Fukushima: Supergau der Informationspolitik?

Unfall, Gau oder Supergau? Die sprunghafte und unsichere Informationspolitik der japanischen Regierung in Bezug auf den “Zwischenfall” im Atomkraftwerk in Fukushima zeigt wie unsicher die offiziellen Behörden im Bezug auf die Einstufung des Reaktorunglücks in Fukushima sind. Nun wurde Vorfall auf der internationalen Bewertungsskala für atomare Ereignisse auf die höchstmögliche Stufe 7 heraufgesetzt. Nun haben wir also einen “katastrophalen Unfall” welcher mit Tschernobyl verglichen werden kann. Allerdings sei dieses Katastrophen-Uprade zeitlich zum Beginn des Unglücks anzusiedeln und wäre mittlerweile wieder abgeklungen.

Die von der Bewertungsskala definierten Folgen für Mensch und Umwelt werden ignoriert oder verschwiegen. Es ist wohl der verzweifelte Versuch der Regierung mit dem “größten anzunehmenden Unfall” umzugehen, indem man einfach weg schaut und hofft es wird schon werden. Es ist aber auch die Ungewissheit, über die Tatsächlichen Folgen solch eines Unfalls, denn selbst bei Tschernobyl streiten sich noch heute die Experten über die langfristigen Auswirkungen des atomaren Unfalls. Außerdem wird bis heute von der Weltöffentlichkeit der Terminus “Supergau” beim Reaktorunglück von Fukushima gescheut. Das ist alles andere als eine offensive und aufklärende Informationspolitik der Regierungen. Die treffendste Schlussfolgerung ist wohl; die Regierung und Kommissionen wissen selber nicht, was in Fukushima los ist.

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42 Antworten zu “Fukushima: Supergau der Informationspolitik?”

  1. Tina sagt:

    Geh davon aus, dass Regierungen und Kommissionen schon wissen was los ist. Die können nur keine Lösungen anbieten, weil darauf nicht vorbereitet, weil vorher den Kopf im Sand gehabt, alle nicht nur Regierungen, auch Bevölkerung, auch wir. Verantwortung haben wir abgegeben, unsere ureigenste für uns selbst, sonst würden wir schon längst dafür gesorgt haben, dass Teufel nicht mit Beezelbub ausgetrieben wird. –
    Zeigt nicht mit dem Finger auf Japan, im Moment werden die Menschen dort sehr allein gelassen, keiner redet mehr von den Erdbeben, als hätten sie nicht stattgefunden, sind wir wieder mal auf gut deutsch nur mit eigener Angst beschäftigt. Übrigens gehe ich davon aus, dass es hier für solch einen Fall auch keine Lösungen gibt. –
    Die Russen hatten das in Tschernobyl übrigens besser im Griff. Die haben damals die Tiere gefangen, dass die nicht in andere Gebiete abwandern konnten. Die Russen waren auch ehrlicher, war schneller klar als jetzt was los ist, offiziell. Nicht gleich, aber ich erinnere mich gut.-
    Sollten wir vielleicht doch mal anfangen phantasievoll und kreativ andere Möglichkeiten der Energiegewinnung/-versorgung (die es ja gibt) ins Leben zu holen. – @Hospitantin, Demos nutzen nichts.- Ohne großartiges Getue, keine staatlichen Förderungen, die erzeugen nur wieder Abhängigkeiten, sondern so wie es eben geht, aus der Gesellschaft heraus, verhilft uns dann bestimmt auch zu ganz anderen Lebenszusammenhängen/-möglichkeiten.-
    Die Idee japanischen Menschen hier erst mal Zwischen?-Heimat anzubieten, find ich gar nicht so schlecht, haben doch auf ihren Inseln kaum Platz.
    @Enkel, funktioniert die Plattform wieder?

    Tina

  2. @ Politik & Alle

    Informationspolitik, jede, bezüglich Atommeiler und bezüglich der in diesem Blog schon viel erwähnten menschlichen Szunamis.

    Hier spricht kein „Gutmensch“ hier spricht ein Vernunftmensch, ein konservativer, der Gerechtigkeit und Menschlichkeit will, und wenn wir sie nicht freiwillig geben, werden sie sie er bomben! Und sie sind aus Ihrer Perspektive im Recht. Nicht aus unserer, aber das ist eben eine andere Perspektive, das müssen wir bedenken.

    Wir gehen hier bei dem, was wir sagen und denken, von normalem Menschenverstand, von Logik, von Ethik und so einigen anderen Ansätzen, aus unserer hiesigen Perspektive jetzt aus. Es sind Ausgangsgrundlagen, so sehe ich dass, von denen im Leben, im Hier und Jetzt so, wohl nicht ausgegangen werden kann.

    In den Reden unserer Volksvertreter, erkennen wir entweder die dummen Anweisungen der Frauen der Politiker, die sie einfach unreflektiert in die europäischen Kommissionen tragen, das war polemisch, oder die Meinungen von dummen, niemals nachdenken Politikern selber, die selber so dumm sind, dass sie nur Politiker, nichts anderes, werden konnten. Das hat nichts mit unserem Verständnis und Denken zu tun, dass ist nicht menschenwürdig, weil wirklich nur dämlich, wir werden von Schafen, Ochsen, von Kühen und Eseln regiert, wer will das? Das müssen wir wirklich endlich unterbrechen, gebt den Klugen Menschen die Chance das Leben logisch zu regeln.
    Wie sonst rechtfertigen wir, oder erklären wir, dass unsere Volksvertreter den Italienern Antworten geben, auf das „Lampedusa Problem“, wie sie es taten? Es stehen die Menschen die, die Hochkulturen unserer Zivilisation waren, auf, sie stehen auf, weil sie müde sind, unter Diktaturen zu leben, nach mehr als 500 Jahren Knechtschaft, haben sie genug, wollen nicht mehr, aber sie sind unsere Wurzeln der Kultur, die klügsten, der Klügsten dieser Welt, unsere Wiege aller Kulturen.
    Wir besitzen die Arroganz, unsere Türen vor diesen weisen Menschen, den Flüchtlingen zu verschließen, die vor Bürgerkrieg und Aufstand fliehen. Ich wünsche uns Deutschen, dass uns das nie mehr im Leben geschähe, wir haben vergessen. Es ist auch uns geschehen. Ich sage nur ein Wort. Barmherzigkeit. Ich wäre bereit aufzunehmen und Ihr?????
    Wo sind wir, die wir logisch und gerecht und barmherzig sein wollen, wo ist die Menschheit, auf unserem Planeten, wo sind die, die die Kinder Gayas sind, ich bin stolz Mensch zu sein, warum nehmt Ihr, die Ihr so dumm redet, mir meinen Stolz, Mensch zu sein, Ihr sagt nicht, was ich meine, ich schäme mich für das, was in meinem Namen gesagt wird. Macht die Türen auf, was tut Ihr denn, die Welt gehört nicht uns, nicht Euch, es ist unser aller Erde! Und in den nächsten Monaten werden Millionen diese Frage stellen, wollt Ihr sie krepieren, ersaufen, ersticken, verstrahlen, verhungern lassen? Wer gibt Euch das Recht zu urteilen, Ihr, ein Mensch „Urteiler“ , die Ihr als wirklich dumme Menschen, zufällig zu viel Redemacht gekommen seid, ich würde sie euch gerne sofort nehmen, für mich redet ihr nicht, Ihr seid alleine mit eurer Meinug. Seid still. Schämt Euch, jeder Einzelne für sich. Ich schäme mich, solche Vertreter für mich reden zu hören, wer seid Ihr, das Ihr Euch das erlaubt?
    Alle, sagt was Ihr meint, sonst wird es bald ganz dunkel um uns!
    Barmherzigkeit!

    Janus Rosenbrücke

  3. @ Tina

    Alles richtig was Du sagst, sage es noch viel lauter! Ich sage Dir, Mensch hier ist so bequem, über schreiben hinaus, ist kein Mensch bereit zu tun, sie schlafen so lange, bis sie sterben, und reden vom erwachen, damit sie nicht geweckt werden. Ich bin nicht aufgeregt, doch ganz klar sichtig.
    Ich bin nicht böse, aber ich erwarte auch nichts, von niemandem unter Ihnen, denn sie wollen alle, aber blos nichts tun, um Gottes willen, keine Veranbtwortung übernehmen. Das zum Menschen der so denkt und denkt in unseren Landen.

    Nein Tina, da ist irgend etwas mit der technik, weiß nicht was genau, vielleicht bauen Sie was an Datenbanken, keine Ahnung, der Admin ist dabei, Geben für Leben, ist of line und keiner weiß im Moment wirklich warum, ich bin gespannt welche Erklärungen es dafür später gibt, warten wir ab, aber passt ja gerade zu allem, was so passiert, aber ich habe im Moment auch nicht so viel Lebensraum übrig, mich intensiv darum zu kümmern, Infos einzuholen.

    Herzlicher Gruß

    ein Enkel

  4. Tina sagt:

    @Enkel, Janus, All

    stellt sich die Frage was ist Unabhängigkeit? Erst mal Wikipedia:#
    # ein durch wirtschaftlicher Sicherheit (oder durch den Verzicht auf selbige, siehe Diogenes von Sinope oder Eremit) unterstützter Zustand
    # in der Psychologie und Soziologie die Möglichkeit oder das Gefühl, in eigener Verantwortung Entscheidungen treffen zu können, siehe Eigenverantwortung
    # das Fehlen oder die Abwehr gegenseitiger Einflüsse, siehe Freiheit
    # Freiheit der Wissenschaft, in der Wissenschaft
    # geistige Unabhängigkeit, siehe Denken

    Mehrere Begriffe die in diesem Zusammenhang noch zu klären sind:
    - Eigen-ver-antwort-ung; die Trennung ist Absicht und beinhaltet meine Erkenntnis zu diesem Begriff, Fragen sich selbst zu beantworten, mit den nötigen Mitteln und Nachschlagwerken, sicher, aber dann die gefundene Antwort wirklich zur eigenen zu machen, nicht nur vom Verstand her, sondern gerade auch im eigenen Fühlen und Tun.
    -Freiheit; braucht Raum in dem sie sich entfalten kann. Ist dieser Raum vorhanden? Wenn nicht; was oder wer besetzt diesen Raum? Frei wovon – frei wofür?
    Dem schließt sich das Denken an, auch dieses bewegt sich in Räumen, denen nur wir selbst die Grenzen setzen, deren Inhalt oder Inhaltslosigkeit wir selbst bestimmen. Ist der Raum des Denkens zu sehr mit alten Inhalten gefüllt, muss wohl erst mal aufgeräumt und entrümpelt werden, sonst stößt Mensch eben überall an, tut sich weh und verliert vllt. die Lust zu denken. Kommt so zu keiner neuen Erkenntnis, und diese ist doch so wünschenswert am Ende eines Denkprozesses.

    Können wir denn nicht versuchen uns an dieser Gedankenkette entlang zu hangeln, um dann eben doch unserer Bequemlichkeit zu entkommen?

    Liebe Grüße
    Tina

  5. Florian sagt:

    Das Informationen nicht einfach so an die Öffentlichkeit gegeben werden um keine Panik auszulösen halte ich für äußerst sinnvoll!

    Das die Sache in Fukuschima vor den Baum gelaufen ist, ist Fakt.

    Die Evakoierung in einem Radius von 20km ist eingeleitet.

    Was die Technik angeht, ist es halt schwer (nebenreaktionen) die Reaktion so einfach anzuhalten, wenn die Kühlung schon so lange versagt hat. Es handelt sich um sieben Reaktoren und wenn nur einer die 2900° im Innenkern erreicht, ist keinerlei herankommen an die andern mehr möglich.
    Das dies schon geschehen sein muss, zeigen die Stahlungswerte der Umgebung und die Versuche mit viel Meerwasser die Tanks zu spühlen.

    Es ist immer gut etwas Hintergrundwissen zur Techink zu haben, bevor man darüber Urteilt.

    Alles gute.

    Florian

  6. @ Tina

    Eigenverantwortung ist out, Eigen Antwort ist in. Eigenantwort auf viele immer gültige Fragen, ja eine wunderbare Vokabel aus dem Bestand nicht neu geschaffen, sondern auf seine Grundaussage, den Ursprung zurück erinnert. Seien wir zu allererst ehrlich zu uns selber. Gestehen wir uns ein, dass wir denken, was wir gelernt haben zu denken, nicht einer, wir alle. Wir haben einen allgmein Verstand, mit kleinen Detailabweichungen, die oft rein emotional begründet sind. Die Kleinen Detailunterschiede bei unserem Denken, die macht unser so genanntes Individuum aus. Würdest Du aber viele Individuen aus einem gemeinsamen Kulturkreis befragen, rein logisch, kausale gedankenketten bilden lassen, dann würden wir feststellen, dass die Denkunterschiede nicht so groß sind. Wir bauen ja schließlich durch Kirchliche Erziehung, durch Schulen, durch den Einfluss, heute, der medien, alle auf den gleichen Informationsbausteinen unser Wissen auf. Und wehe, jemand wagt sich, diese Steine mal zur Seite zu packen, und das Denkgerüst komlett neu aufzubauen, nur einen Baustein vielleicht anders zu setzen. Das würde ja bedeuten, alle anderen leben in einem vielleicht verkehrten Denkgebilde, wenn der Eine als richtig anerkannt würde. Da können wir uns schon denken, was mit dem einen, den wenigen, die vielleicht andere Bausteine verwenden, oder einfach die vorhandenen Bausteine anders andere kombinieren, was dann passiert mit jenen. Das Denkgebäude sieht dann nämlich ganz anders aus, als das aller anderen, nur weil die gleichen Steine in andere Kombinationen gesetzt wurden. Das fällt erstens auf, so wie eine Moschee in Köln anders aussieht als der Dom, das fällt doch auf oder, aber die ist aus dem gleichen Baumaterial wie andere Bauwerke, nämlich aus Beton.

