präsentieren. Gastautoren werden für eine Fülle von interessanten Themen sorgen und ihnen das Nexworld-Universum näher bringen.

Viel Spaß beim Lesen, ihr nexworld.TV-Team.

Was suchen wir eigentlich wirklich?

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Wie viele Bücher wollen wir noch über den „Sinn unseres Lebens“ lesen, wie viele Seminare und Vorträge hierüber noch besuchen?

Am trefflichsten bringt es für mich Sokrates – durch die Stimme Platons – zum Ausdruck. Sein Ausspruch „ich weiß, dass ich nichts weiß“ beschreibt das Wissen um das eigene Nichtwissen. Erst diese Erkenntnis befreit uns von den Fesseln irriger Anschauungen und macht uns so bereit, uns auf die Suche nach dem wahren Wissen zu begeben. Sokrates geht es in seiner Kernaussage nicht darum, gesicherte Antworten auf Fragen etwa nach dem Glück oder dem Guten zu erarbeiten, sondern es kommt ihm darauf an, vorgefertigte oder lediglich übernommene Meinungen in ihren Grundfesten zu erschüttern. Zweck dieser Erschütterung ist die Bescheidenheit. Denn nur wer sich zu bescheiden weiß, ist gegen die Verführungen intellektueller Arroganz gefeit. Auf unserer wahrhaftigen Suche sollten wir uns in erster Linie auf unsere persönliche Erfahrungswelt konzentrieren. Sokrates fragt beispielsweise nach einer schönen Rosenblüte, einem Objekt also, der auf den ersten Blick philosophisch völlig unverdächtig erscheint. Indem wir jedoch hinterfragen: Wenn es eine schöne Rosenblüte gibt, so gibt es auch andere Dinge, die schön sind. Die Rosenblüte und all die anderen schönen Dinge, so unterschiedlich sie auch sind, müssen also irgendwie an etwas teilhaben, was trotz aller Differenzen gemeinsam ist: in diesem Falle dem Schönen. Diese Gemeinsamkeit ist das sokratische Frageziel. Ganz gleich, ob er die Tugend, das rechte Handeln, die Glückseligkeit hinterfragt, grundsätzlich geht es ihm darum, herauszufinden, was das Wesen dessen ist, was wir in Einzelerscheinungen wahrnehmenNiemand, so Sokrates, fügt wissentlich sich oder anderen Schaden zu. Derart verstanden ist unrechtes Handeln Folge eines mangelhaften Wissens. Das Gute wissen und es tun sind eins. Die Erkenntnis in das Wesen der Dinge (an sich) wird so zum Garant eines glücklichen Lebens.

Obgleich wir seit nahezu zweieinhalb Jahrtausenden über diese wahrhaftige Weisheit wissen, machen wir doch keinen Gebrauch hiervon. Offenbar möchte sich unser Intellekt dieser heiklen Thematik entziehen – sein guter Ruf steht ja auf dem Spiel. Weshalb sollte sich also jemals etwas in unserer elementaren SelbstBewertung ändern? Wird es unser heutiges SelbstWertGefühl sein, unsere unerträgliche Einsamkeit…, die uns den Weg zu unserm Selbst aufzeigt?

Sofern wir weiter am sammeln der Argumente über den Sinn oder  UnSinn des Lebens sind wird sich unsere Welt  nicht wesentlich verändern. Letztlich sind wir (Selbst) die Welt…

So suche ich auch keine weiteren Argumente mehr für euch – in der Gewissheit: Ihr wisst bereits alles – wenn nicht gar etwas zu viel.

In Brüderlichkeit

„Dieter Broers“