    Was können wir also tun?

    Wir können das Tun, was Du tust, Du fragst Dich selber. Wir können fragen stellen, die sich jeder für sich, selber beantwortet. Damit jeder für sich die Entscheidung treffen kann, inwieweit jeder seine Denkarchitektur renovieren will. Wie Sie dann aussieht, das wird uns sicher überraschen. Aber das wird sich sicher in das Stadt- Landbild einpassen, besser als wenn wenige Architekten für alle bauen.

    Wenn viele nun lesen würden, das eigenverantwortung im Wortstamm EIGENANTWORTEN bedeutet, kann man das Wort, glaube ich für sich selber sehr gut und seiner Bedeutung entsprechend, wieder für sich annehmen und auch anwenden, ein alter Stein, von Schmutz befreit, kann gut für neue Bauwerke wieder benutzt werden, es braucht nicht immer neues Material. Wie weise Du die Wortspiele interpretiert hast, genau das, wie hier in deinem Spiel angewendet, trifft auch auf Geld und somit auf Bernhards Gedanken zu. Schaffe doch nicht die Bausteine ab, reinige Sie, um Sie in Ihrem Ursprung, für neue Werke zu nutzen.

    In dem Zusammenhang ist es natürlich lustig, wenn man direkt sagt, wasche das Geld, sauber, vom Schmutz, der ihm über die Jahrhunderte anhaftete, lass es so wieder im Lichte glänzen. Lass Dir nicht von seinem Glanz, ihm im dunklen, den Weg weisen.

    Waschen wir hingegen für andere das Denken, lassen sie sich nicht selber putzen, dann würde das bedeuten, dass sie eine GEHIRNWÄSCHE erhalten. Wortspiele, wie fein, reich, voller Denkimpulse.

    Danke Tina, für Dein Umsetzen, das macht Mut, das klingt helle.

    Lächelnd zu allen

    ein Enkel

  7. Tina sagt:

    @Florian,

    zum Verständnis, es ging uns nur um die Information, die Politik und unsere Be-Teil-igung daran. Wir urteilten nicht über die Technik, sondern dachten nach über den gesellschaftlichen Umgang mit ihr. – Hab aber Dank für die Hilfestellung bei den technischen Grundlagen, mir ist aus Schülertagen noch erinnerlich, so eine atomare Kettenreaktion, lässt sich doch gar nicht anhalten, oder?

    Freundliche Grüße, schönes Wochenende

    Tina

  8. @ Florian

    Es ist immer besser Hintergrundwissen zur Techink zu haben, bevor man darüber Urteilt.

    Herzlichen Dank, für sachliche und produktive Kritik. Auch ich bin der Meinung, dass niemand absichtlich Schaden zufügt, dass Menschen Fehler machen, nun denn, nobody ist Perfekt. Das wir mehr wissen müssen, bevor wir in obsessives kritisieren verfallen, ist mir aus Herz und Geist gespochen.

    Wenn Du mehr technisches und wissenschftliches Verständnis hast, bleibe doch bitte dabei, helfe zumindest denen, die hier lesen und schreiben, besser zu begreifen, um mündig zu werden gehört wissen.
    Danke im Voraus.

    Ein Enkel

  9. Andi sagt:

    Ning Hao,

    Als 26 Jähriger Obersösterreicher der direkt von dem Supergau in der Ukraine betroffen war, sollte ich eigentlich sehr viel Angst haben und diese auch verbereiten. Dennoch ist es sicherlich so, dass in Japan die Herrschenden nicht genau wissen welche Auswirkungen auf ihnen/uns zukommen wird. Die heutige Technik kann nur momentaufnahmen wieder- und schätzungen für die Zukunft abgeben. Ich empfinde tiefes Mitleid für die Japanische Bevölkerung und bin mir der Spirituellen Auswirkung bewusst, jedoch können wir alle zur Minderung beitragen. Der Zeitgeist sagt uns ja, dass wir VorSichtig und Demütig mit unserer Umwelt umgehen müssen und da ist jeder einzelne von uns gemeint, schimpfen und wüten gegen jene ist kein Ausweg, immerhin hat jeder Bürger von Mutter Gaia zugelassen das diese Energie in unserem Leben einklang findet(gerade in Europa benutzen wir sie täglich). Wir werden es sein die die Auswirkungen auch zu tragen haben und somit bin ich zum Schluss gekommen, dass wir uns Glücklich schätzen können, denn unsere Fehler dürfen wir in DIESEM LEBEN auch ausbessern. “Schlechtes das doch Gutes schafft” ist ein Zitat welches mir, gerade für dieses Unglück, Hoffnung gibt. Also lasst uns nicht die angst oder dem zweifel(Bewusst klein geschrieben) Vorrang geben sondern der Liebe, die durch diese Ereigniss auf der ganzen Welt sich einschwingt, und lasst uns damit Anfangen Solitarität und Gemeinschaftsbewusstsein zu erleben. Wir alle sind jetzt dazu aufgefordert, bei uns anzufangen und in unserer Region für saubere, nachhaltige Energien einzutreten und nicht in Faulheit zu ersaufen.

    In tiefer Liebe und großer Freude über unsere Göttlichkeit,
    Andreas Schenk

  10. Hospitantin sagt:

    Hi,

    dieser Supergau macht herrkömmliche Politik eigentlich überflüssig. Sie ist ein zahnloser Tiger geworden. Sie kann die Menschen nicht vor dem Kommenden beschützen, geschweige denn warnen, weil sie zu feige dazu ist. Nun sind es die Medien, die die Trommeln rühren.
    Michio Kaku sagt es gerade deutlich und auch Stephen Hawking meinte letzte Woche in einem Interview “Gnade uns Gott”. Die Menschen sollen allein die Gefährlichkeit der Lage im Pazifischen Raum und andernorts einschätzen lernen, ggf. die Flucht ergreifen. Aber wohin sollen Millionen von Menschen fliehen? Dafür gibt auch nicht nur anseitzweise Lösungen.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/michio-kaku-warnt-die-weltbevoelkerung-vor-einem-mega-erdbeben.html

    Wie reagiert denn eigentlich der Rest der Welt darauf? Hätte gern mal ein paar Hinweise hierzu. Es muss doch ein globales kollektives Unterbewusstsein hierfür geben.

    Danke für die Hinweise schonmal……

  11. Tina sagt:

    Nun ja Enkelkind,

    wollte ich doch mal sehen, was den Enkeln hinterlassen wird an Last aufs Leben.
    Zuerst Geld; hochinteressant, benutzt im Moment zu Zwecken, wie von Bernhard beschrieben, wahrscheinlich sogar noch ein paar mehr. – Nur Geld ansich ist ja weder böse noch gut, es ist und den Sinn und Geist geben wir Menschen hinein. Was bei Geld-Gier gepaart mit Verantwortungslosigkeit, nicht selbst Antworten suchend, herauskommen kann, ist zur Zeit in Japan in Reinform zu sehen, trifft allerdings, nach meinem Empfinden und Informationsstand, global zu.

    “Geld (abgeleitet vom indogermanischen ghel=Gold und dem Althochdeutschen gelt ,Vergeltung, Vergütung, Einkommen‘ oder ,Wert‘[1]) ist ein Begriff für ein Wertäquivalent.” und weiter
    “Im praktischen Gebrauch ist Geld ein Zwischentauschmittel, das sich von anderen Tauschmitteln dadurch unterscheidet, dass es nicht unmittelbar den Bedarf eines Tauschpartners befriedigt, sondern auf Grund allgemeiner Akzeptanz zu weiterem Tausch eingesetzt werden kann.” Diente also Aufbau und der Entwicklung von Handelswegen und Handelsnetzen, dem Austausch von Gütern die die Einen nicht benötigten, da der Bedarf wahrscheinlich reichlich gedeckt war, und die Anderen als für sich wünschenswert oder lebensnotwendig erachteten. Wobei auch Lebensnotwendiges, wie z.b Salz, die Funktion von Geld innehatte. – Setzte und entwickelte wahrscheinlich gleichermaßen Abstraktionsvermögen der Menschen, hier zuerst der Handelnden, voraus, half bei der intellektuellen Entwicklung der Menschheit. Schuf Verbindung, da leichter zu transportieren, oft unverderblich, erweiterte den lokalen Horizont.

    z.B “Tönnies unterscheidet das „ursprüngliche Geld“, das durch den Gebrauch als absatzfähiges Gut allgemein gültiges Tauschmittel etabliert wird, aber erst durch den öffentlichen Glauben als vom Gemeinwesen mit Garantiestempel geprägte Münze bestimmtes Gewicht und damit bestimmte Bedeutung erhält. Durch die Verpflichtung des Gemeinwesens, Geld als Kredit der Staatsregierung anzuerkennen, wird konventionelles Papiergeld – vorerst als nur kaufmännischer Kredit – dem Geld angeähnelt, ihm wird kraft künstlichen sozialen Willens Bedeutung als gesetzliches Zahlungsmittel zugewiesen. Die Bedeutung des Geldes als etwas, dass nicht ist, sondern nur bedeutet und gilt, wird in der Banknote zum Zeichen materiellen Wertes, durch die Abkunft vom Metallgeld jedoch noch mitgedacht als Gegenstand. Damit stellt Tönnies die soziale Funktion der jeweiligen Zeichen – hier zum Beispiel des Geldes – in Beziehung zu den jeweiligen Erfordernissen sozialer Organisationen hinsichtlich der Generierung und Stabilisierung normativer Regelungen des sozialen Lebens, die zunehmend abstrakter und zweckrationaler werden.”
    Der “Wert” des Geldes beruht also auf einer Vereinbarung die innerhalb einer Gesellschaft getroffen wird, die sich geeinigt hat Geld als soziales und wirtschaftliches Regulativ einzusetzen.

    “Lange dienten zur Sicherung des Geldwertes materielle Güter, insbesondere Gold. Daraus ergibt sich aber noch keine Äquivalenz von Materie und Geld, sondern hergestellt wurde nur ein Bezug von Geld zu dem Wert des Goldes. Populär ist die Annahme, Geld könne mit Energie verglichen werden. Jedoch gälte dann der Energieerhaltungssatz, und Geld könnte weder entstehen noch vernichtet werden.”
    Wäre ja schön, würde bedeuten, Geld behält den Wert, bzw. ich bekomme heute, wie in zehn Jahren für die Zahl auf dem blauen Zettel noch die gleiche Gegenmenge an Gütern/Dienstleistungen, da ja im Vertrauen vereinbart wurde, innerhalb der Gesellschaft…

    Und vorerst zum Schluss:
    “Kritik am Geld, Forderungen nach dessen Abschaffung, Reformation der „Geldwirtschaft“, Begrenzung des Handelns mit Geld auf bestimmte Mengen oder Personen, die Suche nach alternativen Mitteln der Verteilung von Reichtum, Waren und Leistungen bestimmten die Geschichte des Geldes. Geldkritik war zunächst moralisch motiviert und ist seit der Entstehung des Kapitalismus erst später mit der Kritik an dieser Wirtschaftsform verbunden.”
    “Die Kritik am Geld hat in ihrer Geschichte verschiedene Ausformungen angenommen. Ideologische Formen der Geldkritik entwickelten sich in Zeiten der Krise, wo Geld teils nicht nur als ökonomische Größe, sondern als die zentrale Bezugsgröße im Kapitalismus angesehen wurde. Darauf aufbauend wurden etwa während der Gründerkrise in Deutschland 1873 und der Weltwirtschaftskrise 1929 auch die gesellschaftlichen Verhältnisse fetischisiert..”

    Zentrale Bezugsgröße, das ist der Begriff der im Moment umfasst, was Geld alles geworden ist, wozu es von uns gemacht wurde, keine Zusammenhänge, gesellschaftlich, wirtschaftlich, politisch, kulturell, ökologisch, wissenschaftlich, gesundheitlich, familiär, zwischenmenschlich…die nicht über Geld definiert werden. (Auch die Luft zum Atmen; brauch ich nur an diese ganze CO2- Diskussion/-Abgabe zu denken.)
    Frag ich mich am späten Abend, wozu Geld dienen soll und wozu nicht? Austausch erleichtern, praktikabel machen ja, dadurch den Horizont und Zusammenarbeit erweitern/ermöglichen, ja. Leben bestimmen in allen Facetten, nein. – Und….?

    Freundlich
    Tina

  12. Kritik sagt:

    Weil hier so gerne Kritik kritisiert wird, als ob das keine Kritik wäre:

    Kritik ist an sich nichts schlechtes, wenn sie wichtig und angemessen ist. Was bei Kritik zumeist nicht Grundvoraussetzung zu sein scheint, ist ein entsprechendes Angebot einer Lösung. Wenn es keine Lösung gibt, wozu dann Kritik? Kann man sich doch sparen, oder? Im Gegensatz dazu halte ich es für unangemessen, Kritik, für die eine Lösung mit angeboten wird, zu kritisieren. Man kann ja anderer Meinung sein, aber ohne Lösung einfach drauf los zu ballern, so als ob es unterm Strich nicht nur um eine reine Geschmacksfrage ginge, empfinde ich weder als wichtig, noch als angemessen.

    Soviel Kritik musste sein

  13. Zensur sagt:

    Woran lag´s diesmal?

  14. Bernhard sagt:

    @ Tina

    “Frag ich mich am späten Abend, wozu Geld dienen soll und wozu nicht? Austausch erleichtern, praktikabel machen ja, dadurch den Horizont und Zusammenarbeit erweitern/ermöglichen, ja. Leben bestimmen in allen Facetten, nein. – Und….?”

    Was Du über Geld schreibst ist eine sehr schlüssige Kurz-Zusammenfassung dessen, was man über Geld alles berichten kann. Die ganzen Abläufe, die mit Geld verbunden sind, sind nicht einmal mehr von Börsen-Experten zu überblicken.
    Entscheidend an Deinem letzten Satz, den ich oben noch einmal kopiert habe, ist doch die Frage, ob es Möglichkeiten gibt, die sogenannten postiven Aspekte des Geldes von den negativen zu trennen. Um einer Antwort auf diese Frage die Blauäugigkeit zu nehmen, sollten wir uns vor Augen halten, dass Geld ein Machtinstrument ist. Dies bedeutet, dass diejenigen, die über mehr Geld verfügen auch über mehr Macht verfügen, als jene, die über weniger Geld verfügen. Wir wären also bei der Abspaltung der negativen Aspekte auf deren Wohlwollen angewiesen. Glaubst Du, dass diejenigen, die durch Geld die Macht erlangen, mit der sie das Leben der Menschheit in all seinen Facetten bestimmen können, wohlwollend abtreten, an den Abschaum, als den sie diejenigen, die nicht auf ihrer Woge der Macht schwimmen, betrachten?

    Ich halte es für sinnlos sich über ein Für und Wider des Geldes zu unterhalten. Wer die Widrigkeiten des Geldes nicht haben will sollte sich Gedanken machen, wie man es los wird und nicht, wie man aus der Geissel der Menschheit einen Rollkragenpullover strickt.

    Man könnte im übertragenen Sinne auch Maschinengewehre an Soldaten verteilen, damit sie für die Menschen Äpfel von den Bäumen schießen.

    LG

    Bernhard

  15. Bernhard sagt:

    @ Tina

    Noch was.

    Wenn es überhaupt eine Möglichkeit gibt, diesen Dreck loszuwerden, dann ist es der, dass man das dreckige Spiel mitspielt, um selbst die Macht zu erlangen, sich von der Macht der Tyrannen unabhängig zu machen. Der Aufbau eines geschützten Rahmens, in dem die Menschen wenigstens eine Chance haben sollen, sich aus dieser Drecksuppe heraus zu entwickeln. Ob das dann auch so geschieht, da bleibt nur Hoffen. Aber es wäre eine Chance und die hätten wir doch verdient, meine ich.

    Bernhard

  16. Hospitantin sagt:

    Tina, Bernhard etc.

    “Nur Geld ansich ist ja weder böse noch gut, es ist und den Sinn und Geist geben wir Menschen hinein.”
    Stimme dem zu:
    - There is nothing either good or bad but thinking makes it so.- Hamlet zu seinen Höflingen Rosenkranz und Güldenstern.

    Gestern Abend war wieder Anti-Atomkraft-Demo. Die Trommeln waren weithin zu hören.
    Der Geldfluss scheint träge geworden zu sein in Deutschland. Mit Trommeln kann er noch nicht wieder in ein natürliches Bett zurückgeführt werden. Da müssen erst noch Staumauern überwunden werden. Und das könnte bei virtuellem Geld schwierig werden. Wenn auch Geld ein Bewusstsein hat, dann würde es fairerweise selbst einen Weg finden, zum Wohle aller. Aber dem ist aus Erfahrung eher nicht so. Die geistigen Währungen kleben an schmarotzenden Gehirnen.
    Im Münzturm des Dresdner Schlosses ist keine solche Währung ausgestellt. Geistige Währungen sind ja auch absichtlich nicht materialisierbar.
    Und doch gibt es diese. Es gibt viele schändliche Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir akzeptiert haben. Wenn ich mir das Zeitgeschehen durch den Kopf gehen lasse, dem die alten Münzen der Sammlung zugrunde liegen, dann sind das jeweils ganz andere Gesellschaftsordnungen gewesen, die das Geld gebrauchten. Und das interessanteste ist, dass viele Geldstücke der Sammlung aus Münzfunden stammen. Viel wurde vergraben, um es nicht in “falsche Hände” kommen zu lassen oder weil es Blutgeld war. Die Masse an Geld bei den Funden hatten raffgierige Besitzer versteckt.
    Sagt Euch das was?

    einen schönen Frühlingstag

  17. Bernhard sagt:

    @ Hospitantin

    “Nur Geld ansich ist ja weder böse noch gut, es ist und den Sinn und Geist geben wir Menschen hinein.”

    Stimmt, Geld hat kein Eigenleben, es ist kein Wesen. Wie sieht er aus, der Sinn und Geist, den wir(?) Menschen ihm geben? Wie schwer wiegt der Geist und Sinn, den Du ihm gibst? Wie schwer wiegt der Geist und Sinn, dem ich ihm gebe? Wie schwer wiegt der Geist und Sinn, den die Ärmsten der Armen ihm geben? Wie schwer wiegt der Geist und Sinn, den ihm die Elite aus Wirtschaft und Politik gibt? Wie schwer wiegt der Geist und Sinn, den ihm ein Habenichts gibt, der gerne mit dem Geld, welches er nicht hat, den Welthunger bekämpfen würde? Wie schwer wiegt der Geist und Sinn, den ihm ein Multimilliardär gibt, der eine Möglichkeit sieht, in der 3. Welt billigstes Ackerland dafür zu verwenden, um dort billig Futter für die Rinder, die wir in der 1. Welt kaufen und essen, zu produzieren, auch wenn dadurch der Bevölkerung der 3. Welt wichtiges Ackerland für die eigene Versorgung verloren geht? Eines von tausenden Beispielen? Ja, genau.
    Ich kann Dir sagen wie schwer der Sinn und Geist wiegt, den “wir” Menschen dem Geld geben. Es steht in Zahlen auf den Papierfetzen drauf. Genau so wie es auf den Papierfetzen geschrieben steht, so ist auch das Gewicht der Gesinnung des EINZELNEN Menschen, der den Papierfetzen besitzt, auf das Geld, um diese Gesinnung in seiner Wirkung auf die gesamte Gesellschaft zu übertragen. Und jetzt schau´ Dich um, in welcher Welt wir leben und Du wirst sehen, welchen Geist und Sinn “wir” Menschen dem Geld geben.
    Nein, Du hast recht, Geld ist nicht gut und auch nicht böse, denn Geld kann nichts tun, aber es befähigt Menschen, die es haben, etwas tun zu lassen. Je größer die Not, um so größer ist die Bereitschaft, Dinge zu tun, die man gar nicht tun will, nur um die Not verringern zu können. Wie schnell entsteht der Eindruck etwas BESSERES zu sein, ist man erst einmal in der Lage den anderen Dinge tun zu lassen, die man selbst nie tun würde, zumindest nicht ohne Not, in der man sich ja nicht befindet, solange man das Geld hat den anderen diese Dinge tun zu lassen, denn dadurch “verdient” man ja auch mehr als die anderen, die ja auch gar nicht mehr verdienen sollen, denn dann würden sie diese Dinge ja für einen nicht mehr tun. Könnte man so bis zur Bewusstlosigkeit weiterspinnen…..
    Hospitantin, Du sprichst da mit dem Sinn und Geist, den wir dem Geld geben einen entscheidenden Punkt an. Die Unterschiede, die das Geld zwischen den Menschen entstehen lässt, haben psychologische Wirkung und darin steckt die wahre Bösartigkeit des Geldes.
    Geld ist nicht gut und auch nicht böse, aber es ist das ideale Mittel um die Bösartigkeit der Menschen innerhalb ihrer hierarchischen Struktur je nach Rang in dieser Struktur mehr oder weniger Wirklichkeit werden zu lassen. Die Bösartigkeit der Menschen ist die Ausgeburt des sozialen Ungleichgewichtes, welches durch das Macht- und Druckmittel Geld erst möglich wird.

    Fazit? Sag´s Du mir.

    Bernhard

    P.S. Das ist nicht nur Theorie, da draussen ist der Beweis.

  18. Tina sagt:

    @Bernhard, Hospitantin, wen es sonst noch interessiert;

    Geld ist Machtinstrument. Ja ist so. Und was ist Macht?
    “Im Althochdeutschen, Altslawischen und Gotischen bedeutete das Wort Macht soviel wie Können, Fähigkeit, Vermögen. Vergleichbar stammt das lateinische Substantiv für „Macht“, potentia, von dem Verb possum, posse, potui ab, welches heute mit „können“ übersetzt wird.”
    Stellt sich die Frage, die die Geld haben, und dieses einsetzen für Zwecke der verschiedensten Art, können die was, beruht ihre Macht, die sie haben auf “Können” im Sinne von fähigsein zu…?

    Oder ist es doch eher so?
    “Macht wird im allgemeinen Sprachgebrauch oftmals dem Wortfeld des Begriffs Herrschaft zugeordnet. Wörter wie Machtapparat, Machtergreifung, Machtwechsel, Machthaber legen dieses Verständnis nahe.”
    “Als sozialwissenschaftlicher Begriff bezeichnet Macht einerseits die Fähigkeit, auf das Verhalten und Denken von Personen und sozialen Gruppen einzuwirken, andererseits die Fähigkeit, Ziele zu erreichen oder sich äußeren Ansprüchen nicht unterwerfen zu müssen. Die beiden Sichtweisen werden auch als „Macht über“ und „Macht zu“ bezeichnet.”

    Und weiter: “Macht ist ein vielfach semantisch verzerrter Begriff, der letztlich stets nur den Umfang der physischen und psychischen Handlungsmöglichkeiten einer Person definiert. Die Nutzung dieser Handlungsmacht, die sich auf andere Individuen auswirken kann, aber nicht muss, ist in positivem wie auch negativem Sinne, bezogen auf deren Auswirkungen möglich.”

    Zurück zum Ausgangspunkt, Geld. – Haben wir hier doch auch unsere Verfügungs-Macht, die wir in verschiedenen Formen über unser Geld hatten, abgegeben. – Alle tragen wir (bzw,. lassen überweisen) unser Geld, dass wir erwarben durch vornehmlich Arbeitsleistung, aber auch geschenke o.ä., zu den Banken auf dass sie es für uns verwalten und “arbeiten lassen”. (Habt ihr schon mal einen Geldschein arbeiten sehen? Ich nicht.) Die brauchen unser Geld um Geld entstehen zu lassen, lassen sich das in Form von Gebühren auch noch von uns bezahlen, investieren es an Stellen, wo wir es wahrscheinlich nie investieren würden, Z.B. AKWs. Wir stehen da, reiben uns die Augen und wundern uns, und tun so als wären wir völlig unbeteiligt. Sind wir aber nicht. Alle haben wir uns einwickeln lassen, wollten auch nicht unbedingt außerhalb der Gesellschaft stehen, dazu brauchts nun mal ein Konto, wer bekommt heutzutage schon noch seinen Lohn bar? Kam dazu Bequemlichkeit, ja das Onlinebanking… Haben unsere Macht über unser Geld abgegeben, was sein Wirken betrifft, stehen jetzt ohnmächtig da, sehen zu und wundern uns… Damit möchte ich uns vor Augen halten, wir sind Teil des Kreislaufs, des Systems und stehen global betrachtet an der Spitze der Pyramide. (Darum können wir ja hier auch so feine Kommentare schreiben.)-
    Verurteilen und trennen wir nicht aus unserer Ohn-Macht heraus? Hilft das auch nur ein winzig kleines bißchen? Ich weiß nicht ob Menschen bösartig sind. Sie sind verschieden und haben, jeder Einzelne, ihre eigenen Glaubenssätze, ihre ureigensten Ansichten, Rituale , Gewohnheiten, Denkmuster. Die stimmen nicht unbedingt mit denen anderer Menschen überein, sind oft sogar ziemlich konträr. Nur was ist gut und was ist böse? Trägt nicht auch das sogenannte Böse zur Entwicklung bei? Trug nicht auch Geld zur Entwicklung bei.? Materiell, aber auch geistig? Forderte Geist und Intellekt heraus, schuf Wege der Verbindung, die es vorher nicht gab?

    Denke wir sollten uns zuerst mal unserer Ohnmacht bewusst werden und dann sehen und suchen nach Wegen uns selbst wieder in die Eigen(e)-Macht zu setzen, nicht nur Geld zu generieren, sondern auch auf Wirkung, die mit seinem Einsatz erzielt wird, Einfluss nehmen, selbst bestimmen, selbst handeln, Fragen stellen, Eigen-ver-Antworten.

    In Erfurt wurde vor ein paar Jahren ein riesiger Goldschatz, einzigartig in Mitteleuropa, gefunden, vergraben von jüdischen Menschen unter der alten Synagoge, die wussten dass sie keine Chance auf Weiterleben hatten (Progrom im MA). Aber vergraben für die Nachgeborenen, Überlebenden, interpretiere das als Gruß in die Zukunft.

    Ein Satz der viel aussagt:”Die Welt hat nicht nur eine Wahrheit und nicht nur ein Gesicht.” Das trifft auf Alles zu, auch auf Geld.

    Ach ja, Bernhard, du hast noch ein Thema angerissen, das der Hierarchie. Find ich spannend. Auch ein Erbe an die Enkel. Entsteht nicht nur auf monetärer Grundlage, aber demnächst dazu.
    Und was hast du gegen Rollkragenpullover, sind doch praktisch bei ungemütlicher Witterung.

    Liebe Grüße, genießt die Sonne, dazu ist sie da.

    Tina

  19. Tina sagt:

    Kann ja meinen Wohnort schlecht verleugnen, aber dieses hier, ihr kennt es glaub ich alle, möchte ich uns in Erinnerung bringen:

    Mephistopheles.
    Ein Teil von jener Kraft,
    Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

    Faust.
    Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?

    Mephistopheles.
    Ich bin der Geist, der stets verneint!
    Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
    Ist wert, dass es zugrunde geht;
    Drum besser wär’s, dass nichts entstünde.
    So ist denn alles, was ihr Sünde,
    Zerstörung, kurz das Böse nennt,
    Mein eigentliches Element.

    Geschrieben von einem der das Leben genossen hat, und doch klar sah, alter Freimaurer, Freigeist.

    LG
    Tina

  20. Bernhard sagt:

    @ Tina

    zu

    Tina sagt:
    Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.
    20. April 2011 um 15:12
    @Bernhard, Hospitantin, wen es sonst noch interessiert;

    Geld ist Machtinstrument. Ja ist so. Und was ist Macht?
    “Im Althochdeutschen, Altslawischen und Gotischen bedeutete das Wort Macht soviel wie Können, Fähigkeit, Vermögen. Vergleichbar stammt das lateinische Substantiv für „Macht“, potentia, von dem Verb possum, posse, potui ab, welches heute mit „können“ übersetzt wird.”
    Stellt sich die Frage, die die Geld haben, und dieses einsetzen für Zwecke der verschiedensten Art, können die was, beruht ihre Macht, die sie haben auf “Können” im Sinne von fähigsein zu…?

    Oder ist es doch eher so?
    “Macht wird im allgemeinen Sprachgebrauch oftmals dem Wortfeld des Begriffs Herrschaft zugeordnet. Wörter wie Machtapparat, Machtergreifung, Machtwechsel, Machthaber legen dieses Verständnis nahe.”
    “Als sozialwissenschaftlicher Begriff bezeichnet Macht einerseits die Fähigkeit, auf das Verhalten und Denken von Personen und sozialen Gruppen einzuwirken, andererseits die Fähigkeit, Ziele zu erreichen oder sich äußeren Ansprüchen nicht unterwerfen zu müssen. Die beiden Sichtweisen werden auch als „Macht über“ und „Macht zu“ bezeichnet.”

    Und weiter: “Macht ist ein vielfach semantisch verzerrter Begriff, der letztlich stets nur den Umfang der physischen und psychischen Handlungsmöglichkeiten einer Person definiert. Die Nutzung dieser Handlungsmacht, die sich auf andere Individuen auswirken kann, aber nicht muss, ist in positivem wie auch negativem Sinne, bezogen auf deren Auswirkungen möglich.”

    Zurück zum Ausgangspunkt, Geld. – Haben wir hier doch auch unsere Verfügungs-Macht, die wir in verschiedenen Formen über unser Geld hatten, abgegeben. – Alle tragen wir (bzw,. lassen überweisen) unser Geld, dass wir erwarben durch vornehmlich Arbeitsleistung, aber auch geschenke o.ä., zu den Banken auf dass sie es für uns verwalten und “arbeiten lassen”. (Habt ihr schon mal einen Geldschein arbeiten sehen? Ich nicht.) Die brauchen unser Geld um Geld entstehen zu lassen, lassen sich das in Form von Gebühren auch noch von uns bezahlen, investieren es an Stellen, wo wir es wahrscheinlich nie investieren würden, Z.B. AKWs. Wir stehen da, reiben uns die Augen und wundern uns, und tun so als wären wir völlig unbeteiligt. Sind wir aber nicht. Alle haben wir uns einwickeln lassen, wollten auch nicht unbedingt außerhalb der Gesellschaft stehen, dazu brauchts nun mal ein Konto, wer bekommt heutzutage schon noch seinen Lohn bar? Kam dazu Bequemlichkeit, ja das Onlinebanking… Haben unsere Macht über unser Geld abgegeben, was sein Wirken betrifft, stehen jetzt ohnmächtig da, sehen zu und wundern uns… Damit möchte ich uns vor Augen halten, wir sind Teil des Kreislaufs, des Systems und stehen global betrachtet an der Spitze der Pyramide. (Darum können wir ja hier auch so feine Kommentare schreiben.)-
    Verurteilen und trennen wir nicht aus unserer Ohn-Macht heraus? Hilft das auch nur ein winzig kleines bißchen? Ich weiß nicht ob Menschen bösartig sind. Sie sind verschieden und haben, jeder Einzelne, ihre eigenen Glaubenssätze, ihre ureigensten Ansichten, Rituale , Gewohnheiten, Denkmuster. Die stimmen nicht unbedingt mit denen anderer Menschen überein, sind oft sogar ziemlich konträr. Nur was ist gut und was ist böse? Trägt nicht auch das sogenannte Böse zur Entwicklung bei? Trug nicht auch Geld zur Entwicklung bei.? Materiell, aber auch geistig? Forderte Geist und Intellekt heraus, schuf Wege der Verbindung, die es vorher nicht gab?

    Denke wir sollten uns zuerst mal unserer Ohnmacht bewusst werden und dann sehen und suchen nach Wegen uns selbst wieder in die Eigen(e)-Macht zu setzen, nicht nur Geld zu generieren, sondern auch auf Wirkung, die mit seinem Einsatz erzielt wird, Einfluss nehmen, selbst bestimmen, selbst handeln, Fragen stellen, Eigen-ver-Antworten.

    In Erfurt wurde vor ein paar Jahren ein riesiger Goldschatz, einzigartig in Mitteleuropa, gefunden, vergraben von jüdischen Menschen unter der alten Synagoge, die wussten dass sie keine Chance auf Weiterleben hatten (Progrom im MA). Aber vergraben für die Nachgeborenen, Überlebenden, interpretiere das als Gruß in die Zukunft.

    Ein Satz der viel aussagt:”Die Welt hat nicht nur eine Wahrheit und nicht nur ein Gesicht.” Das trifft auf Alles zu, auch auf Geld.

    Ach ja, Bernhard, du hast noch ein Thema angerissen, das der Hierarchie. Find ich spannend. Auch ein Erbe an die Enkel. Entsteht nicht nur auf monetärer Grundlage, aber demnächst dazu.
    Und was hast du gegen Rollkragenpullover, sind doch praktisch bei ungemütlicher Witterung.

    Liebe Grüße, genießt die Sonne, dazu ist sie da.

    Tina

    Also erst mal eins vorweg, ich bin kein Sprachwissenschaftler und hab auch nicht vor, einer zu werden. Bin sozusagen gerne bereit für den von mir gemeinten Sinn, die mir als treffender empfohlenen Worte einzusetzen. Doch diese entstehungsgeschichtlichen Abhandlungen über die Bedeutung von Wörtern helfen da nur der Verwirrung auf die Sprünge, aber nicht einem besseren Verständnis. Womöglich gibt es ja im Hebräischen eine andere, dem von mir gemeinten Sinn völlig gegenläufige Übersetzung für das Wort Macht. Mich interessiert nur die hier im Sprachgebrauch übliche Definition, sonst muss ich bei jedem einzelnen Wort, das ich von mir gebe, erst einmal Recherche betreiben, was das Wort denn irgend wann einmal bedeutet haben könnte.
    Also, was ich mit Macht gemeint haben könnte, dürfte an sich doch klar sein.
    Danke für die Detailaspekte, das Banksystem betreffend, passt gut in das Schema des wirtschaftlichen und politischen Machtgefüges derer, die wirklich an der Spitze der Pyramide stehen. Da stehen nicht wirklich wir, auch wenn wir als nicht fragende Konsumenten dem System entsprechend mit an der Ausbeutung der 3. Welt beteiligt sind. Da stehen in Wirklichkeit ein paar hundert Köpfe, die von einigen hinter der sogenannten “Bilderberger Verschwörung” vermutet werden, was dem Ganzen einen Namen geben würde (wie und unter welchem Namen sich diese Leute organisieren ist allerdings nicht von Bedeutung, bedeutender ist die Tatsache, dass sie es tun).
    Ob Menschen bösartig sind weiß ich auch nicht, ich beobachte nur das was ist und wenn ich schlussfolgere aus dem was ich beobachtet habe, dann sieht das unter der Voraussetzung, dass Menschen denken können (sollten) schon sehr bösartig aus. Nicht wahr?
    Mir gefällt das Wort böse übrigens auch nicht, da religiös besetzt. Noch dazu von der Religion in Umlauf gebracht, die maßgeblich an der dualistischen Auffassung der westlichen Welt beteiligt ist.
    Weshalb reden wir eigentlich die ganze Zeit aneinander vorbei. An den falsch gemeinten Worten, die auch andere Bedeutung haben könnten, kann es nicht alleine liegen. Also verweise ich jetzt mal auf die Plattform, auf der wir uns hier austauschen. Als hier noch Dieter Broers geschrieben hatte, war es üblich, hier immer wieder von “Augenhöhe” oder “EINS sein” zu lesen. Also, wissen wir noch worum es hier, zumindest auch, geht?
    Ein Beispiel:
    Ein Mann sticht einen anderen Mann mit dem Messer nieder, um ihm sein Geld abzunehmen. Gut oder (ich sag jetzt nicht böse) schlecht? Tina, Du hast recht, es ist eindeutig gut für den Dieb und Mörder, zumindest wenn er nicht erwischt wird, denn dann kann er sich doch mehr leisten. Hätte er den Mann leben lassen, wäre das für den Mörder schlecht, denn dann hätte er weniger Geld gehabt und hätte sich nicht den ein oder anderen Wunsch erfüllen können. Richtig?
    Anderes Beispiel:
    Eine Zelle in einem Organismus entartet zu einer Krebszelle und vermehrt sich fleißig, bis der Gesamtorganismus zu Grunde geht. Gut oder schlecht? Kommt auf den Organismus an und auf die Perspektive, aus der dies beobachtet wird. Also, nehmen wir an die Krebszellen haben einen Marder getötet, der ohne von ihnen getötet worden zu sein, eine Amsel gefressen hätte. Aus der Sicht der Amsel also gut, dass der Marder vorher gestorben ist. Richtig?
    Unser Beispiel:
    Der Gesamtorganismus Menschheit (noch mal vor Augen halten in welches Blog wir hier schreiben) lebt in ganz wenigen Zellen in Saus und Braus, in mehreren Zellen ganz gut, in noch mehr Zellen nicht mehr so gut (geht aber noch), in relativ vielen Zellen schon relativ schlecht und in ganz vielen Zellen richtig beschissen. Zudem bekriegt sich der Organismus selbst ununterbrochen und zwar mal da, mal dort und er schädigt mit aller Konsequenz seinen Lebensraum, in dem er unter Beibehalt dieses Umstandes ohnehin nicht mehr lange existieren kann. Gut oder schlecht? Richtig. Hervorragend für die paar wenigen Zellen, die in Saus und Braus ihr kurzes Gastspiel auf diesem Planeten geniessen. Dumm nur, dass wir die Menschheit plötzlich als Gesamtorganismus begreifen wollen. Oder nicht?
    Entschuldige bitte diese 3 dämlichen Beispiele, nur reden wir ständig über Details, Bedeutungen, Gesichtspunkte da und dort. Wann hören wir endlich auf damit und reden über das Grundsätzliche. Möglichst einfach und verständlich und nicht verkomplizierend vom hundertsten zum tausendsten Detail.
    Stell Dir vor, der Ertrinkende im Moor, würde sich Gedanken darüber machen, ob er zu Hause den Herd ausgedreht hat und nicht darüber, wie er aus diesem Moorast wieder heraus kommt. Vielleicht wäre es auch interessanter erst einmal abzuklären, ob man Moor mit zwei oder nur mit einem “o” schreibt. Vielleicht wäre es auch wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, ob man es vor der Rechtschreibreform anders geschrieben hat als nachher und möglicherweise hatte das Wort in seinem ursprünglichen Gebrauch eine ganz andere Bedeutung.
    Mist, jetzt ist er im Moor ersoffen und kann nicht mal mehr bei Wikipedia darüber recherchieren.
    Das ist unser Szenario, im Moor ersaufen. Wir stehen davor. Es geht um Grundsätze, nicht um Details.

    Liebe Grüße

    Bernhard

  21. Isiris sagt:

    @ Tina

    Manch kluges Wort braucht keine neuen Sätze, Danke.

    Isiris

  22. Isiris sagt:

    @ Bernhard

    kann es sein, dass Du eigentlich nur die Empfidnung hast, benachteiligt zu sein, zu wenig, von dem was du so kontakarrierst, selber hast?

    Warum sonst so emotional? So kontra?

    Isiris

  23. Bernhard sagt:

    @ Fr. Administratorin Beate

    Wenn Du der Meinung bist, dass es sehr sinnvoll ist alle Aspekte wirtschaftlicher, politischer, sozialer, gesellschaftlicher Zusammenhänge bis ins letzte Detail auseinander zu dividieren, dann ist das sicherlich eine Lebensaufgabe für Dich und für mich in der Tat etwas, was ich nicht leisten könnte und auch nicht will. Bin gespannt wie viele Bibliotheken Du mit Deinen Werken füllen wirst, solltest Du tatsächlich irgend wann einmal damit fertig werden.
    Wenn man die oben genannten, zusammenhängenden Prozesse beeinflussen, lenken, verändern will, dann erscheint es mir nicht sehr zweckdienlich, die nächsten Jahrhunderte Detailanalyse zu betreiben.
    Nehmen wir einmal an, Du hättest den Überblick über sämtliche Aspekte wirtschaftlicher, politischer, sozialer, gesellschaftlicher Prozesse – könntest Du auf 10 bis 15 DIN A4-Seiten eine Zusammenfassung schreiben, so dass diese Prozesse für den Leser in ihren Grundsätzen und Zusammenhängen verständlich und einleuchtend wären oder kannst Du den Leuten nur Trillionen von Buchstaben als unverdauliche Kost anbieten, am besten mit einem Dr.-Titel vorne drauf, damit man Dir Deine Buchstaben auch ungelesen glaubt? Glaube mir, ab einer bestimmten Menge Buchstaben (und diese Menge fängt sicherlich nicht erst bei einer Trillion an) wird selbst und gerade der beeindruckendste, umfassendste, detailgenaueste Text zum Bla-Bla-Bla.
    In der Tat, die Detailanalyse vom Hundertsten ins Tausendste, die ich hier zu untergraben versuche, ist ein unüberschaubarer Klotz, von dem ich zu wenig überschauen kann (wie auch, kannst Du es?).
    Wie ist das mit Dir? Wirst Du erst wieder Auto fahren, wenn Du bis ins letzte Detail verstanden hast, wie ein Auto funktioniert und selbst eins bauen kannst? Was machst Du, wenn Du jemanden nach der Uhrzeit fragst und jener erzählt Dir, wie eine Uhr funktioniert, ohne Dir freilich die Zeit zu nennen?

    Bernhard

    P.S. Zu viel Bla-Bla-Bla führt am eigentlichen Sinn vorbei und macht handlungsunfähig!

  24. Tina sagt:

    Ihr Lieben,

    Eins und Alles, Bernhard, du sagst es. Nur wenn wir wirklich als Einzelne Alles in uns haben, auch Alle Eins sind, wenn auch nicht unbedingt im einzelnen Bewusstsein, davon gehe ich aus, ist es doch durchaus fördernd im Kleinen wie im Großen, alle greifbaren Aspekte einer Sache zu beleuchten, zu hinterfragen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen.

    Dazu gehört auch Begriffsklärung, da wir zwar einem Sprachraum angehören, einzelne Wörter trotzdem, je nach geographischer Lage, unterschiedlich besetzt sind. Das betrifft die Gegenwart. Und es ist durchaus erhellend, sich mit den Wörtern und ihrem Wandel im Sprachgebrauch zu beschäftigen, da wir dabei auf die Quellen so mancher Ungereimtheit, auch Manipulation stoßen und daheraus vllt. zu anderem Blickwinkel und anderem Umgang miteinander, mit Sachen, mit Geld kommen können, wenn wir wollen. – In diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an den Herrn Gaspard für die Begriffsklärung “Geheimgesellschaft” in seinem Büchlein. “Geheim” bedeutete vor 200 Jahren und länger schlicht und einfach “privat”. Das lässt einiges in anderem Licht erscheinen.- Und das erhoffe ich mir auch bei jeder anderen Diskussion. – Wir reden ohne Begriffsklärung wirklich aneinander vorbei. Erstes Ziel überhaupt sollte sein, dem vorzubeugen.

    Du schreibst, dass es um Grundsätze geht. Wie soll es darum gehen können, wenn nicht wenigstens der Versuch unternommen wird zu schauen woher kommt, was wir heute haben? Wir sind JETZT hier. Jetzt was ist das? Der Punkt an dem sich zwei Unendlichkeiten treffen; Gewesenes trifft Zukunftsträume. Wir stehen auf dem Schnittpunkt der liegenden Acht. Jeder auf dem eigenen Schnittpunkt, dann auch auf dem des kollektiven Bewusstseins,(hierarchisch geordnet nach Familie, gesellschaftlicher Gruppe, Geschlechtszugehörigkeit, geographischer Zugehörigkeit….Menschheitsbewusstsein)

    Grundsätze, hm. Suchen nach dem Grund der Wirkung, die wir heute haben, suchen nach dem Abzweig den wir einst genommen auf unserem Weg, jetzt einen anderen Abzweig suchend, die bisherigen Wirkungen und ihre Gründe im Bewusstsein habend. Da ist mir persönlich nur Widerstand, dagegen sein, zu wenig und auch kontraproduktiv, da nur anderen Widerstand generierend..
    DAFÜR, für ein Ideal, eine Utopie aus dem heraus was war und ist, das fühlt sich irgendwie besser an.

    Und noch eins, vllt, das Wichtigste, indem wir Geld schlecht reden, ihm an Allem die Schuld geben, es quasi dämonisieren, wird es erst zum Dämon, geben wir ihm eine Macht über uns, die alles sonstige in den Hintergrund drängt. Es hat seinen Platz, nicht mehr, nicht weniger. Geben wir ihm nicht mehr Raum als ihm gebührt. Ob das so bleiben muss. steht auf einem anderen Blatt.

    Ich wünsch euch allen, auch der Mannschaft von nextworld TV, frohe Ostertage.

    Tina

  25. Gollum sagt:

    Was wäre passiert ohne dass es mich gegeben hätte?
    Euer Frodo, was hätte er gemacht?
    Keiner von Euch würde mich lieben,
    trotzdem habe ich Euch die Freiheit geschenkt.
    Ich, der Hässliche, der Eklige, der Zwiegespaltene, der Mööööörder,
    ja, ich hatte anderes vor, es war mein Traum vom Sein
    gebunden an das was mir Sinn gab, mein Schaaaaaaaatz
    ich bin damit in den Tod gegangen und habe Euch damit befreit,
    ungewollt, doch wo wäret Ihr ohne mir?

    Nein meine Lieben, glaubt mir nicht, ich würde Euch nie befreien, Tolkien hatte wirre Phantasien, die düsteren Machenschaften in Eurer Welt sind nicht nur an einen Ring gekettet, Ihr wisst nicht einmal was der Ring in Eurer Welt ist. Heisse Diskussionen worum es sich handeln könnte sind Euer Bestreben, mehr wollt Ihr gar nicht. Die Frage nach Auswegen wird gar nicht gestellt und Antworten wird nicht geglaubt. Einen Ring zu vernichten wäre nach Tolkien bereits schwer genug. Wie wollt Ihr da bestehen? In Eurem Spiel komm´ ich nicht um.

    Frohe Ostern
    Gollum

  26. @ Tina, Bernhard, alle

    1. Macht ist wirklich nicht gut und nicht schlecht, sondern oft falsch verstanden und damit auch nicht human, natürlich, angewendet.

    2. Bernhard, wenn Du das Geld so in den Vordergrund stellst, verstellst Du die Hintergründe mit der Wirkung, das ist wie eine Krankheit nur mit Schmerzmitteln bekämpfen, anstatt die Ursachen zu finden die Krankheit auszuheilen.

    3. Oligarchie bedeutet Alleinherrschaft
    Demokratie bedeutet Volksherrschaft
    Beides ist vielleicht nicht unbedingt das, was Menschheit heute bräuchte. Was wäre die richtige Form? Das wäre eine Diskusionsgrundlage, schluss mit der “Verteufelei” einer Wirkung, das bringt uns nicht weiter, das war ein gutes Beispiel mit dem Moor, Bernhard, aber ich sage Dir, dass Du wegen Deteilverliebtheit in deinem Morr ertrunken bist, nicht die, die sich Gedanken machen, wie man das Moor trocken legt, damit kein Wanderer zufällig darin sich verliert und ertrinken kann.

    4. Natürlich müssen wir zurück zu den Wurzeln, damit wir den Abzzweig erkennen, der uns im Laufe der Menschlichen Lebenswanderung auf Irrpfade gebracht hat.

    5. Wie kann man es anstellen,das Geld seine Virtualität verliert, es wieder verstanden wird als dass was es ist wozu es richtig ist, es wieder sinnlich und nachvollziehbar für den einzelnen wird? Wie kann man es anstellen, dass man sich der eigentlichen Macht, des eigentlichen Wertes wieder bewusst wird. Wie kann man von dem Geld die virtuellen Attribute wieder entfernen, so dass es wieder zu dem wird was es war, ein Tauschmittel?

    6. Wie kann Mensch so zufrieden wieder werden als das was er ist, Mensch wieder natürlicher leben, dass er nicht nach all den Ersatzbefriedigungen strebt, die Ihn vermeindlich glücklich und zufreiden machen?

    7. Existenzangst, Lebensangst, die mit Geld, bis hin zum exessiven Reichtum, versucht wird zu bekämpfen, wie können wir die minimieren?
    Wie kann Führsorge und das Gefühl beschützt und aufgehoben in einer Gesellschaft zu sein wieder auf eine lebenswerte Ebene gestellt werden?

    8. Und Danke, denen die durch, im wahrsten Sinne des Wortes, MAcht, zu großem Reichtum gelangt sind, wie zum Beispiel ein Bill Gates, durch seine Klugen Ideen und seinen Sachverstand als Programmierer.
    Der dann auch noch so weise und klug war, seine Macht nicht aus seinen eigenen Händen, dem Staat zu übergeben. Der eine Stifftung gündete, in der er und seine Vertrauten jetzt über die Macht verfügen, Reichtum da einzusetzen, wo kluge Menschen ihn am besten einsetzen würden.

    9. Egoismus richtig plazieren, Geld selber, verantwortungsbewusst, verwalten und selber verfügen, sehen, dass die eigene Ethik der Gemeinschaft, in der man lebt, zuträglich ist. Eigene Agressionen, sind sie auch noch so hären Gedanken oder Zielen gezollt, zügeln, denn sie wenden sich gegen einen selbst und aus einem, gegen andere, dass kann jeder für sich entscheiden und umsetzen. Du auch Bernhard?

    10. Geld ist Mittel zum Zweck, nicht Ursache für Fehlverstand und Fehlverhalten. Danke Tina, das Du auf den Grund der Dinge blickst, wenn gleich es vorerst Wortbedeutung und Wortstamm ist, wie wahr ist es doch, dass wir in allem zu viele Irrwege finden, zu viele Deutungen zulassen, die Bedeutung nicht mehr eindeutig und somit allgemeinverständlich ist. So ist Kommunikation-Verständigung, Verstand, irre geworden. Verrücken sollten wir einiges. Wie, was kann heute richtig sein, das ist die Frage? Wie machen wir es für Leben und Menschheit ab heute richtig, jeder einzelne für sich, damit sich andere von anderen vielleicht das Richtige abschauen können, lernen können, von Meckerern will ich nichts lernen.

    ES geht:
    Ich kann zum Thema Geld Euch nur sagen, ich hatte nie eine Kreditkarte. Ich bin durch die ganze Welt gereist, mit Bargeld. Ich musste darauf achten, denn ohne, hätte ich im fremden Land nicht überleben können, wäre nicht wieder nach Hause gekommen. Wenn ich es ausgab, wurde es weniger, das konnte ich sinnlich erfahren. Mehr als ich hatte konnte ich nicht ausgeben, konnte mich nicht verschulden, es war real, nicht virtuell, alle ist alle, war aber nicht so wichtig wie viele es nehmen, denn, wichtig war das was ich dAFÜR EINTAUSCHTE. Ich habe weder an der Börse spekuliert, noch interessante Zinsanlagen getätigt. Ich besitze heute kein Bankkonto mehr und erhalte meinen Lohn in Bar, das bringt mir zwar ein, dass das Finanzamt doppelt so gut auf meine Buchhaltung äugt, das ist ungewöhnlich, aber nicht verboten. Selbst wenn ich einen Wagen miete, komme ich ohne Kreditkarte aus. Ich bin nicht ohne Macht, bin selbstverwaltet. Mutig, anders als viele mit Geld umzugehen. Meinen 10ten gebe ich immer ab, ob bar oder in Form von Leistungen. Also, geht doch, Bernhard, was schimfst Du denn immer so, musst es doch blos tun. Darfst Du in diesem Land, sei froh, hier darfst Du viel, was Du anderen Ortes nicht dürftest. Klar ist hier nicht alles ohne Irrwege, aber lass uns die Abzweige doch in Ruhe suchen und finden, an denen es sich verwirrt hat. Vielleicht können wir im Laufe unseres Lebens mit dazu beitragen so manch ein verheddertes Knäul zu entwirren. Und glaubt nicht, Ihr seid Ohnmächtig, das Wort ist mächtig, es wird gehört oder gelesen und so manches, auch wenn wir hier schreiben, diskutieren, wird umgesetzt, ohne dass wir es auch nur bemerken, weil zu weitläufig. Fangen wir hier im ganz kleinen an, das reicht. Dann haben wir zu Gutem beigetragen, wie es unseren Möglichkeiten entspricht, oder wolltest Du nicht das, sondern wolltes eigentlich die Macht, wie man sie heute als Wort versteht? Ich möchte die Macht, wie sie ürsprünglich gemeint war; daran arbeite ich.

    Lieber Gruß den hitzigen Gemütern

    Es ist ein herrlicher Frühling, wie mächtig die Natur sich im Sonnenlicht entfaltet ohne wütend und agressiv zu sein. Eine wunderbare Macht.

    Euer Enkel

  27. admin sagt:

    Lieber Bernhard,

    du fällst nun schon öfters wegen Deinen wirren posts, spam und Provokationen auf. Ich bitte dies einzustellen.

    vielen Dank.

  28. Hospitantin sagt:

    Hi Gollum,

    Dein Geist lebt also weiter. Dann könnte es sein, dass wir noch auf andere “weise” Ratgeber treffen werden. Es gibt sie, die Menschen, die den Zaubergesang der Erde hören können und es gibt jene, die nicht zur Ruhe kamen bisher, weil ihre Aufgabe auf Erden nicht erfüllt ist!
    Elender Stinker, ziehst Du uns schon wieder rein ins Verderben?

    Nungut, die Elben haben die Erde verlassen, aber Celeborn blieb da. Er wird den König gut beraten haben. Meines Wissens vertraute auch Arwen ihm und gegen diese “Energie” hast Du keine Macht. Das weisst Du. Sollte aus dem Abendland eines Tages Morgenland werden, dann leuchtet uns immer noch ein und der selbe Stern. Dieses Licht nimmt weder zu noch ab und alle die in diesem Lichte leben haben einen Leitstern, der treuer ist als alle anderen. Hoffnung gibt er, Liebe und Gewissheit, Tugenden der edelsten Lebewesen hier und überall in unserer Galaxi.

    Die Menschen sind nicht so schwach, wie es Dir vorkommt. Geh, zurück zu den Schatten!

    (Bis bald – Namarie)

  29. Tina sagt:

    Ihr Lieben,

    “Wiederherstellung des Urvertrauens, in einer Welt, in der es keine Angst mehr gibt.”
    Folgender Link flatterte mir heute sozusagen auf meinen Bildschirm. Ich finde das was da geschrieben steht so gut, ich möchte es euch nicht vorenthalten:
    http://www.tamera.org/manifesto/pdf/tamera_manifest_de.pdf

    Und ja, wir leben in “Saus und Braus”, wir können es uns nämlich leisten, ohne Angst ums Leben und die nackte Existenz, gesellschaftliches Gefüge zu beleuchten und in Frage zu stellen, Zusammenhänge versuchen herzustellen, Sachverhalte zu verbinden. Hat nicht zur Folge Hunger, Verfolgung oder Folter, Sippenhaft u.ä. Das ist global gesehen der pure Luxus. Wäre ja vllt. zu überlegen, ob und wie Gedanken, ist ja ganz gut, was hier meist so geschrieben steht, sich manifestieren lassen, um einen Gedankenstau z.B. zu verhindern.

    Herzlich
    Tina

  30. @ Unsere Medien, deren Informationspolitik. Gefährliche Medienberichterstattung, Verknüpfung von Gewalt, Fest, Jubel und Freude. Die Macht Weniger, zu vielen zu sprechen, weise und Verantwortungsvoll zu nutzen. Eine Bitte, ein Apell an Medien, an die, die uns Fernsehen lassen, wie sie wollen, bedenkt was wir da von Euch annehmen und ob das so gewollt ist.

    Auge um Auge, Zahn um Zahn?

    Heute wie vor tausenden von Jahren? Hat sich denn nichts geändert? Geändert, nur, dass einige wenige Menschen jetzt hin zu vielen, schneller, lauter in den entfernten Raum schallen können, senden, Bilder willfährig kombinieren und kommentieren, ohne, dass das Wort die Zeit hatte, von vielen auf Sinn und Verstand geprüft zu werden, bevor es mit Bild um die Welt geschickt wird. So dass es sich nicht einfach, so wie es war, verbreitet, sondern so, wie es kombiniert wurde, von den Redakteuren, um die ganze Welt geht. Zu Stimmungen willkürlich vermischt, gestaltet. Eigenen Eindruck hinterlassen, diesen als Wahrheit zu verbreiten. So dass dann, von vielen Menschen, das als Wahr angenommen wird, was von einigen kombiniert wird. Meinungsbildender sein, ist Macht besitzen, Macht besitzen, erfordert Eigenverantwortung zu entwickeln, für das, was man in die Welt kreiert. Nicht gefährliche Stimmungen und Eindrücke zu Missverständnissen werden lassen, Ihr werdet angenommen und das Leben wird durch Euch nicht wirklich verstanden.

    Ist das, das Ziel der Presse, ist das so gewollt? Was ist der Plan, wenn so verfahren wird, wo wollt Ihr damit hin, was treibt Euch dazu an?
    Ist denn wirklich gewollt, dass wir nicht Ehre und Achtung hin zu Frieden, gegen Gewalt haben wollen sollen? Dass wir grausame Bilder von Toten gezeigt bekommen, und die Kommentatoren uns dazu sagen, Bilder zeigen, dass Gewalt bejubelt und gefeiert wird? Soll das jetzt meine Haltung werden, deshalb bekomme ich es nahe gebracht von Euch, soll ich das nachmachen? Feiern, Krieg feiern. Tote als Trophäen verstehen lernen? Wo bin ich, in der Antike, oder im 21. Jahrhundert? Werden demnächst die Köpfe der Bösen, der Feinde, wieder gepfählt und an den Toren von Städten aufgestellt, wird das unsere Zukunft?

    Ich lasse mich hier nicht ein, zum Tun, zu der Tat an sich, nicht zu Politikern, nicht zu Militär und anderem. Ich meine hier unsere eigene, meine eigene ethische Haltung, die der Presse, der Redakteure, der Berichterstatter, der Moderatoren. Derer die uns die Meinung kreieren.

    Presse, sollen wir feiern und bejubeln, wenn Gewalt durch Gewalt bekämpft werden muss? Sollen wir das annehmen, ist das Eure, zu verbreitende Botschaft? Sollen wir annehmen, dass Mensch das so tun soll? Presse, was präsentierst du uns? Was wollt Ihr mit uns machen? Was sollen wir nach Euren Berichten denken? Sollen wir mit lachen, mit den Jugendlichen die Ihr zeigtet, die es vielleicht noch nicht besser wissen? Mit Leuten, die sich nichts dabei denken, vielleicht weil sie gar nicht denken, die vielleicht Angst hatten, nicht wissen, dass die Bedrohung durch Gewalt eher zu-, als ab nimmt. Das Auge um Auge, Zahn um Zahn immer weiter geht, uns alle gefährdet. Dass sie vielleicht unbedacht und kurz dachten erleichtert zu sein, deswegen lachten und jubelten, dem Frieden entgegen, der noch nicht gewonnen ist, weil sie nicht wissen, dass Gewalt so, mit dem heutigen Tag kein Ende findet, wahrscheinlich zunimmt. Dass sie nicht lachen und feiern, weil einer umgebracht wurde, weil Krieg ist, sondern weil sie dachten, einen Moment lang, sie brauchen nun keine Angst mehr haben, vor Terrorismus, wolltet Ihr das eigentlich vermitteln, Ihr medialen „Presser“, und habt Euch nur nicht richtig, etwas ungeschickt ausgedrückt? Versehentlich falsch zusammen geschnitten? Ungeschickt kombiniert? Kann es sein, das die paar feiernden Jugendlichen das gedacht haben könnten? Dass sie sich aber irren, dass sie Gewalt nicht feiern wollten, weil sie so oft mit Gewalt wieder beantwortet wird, wenn

    Ihr medialen „Presser“ alles, auch das versehentliche, ungeschickte, so wie heute, um die Welt verbreitet, auch dahin wo es wieder zu Gewalt aufruft, denn sie wissen ja nicht, dass es nur ungeschickt kombiniert war. Wissen auch die nicht, dass die feierten und gelacht, gejubelt haben, wie Ihr das kommentiert, wissen die alles nicht, wollen mal ins Fernsehen, dafür sagen sie dann, was ihr dann zusammen schneidet, sie sind jung, sie wissen nicht.

    Sollten wir nicht eher traurig und still sein, ich schäme mich, dass sich bis heute Mensch vor Mensch nur mit Gewalt und töten schützen kann, dass Mensch so ist, wie Mensch bis heute noch ist. Das kann ich nicht feiern, darüber kann ich nicht lachen, das macht traurig, da will ich auch schwer nur akzeptieren, dass es Menschen gibt, die das feiern wollen.

    Ich kritisiere die Art wie kombiniert und kommentiert wird, nicht die jungen Leute, die sich, was weiß ich warum, freuten. Vielleicht kamen sie gerade angetrunken von einer Party, vielleicht hatten Sie Menschen verloren durch Gewalt, hatten deshalb freudige Gefühle, kann man alles nicht wissen, welche Gründe Ihren Jubel rechtfertigen könnten, zumindest verständlicher erscheinen lassen, können ja auch tun, aber ihr lasst sie nicht unter sich. Ihr verteilt das um die Welt, nehmt der Sache die Lokalität, die Intimität.

    Ihr Presse jedenfalls, habt durch Kommentare und Zusammenschnitt einen Eindruck verbreitet, habt eine Story geboren, eine Stimmung produziert, vielen habt ihr das heute vermittelt. Ist es nicht auch respektlos, mangelt es nicht an ethischen Grundlagen, Werten wie Ihr vermittelt?

    Denkt Ihr nicht darüber nach, dass Ihr, durch Eure Kombination auch Wut der anderen schüren könntet, Ihr durch die Art Eurer Informationsaufbereitung, wieder neue Gewalt mit initiiert? Ihr die Regie, das Story board, Rechtfertigungen, Gründe dazu liefert? Ist das gewollt, passiert das aus Hektik, oder Gedankenlosigkeit, ist euch das bewusst, dass auch Ihr, für Gewalt und Krieg Mitverantwortung tragen könntet?

    Man nannte das mal anders als Stimmung mache, das hieß mal Propaganda.

    Ihr Lieben Medien Leute, es ging hier heute nicht um ein Fußballspiel, es ging um ein kriegerisches Manöver, um Mord und Totschlag um Gewalt, um Leichen. Ihr verbindet es mit den Veröffentlichungen einer Party, unter dem Motto, Krieg macht gute Laune, wenn man den Gegner tötet? Ist das Eure Botschaft, so ist es jedenfalls bei mir angekommen? Ihr lasst das um die ganze Welt Jubeln?

    Vielleicht war ja die Aktion an sich, die damit verbundene Gewalt nicht zu vermeiden, das will ich hier nicht hinterfragen, ja Terror ist verabscheuenswürdig, das rechtfertigt aber in Folge noch lange nicht medial pietätlos zu werden, zu jubeln oder Lachen damit zu kombinieren, dass Menschen Menschen töten mussten, egal warum auch immer, egal ob einige das taten, gehört es dennoch meiner Auffassung nach, nicht meinungsbildend um die Welt geschickt, was einige tun.

    Das ist ja, wie bei den römischen Gladiatoren kämpfen, Mensch jubelt zu Gewalt, Menschen gehen in Blutrausch. Wollen wir das, als Rachefeier, erkennen, annehmen? Zusammenschnitte, Kommentare auf spontane Reaktionen weniger junger Leute, auf Krieg und Tod, so jubelnd um die Welt gesendet?

    Ist nicht weitsichtig, keine saubere, verantwortungsbewusste Informationspolitik, Ihr medialen „Presser“. Ist das nicht von Euch kurzsichtig? Entbehrt es nicht auch einem guten Geschmack?

    Wo sind wir angekommen? Was unterscheidet für wen, wann und wie, bei Euch in den Medien denn noch gut von Böse, richtig von falsch? Vernunft von Irrsinn? Wolltet ihr das wirklich so um die ganze Welt schicken? Wolltet Ihr so verstanden werden? Wolltet Ihr sagen, schaut mal, wie hier Rache gefeiert wird? Oder war das ein Versehen, zu schnell gesagt, zu wenig darüber nachgedacht, zu schnell zusammengeschnitten, zu früh, Ihr wart noch müde? Wollt Ihr, dass sich Menschen durch euch vielleicht aufgefordert sehen, vielleicht Milliarden von Menschen, die das Fernsehen, unreflektiert schauen, nur das, was Ihr anbietet konsumieren, dass diese vielen Menschen Gewalt, egal warum oder wieso, egal ob richtig oder falsch, Gewalt an sich, verherrlichen, dass Rache gefeiert werden soll? Wollt Ihr, dass die

    Menschen durch eure Berichterstattungen Gewalt nicht Grundsätzlich als, manchmal wohl offensichtlich nicht zu vermeidendes Übel, erkennen sollen? Wollt Ihr, findet Ihr es richtig, wenn Akte, der Gewalt, des Krieges, öffentlich bejubelt und gefeiert werden? Wenn nicht, was habt ihr euch dann dabei gedacht, wie Menschen euren Zusammenschnitt, Kommentar, aufnehmen sollen?

    So wie ich? Von meiner Sorte gibt’s aber nicht so viele, ich sehe aufmerksam, konsumiere nicht nur, wenn das alle Täten, wäre es ja fast egal, wie Ihr schneidet und kommentiert, eigenverantwortlich kann ich Euch ja mit Knopfdruck abschalten. Andere sind aber anders, die nehmen Euch wahr, unreflektiert, wollt Ihr das verantworten? Ihr medialen „Presser“.

    Ich bitte die Presse, bedenkt doch mal, Feiern, Jubel zu Gewalt, ob gerechtfertigte oder ungerechtfertigte Gewalt, um die ganze Welt zu schicken, Gewaltverherrlichung, das soll doch nicht wirklich unsere menschliche Haltung werden, oder? Haltung der Milliarden sein, die Eure Berichte unkritisch sehen?

    Es ist doch heute Sache der Einstellung, was Ihr einstellt, welches Programm wir im Fernsehen schauen, das macht doch die Haltung der Masse, des Mainstream? Oder wollt ihr diese Haltung wirklich der Masse empfehlen, deswegen so kombiniert und kommentiert, im öffentlich rechtlichen, heute früh um acht? Allen Menschen, die das sehen und

    Eure Kommentare hören, dieses wirklich nahe bringen, zum Frühstück? Den Kindern, die es mit zur Schule nehmen, diese Bilder, in der Kombination, die wollt Ihr Kindern auch nahe bringen? Soll das sich einbilden, Vorbild sein, Feiern und lachen zu Gewalt, eine geschundene Leiche zum Frühstück und Jugendliche, Kinder in Amerika feiern, lachen, klatschen dazu, was denkt ihr Euch dabei? Ich möchte nicht lachen, möchte den Blick traurig senken, in Ehrfurcht vor Leben, nicht Gewalt entgegen winken, auch nicht wenn sie ganz notwendig sein sollte, so will ich sie doch nur als letzte Instanz aller notwendigen Übel im Leben akzeptieren. Von öffentlich rechtlichen verlange ich eine, wenn nicht gleiche, aber annähernd ähnliche Haltung. Ich fühle mich mit diesem Eindruck, den ich heute bekam ganz unwohl, ohne Fürsorge und alleine in meinem Land. Wenn schon solche brutalen Wahrheiten, warum könnt Ihr Sie dann nicht achtsam präsentieren, ohne Stimmungen wild zu mischen, wollt Ihr denn Kriege? Wollt ihr diesen Eindruck morgen so stehen lassen, wollt Ihr ihn nicht lieber korrigieren, ganz geschickt und diskret, das schafft Ihr schon, das könnt Ihr doch, tut das doch. Ich will nicht, dass Kinder zerschundene Leichen morgens von Euch in den Nachrichten gezeigt bekommen, das sie empfangen von euch, dass man den Tod von Feinden feiert, wie ein Volksfest, sollen das Familien, Eltern, Kinder hier lernen, lehren? Alles zum Frühstück auf leeren Magen. Euch kann man dann nur ausschalten.

    Dass Gewalt passiert, ist eine Sache, schlimm was alles nötig ist heute, wie gestern. Wie Ihr es aber publiziert, dadurch multipliziert, das Grauen potenziert, dafür schäme ich mich wirklich. Und was Ihr, durch Eure
    Berichte alles anheizt, darüber will ich lieber nicht gleich intensiver nachdenken, oder wie sollen die Terroristen Eure Berichte, die Darstellungen aufnehmen, fühlen die sich nicht extra aufgefordert zu vergelten? Hat irgendwer eigentlich auch mal Weitblick, Moral oder Ethik, oder schaut jeder nur kurz, immer nur die nächsten zwei Minuten, im Blick auf Quoten, ohne Plan, ohne Verstand ohne Verantwortung, für unser Leben und Sicherheit, Frieden, für uns alle? Ihr agiert dagegen, in vielerlei Hinsicht leichtfertig, wer entscheidet wie Ihr kommentiert, was Ihr zeigt, wie Ihr Berichte zusammen schneidet?

    Für wen wird bei Euch entschieden, für uns sicher nicht, aber wir können entscheiden, wir schalten Euch ab.

    Ich bin nicht blauäugig, nicht weltfremd, weiß, das die Gewalt an sich, auch die, der so genannten Guten, nicht immer zu umgehen ist, will mich aber nie über Gewalt freuen sollen, will sie niemals feiern sollen, will das auch nicht so, wie heute, nicht in aller Brutalität sehen, was Ihr so zufällig filmt, fotografiert, nicht so kombiniert, nicht alles sehen und nahe gebracht bekommen und nicht zu jeder Zeit. Wenn ich nicht direkt involviert bin, dabei sein muss, will ich keine geschundenen Leichen zum Frühstück, die mit Jubel beklatscht werden, das erscheint ja wie eine Provokation. Egal ob es um Feinde der Weltgemeinschaft geht, ist Leichenschau pietätlos.

    Ich werde Euch für immer abschalten, sollte ich das, so jemals wieder sehen, so, mit Freudekundgebungen zu Krieg und Gewalt und Tod, von Euch so kombiniert, morgens um acht. Eine kurze Sachinfo mit Archivfotos, ohne New York Racheparty Schalte hätte es auch getan, Ihr öffentlich rechtlichen, medialen „Presser“. Ich schalte es für immer ab, damit ich keinen Schaden durch Euch zukünftig nehme.

    Dem Frieden, nicht der Gefahr will ich freudig zu winken, will keine Ehre der Gewalt geben, keine Aufmerksamkeit der Gewalt widmen, tun viele so, vielleicht wird es den Menschen, den Terroristen dann vielleicht uninteressant Gewalt zu tun, wenn man Sie nicht verantwortungslos um die Welt zeigt. Vielleicht damit kleine Schurken nicht zu großen Helden werden lässt, Kinder im Zusammenhang mit Tod und Gewalt nicht pietätlos feiernd in aller Welt präsentiert.

    Keine ungewollte und keine gewollte Propaganda der Gewalt an sich bieten.

    Ich bitte Euch tut nicht weiter so, Ihr schadet, macht das nicht mit.
    Denn viele sehen, hören Euch und das, was Ihr zeigt, denken nicht darüber nach, Ihr habt eine Verantwortung, Ihr bildet Ihre Meinung, prägt deren Haltung und weitere zukünftige Handlungen .

    Soll es verbreitet werden, dass es bei Krieg, bei Tod, zu feiern gibt? Einer hat bedacht, zum Volk gesprochen, über Gerechtigkeit. Er hat nicht gejubelt, nicht gelacht, er hat ernst geschaut, das war der Sache angemessen.

    Inhalt von Reden, Rechtfertigung von Handlungen will ich hier nicht kommentieren, nur die Haltung der Menschen zu Tod und Gewalt an sich. Terror und die Antwort darauf, ist nicht zum Lachen, es gibt nicht zu feiern, nichts ist ab heute besser.

    Ihr Presse, ist das eine lebenswerte Ethik, das Gegenteil zu verbreiten, könnt ihr Euch nicht neutraler, sachlicher halten?

    Verderben wir den Sinn, sind alle Kinder, die Spontan feiern würden?

    Würden sie auch jubeln, wenn die Leichen vor Ihnen liegen, nicht Fern- zu sehen sind?

    Ja, es geschieht Unrecht, ja, so manch einer kann nicht mit uns leben, ja manchmal geht es wohl nicht anders als gewaltvoll, aber kann uns das zum Jubeln animieren, das Mensch so wird, so ist, so bleibt?

    Was habt Ihr vor, Presse was ist Euer Ziel? Habt ihr ein persönliches Verhältnis zu Eurer Verantwortung? Warum kommentiert ihr so, den Jubel der Kinder, dass wo der Schall hingelangt, wen euer Impuls trifft, hier, sich durch Euch aufgefordert sehen kann, Feste für Kriege zu feiern. Ihr verbreitet, nicht Jubel vieler Menschen, lasst es dennoch so erscheinen, als hätten viele, nicht wenige, Kinder, Jugendliche, diese leichtfertige Haltung. Vielleicht ein kurzer Akt, sich aus Angst befreiender Freude, war es das? Euer Kommentar und Schnitt hat es zu etwas anderem werden lassen. Zu, töte deinen Feind, dann lache und singe zu Krieg und Tod. Ich könnte weinen, dass Mensch so seien muss. Das Menschen Menschen töten müssen, dass das nicht anders gehen kann, das wir uns nur so sichern können. Es ist ja dennoch töten. Presse, ist es richtig was Du tust? Den Jubel weniger, über Tod zu verbreiten, den Eindruck erwecken, als würden viele das tun? Welche

    Ehre geben wir dem Leben an sich? Stille und Bedenken, ist angemessen, im Angesicht von Krieg, Gewalt und unnatürlichem Tod. Oder soll Mensch die Haltung zu Monstern zu werden durch Euch unterstützt annehmen, rachsüchtig, blutrauschend werden? Das macht mir Angst, wenn nicht ein Fehler geschehen ist, sondern das vielleicht euer Plan für unsere Zukunft sein sollte.

    Denkt nach, die, die Ihr zu allen, die, die Ihr zu sehr vielen Menschen sprecht, wie Ihr was miteinander verbindet um Meinung zu bilden. Was Ihr mit Euren Verbindungen gewollt, oder versehentlich erschafft, werdet Euch darüber bewusst, Ihr habt so viel Macht und Zugang zu den Menschen, nutzt sie doch bitte weise, vorausschauend.
    Gegen Terror, gegen Gewalt, wenn man sie denn vermeiden kann, dagegen, dass mörderische Märtyrer publiziert und damit zur Tat angespornt werden, provoziert niemanden. Sie werden doch berühmt durch Euch. Andere wieder rechtfertigen Kriege den Menschen, mit Euren Berichten.

    Was würde sein, wenn Ihr eine Weile mal etwas stiller werdet, nehmt ihr dann nicht auch Gas aus der ewig züngelnden Flamme der Gewalt?

    Informationspolitik? Was kann Sie für unsere Zukunft tun, wie kann sie für unsere Sicherheit agieren, sie schießt mit Worten und Bildern. Stellt doch einfach mal das Blitzlicht, das Scheinwerfer Feuer ein. Feuerpausen probieren.

    Versucht doch mal, wie das wirkt, vielleicht hilft es uns allen, wenn wir weniger von Euch sehen und Hören, nicht von Anschlägen, von Terror, von Gewalt und die wieder gewaltvollen Reaktionen darauf. Hört auf, sie ins Rampenlicht, wie Olympiaden oder Stars, zu stellen. Sie sind bald berühmter und wichtiger als die, die Gutes für die Menschheit tun, warum?
    Durch Euch.

    Für Gerechtigkeit, Freiheit. Für Lösungen, Gewaltlosigkeit so weit wie möglich zu erleben, und für einen Informationsstopp, hinsichtlich aller terroristischen, so wie die darauf reaktiven Aktivitäten, gebt Ihnen keine Präsentations- Plattformen mehr, keine Medienpräsens. Versucht es doch, vielleicht könnt ihr Frieden und Sicherheit damit unterstützen.

    Wäre es nicht einen Versuch wert? Schaden kann es doch nicht.

    Hoffnungsvoll, dass Menschlichkeit, Ethik vor Rachegedanken und Gewaltverherrlichung siegt, dass diese Hoffnung unterstützt wird, von vielen Menschen, so dass das Leben lebenswert ist.

    Janus Rosenbrücke

  31. Isiris sagt:

    @ Hospitantin

    Und in der Hoffnung die Leuchtkraft zum Lebendig seinend werden, zu verstärken, treffen sich die, die ihn, den einen Stern, erstrahlen lassen, so dass er allen stärker leuchten möge, wenn Es dämmert, jetzt in scheinbarer Helligkeit. Denn Es ist Licht, ist wie die Zeit, nicht immer, gleichzeitig, auf dem Weg. Weder gestern gewesen wie heute, noch heute im Vergleich zu morgen. So auch nicht morgen heller, vielleicht anders, doch das nicht mit Gewissheit zu erwarten, ist es deswegen besser für den Geist, nichts sicher zu erleben, das ist, was Es allen rät, bietet.

    Herzlichst

    Isiris

    Isiris

  32. Lidstaffumg sagt:

    Dass die Sachen nicht immer in ihrer ganzen negativen Seiten von den Regierungen dargestellt werden ist schon klar. Einerseits ist es auch gut… Menschen fallen nicht in Panik. Aber anderseits ist es wirklich gefährlich. Regierungen anderer Ländern wiederholen die Fehler und planen neue AKWs zu bauen. Ist es nicht verrückt?? Und diese Gebiete sind auch Erdbeben aktiv!!! Sie beruhigen den Einwohner: unsere AKWs sind viel sicherer, als die in Japan. Armes Volk…. Es macht einfach mit.

  33. Hospitantin sagt:

    @iris
    der Link zu dem Aufruf und die darin enthaltene Beschreibung von sog. “Heilungsbiotopen” spricht mich auch an.
    Am 1. Mai gab es in Dresden am Elbufer ein Fest der “Menschen für die Erde”. Ich habe gestaunt, was dort zusammenlief und wie das Thema ausgestaltet wurde. Menschen verschiedenster Nationen haben getanzt, gesungen, sich unterhalten, Fahnen geschwenkt, Heilung der Erde thematisiert. Es gab gesponsertes Essen für alle, die sich in dieser Gemeinschaft wohl fühlten. Der Gesang indischer Mädchen war weithin zu hören, ihre kristallklaren Stimmen trugen den Gedanken einer friedlichen Gemeinschaft von einem Ufer zum anderen.
    Das war ein guter Tag.

    Liebe Grüße !

  34. @ ntv o6.05.2011 “…veier”

    Danke,

    habe ich es doch gewusst, ihr wisst, wie Ihr medialen Presser, ES besser, das von vorher, wieder gut machen könnt. Gleichgewicht wieder schafft, so wirklich bessert. Besser als mit “…vier” am 06.05.2011 ntv; kann man besser DANACH nicht machen! Das waren unterschiedliche Perspektiven, alles gut erleutert, klar gestellt, in Ordnung gerückt. Gerechtigkeit.
    So; danach gut gemacht, weil wirklich jetzt, noch nicht wirklich unsere Zukunft, wie wir sie uns wünschen, WIRKLICH schon wieder spiegeln kann. So ist es gut, wenn einiges, mit unterschiedlicher Belichtung, danach, wirklich ERSCHEINT, so dass, kurz nach der Wirklichkeit, die Zukunft, durch die Reflektion des erst kurz Vergangenem, des Gestern, heute weiter hoffnungsvoll zu ahnen bleibt, wenn wirklich korrigiert wird bis es gut ist. Auf dass es, aus unserer Gegenwart, nicht ohne wertvolle Korrekturen unserer Vergangenheit, nicht zu unserer Zukunft wird. Ich freue mich, dass Zukunft nicht nur aus Vergangenem abgeleitet wird, sondern mit unserer eigenverantworteten Handlung, aus Reflektion verändert, mit gestaltet wird.

    Nochmals, zerredet nichts, denn, es ging nicht um oder ob der Sache, es geht darum wie darauf reagiert wurde, das ist wichtig und unsere Haltung für morgen und die forrm die Presse, die Medien.

    Anbsonsten sind sich wohl alle frei- und friedliebenden Menschen einig, dass ein Mörder nicht mehr wert ist, als seine Opfer, selbst wenn er selber zum Opfer geworden sein sollte, so hat er sich in die Gefahr selber wissentlich gebracht, er wußte, dass es Ihm geschehen kann, man hat es Ihm angekündigt. Die Opfer des Mörders, die wussten das nicht, die hatten selber Ihren Opfergang nicht entschieden, sonder der Mörder, das ist schrecklich und nicht nur ungerecht. Also, keinesfalls geht es um die Sache an sich, nur um die Reaktionen, um Tod an sich und den Umgang damit und mit der Haltung nach Gewalt. Zerredet nichts, Ihr Presser macht eine bessere Zukunft!

    Hochachtungsvoll, Ihnen Ihr Presser,

    Janus Rosenbrücke

  35. @ Tina

    danke für den Link mit dem Manifest. Das ist doch das, was vor drei Monaten unser Thema war. Auf wenigen Seiten drücken die aus worum auch wir uns Gedanken machen, das ist gar nicht so einfach kurz zu fassen, Hut ab, Respekt. Meine Frage zu all den Aufrufen, zu dem was idealistisch für die Zukunft von Menschen gedacht, geschrieben, vorbereitet wird, wie schaffen wir es den Pathos aus der Rede zu bekommen. Dieses pathetische klingt immer durch, wenn es um besagte Inhalte geht. Meine Auffassung, immer auf Augenhöhe mit dem Ist und Leben, auch sprachlich bleiben, sonst wird wichtiges nicht gelesen, nicht mit, nicht von anderen weiter gedacht, denn es wirkt ja so abgehoben.
    Überlegen wir doch, was macht solche Veröffentlichungen so pathetisch, was lässt sie irreal, abgehoben erscheinen, wie könnte man diese, inhaltlich wohl nicht falschen Ansagen, erkennbar für alle, als Leitsätze formulieren. So wie dieses, hören wohl doch nur recht elitär gesinnte Menschen zu und Planetarisch zu denken überspringt für mich auch eine Ebene der welthierarchischen Systeme, nämlich die, als Menschheit zu denken. Wie will ich mich als Planetarer verstehen, wenn ich mich als Menschheit nicht erst selber verstanden habe, wie will ich als Planetarer, die mir angemessene Position einnehmen, wenn ich Menschheit, gemeinsames Heim, als Perspektive nicht kennen gelernt habe. Also, bevor wir von übe-, Weg- oder Vergehen denken und sprechen, denken wir doch bitte erst einmal darüber nach aus dem Bestand nur in eine etwas andere Perspektive zu wechseln, in die von Völkern, Nationen und Ländern, zu Menschheit und Erde, ein kleiner Riesenschritt kein Über-Unter-Weggang. Haben wir ein Einsehen, erkennen das als Notwendigkeit an, eine Notwendigkeit, die uns nicht Mensch sondern Natur und Kosmische Ereignisse, die unsere Natur beeinflussen, diktieren wird, eine Notwendigkeit zukünftig zu überleben. Das braucht mehr Vernunft, Bodenständigkeit, weniger Idealismus und Pathos. Wenn wir nicht erwarten sonder das Ideal noch erleben wollen, so ist das Ideal sofort, auch mit Einbeziehung aller auf dem Weg anzutreffender Unzulänglichkeiten in die Realität umzusetzen, jeder für sich einzige Möglichkeit, denn kein Aufruf, keine Organisation, keine gruppe kann gegen den Mainstream fließen, also so lange jeder Mensch nicht in dieses Gedankengut gelangt, bleibt wohl Ideal pathetisch.
    Allen Müttern einen wunderbaren Muttertag wünsche ich, allen Vätern, dass sie nicht vergessen, das heute Muttertag ist, allen Kindern, dass ihr Euch mit euren Müttern an diesem Tag gemeinsam freuen könnt, das Ihr eure Mütter habt. Ansonsten scheinen die Mütter alles ganz gut zu machen, die Sonne jedenfalls hat sich entschieden, Ihnen zu ehren den Tag festlich zu beleuchten, vielleicht dass sich alle, nicht nur die Familien, heute freuen sollen, an diesem schönen Sonn-Tag.

    Ich wünsche allen unpathetisch,
    aber von ganzem Herzen, einen frohen sonnigen Mai Tag

    Enkel

  36. Tina sagt:

    Nun Enkel,

    und was ist mit den Großmüttern (lol) ?

    Globalisierung ist nun heute leider als Begriff negativ besetzt, überbeansprucht, finde ich. Von einer planetarischen Gemeinschaft als Gemeinschaft der Menschen guten Willens und HANDELNS zu reden, auch in Gemeinschaft mit der Schöpfung auf GAJA, finde ich durchaus passend und angebracht. –

    Ich bin, gerade auch bei Schriften die ein gewisses Pathos nicht entbehren, durchaus willens mir den Entstehungsort der Gedanken und ja auch der Gefühle, vor Augen zu halten. Und da ist es nun mal so, dass unser kühler nördlicher Rationalismus nicht unbedingt die Sprache anderer Weltgegenden ist. Dort wird Sprache poetisch benutzt und entbehrt auch bei ganz rational und wissenschaftlich arbeitenden Menschen, nicht ein gewisses Pathos, da strahlen Augen, da kannst du sehen bis auf den Grund. (Selbst erlebt).

    Ich verstehe das gesamte Manifest als Zustandsbeschreibung unserer heutigen Welt und als Aufruf nicht zu warten auf irgendwelche Leute, die von sich behaupten es schon richten zu können, als Aufruf selbst zu denken Frieden, Friedlichkeit, Respekt, Toleranz, Liebe, zu leben und zu handeln. – Keine großartigen Organisationsstrukturen, die ja Verantwortung i.d.R. schlucken, sondern anzufangen in der kleinsten Einheit, bei sich selbst,den Wandel herbeizuführen. Die Menschen, die es dazu braucht finden sich zusammen, werden den Weg schon gemeinsam gehen, jeder in eigener Verantwortung. Ich weiß, das kann so werden, so sein.

    Für alle die lesen und nicht wissen worüber hier debattiert wird, nochmal der Link
    http://www.tamera.org/manifesto/pdf/tamera_manifest_de.pdf

    Schöne Tage wünsch ich euch
    Tina

  37. Hospitantin sagt:

    ein sonniges Hallo Euch!

    Die Katastrophe von Fukushima geht weiter. Jetzt sind Erdrutsche wegen des starken Regens möglich.
    Ist die Menschheit überhaupt bereit, solche Katastrophen als globale Bedrohung anzusehen? Werden wir nicht längst resistent gegen die Aufnahme von Katastrophenmeldungen?
    Bemerkenswert finde ich diese Idee des ungarischen Rundfunks bzw. wer auch immer sich das ausgedacht hat:
    http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article13379568/Ungarns-Rundfunk-warnt-vor-Unwettern-in-Mittelerde.html

    Glockenläuten war früher mal das Alarmsignal.

    Wie sensibel reagieren wir überhaupt noch auf lebensbedrohliche Meldungen? Irgendwann wird die Sonne ja doch Feuer spucken und dann taumelt wohl die ganze Erde durch das All. Vielleicht kommen wir der Venus dann näher und weiter weg vom Mond, vielleicht schleudert uns der Magnetsturm auch in Richtung Mars.
    Wie lange befinden wir uns denn schon innerhalb dieser Koordinaten in unserem Sonnensystem? Die Sonne könnte uns doch wegpusten.
    War das die Botschaft der Mayas?
    Hier gibt es schöne Info´s zu sternenlosen Planeten:
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-13444-2011-05-19.html

    Ich hoffe allerdings, dass wir in Schwingungsfrequenzen der Venus geraten.
    http://www.youtube.com/watch?v=lIZPpLbYPzU

    Ihr wollt doch bestimmt mithoffen!!! bye

  38. Superweibchen sagt:

    Bei den Webervögeln bauen die Männchen kugelförmige Nester. Je nachdem wie stabil das Nest gebaut ist, lässt sich ein Weibchen hier nieder oder eben nicht. Bei uns Menschen garantiert die Sicherheit für die Nachkommenschaft nicht die Stabilität des gebauten Nestes, sondern die Finanzkraft des Männchens. Da wir Menschen mehr oder vor allem weniger monogam ausgerichtet sind, bevorzugt das finanzkräftigere Männchen das nach Möglichkeit attraktivere Weibchen. Um also das attraktivere Weibchen ergattern und begattern zu können, versuchen alle Männchen möglichst finanzkräftiger zu sein als die anderen Männchen, was unweigerlich zu Konkurrenzkampf und Wettbewerb führt und über diese Mechanismen zu allen Missständen unserer Welt bis hin zum Krieg. Im Krieg wurde dann dummerweise die Nachkommenschaft des Weibchens getötet, welches sich das Männchen mit dem stabilsten Nest ausgesucht hatte. Dumm gelaufen für unser dummes Superweibchen. Hat halt nur das Nest begutachtet und nicht den morschen Baum, an dem es hing.

  39. Superweibchen….

    Heute braucht kein Weib was Mensch sich einst erdachte. Den Mann, hier Standpunkt Nord Europa, braucht es zu nichts, als zu dem, was die Erziehung als Emotion im Weib hinterlassen, Samen, wird genommen, wenn gewollt, aus oder auch aus der Retorte. Was ist das, was Männchen dem entgegen, als das Selbst, bei und im Weibchen heute aktuell hinterlassen will oder kann, nur Anklage und Fingerzeig, wissen denn die Männchen nicht mehr, was Sie mit den Weibern noch wollen sollen und zeigen sie deswegen an?

    Janus Rosenbrücke

  40. Was klagst Du? sagt:

    Die kürzeste Kurzfassung aller wirtschaftlich, politisch, sozial relevanten Themen, die möglicherweise je verfasst wurde kann unmöglich der Emanzipation gewidmete Gedanken berücksichtigen. Dafür waren es einfach zu wenige Buchstaben und das Thema erscheint mir diesbezüglich auch relativ bedeutungslos. Mir ging es nur darum, den leider immer noch gültigen Fahrplan der Wiege weltweiter Missstände aufzuzeigen, die zweifelsohne in der 1. Welt steht.
    Dass das gezeichnete Bild grob und oberflächlich ist, ist der kürzesten Kurzfassung geschuldet.

    Ich bitte um Vergebung

    Bernhard

  41. Tina sagt:

    Das Spiel bis hierher bestand aus Herr-Schaft, in all ihren Spielarten, auch Männer treffend. Nur unter dem Niedrigsten stand immer noch eine Frau, ein Weib. Nun ja, nach langen Zeiten begannen Frauen während der letzten ca. 150 Jahre das Spiel mit zu spielen. – Jedenfalls in der sog. westlichen Welt, bei manchen indigenen Völkern sieht das bis heute ganz anders und aus meiner Sicht auch viel symphatischer aus.- Kann Spaß machen, keine Frage. Nur in diesem vergleichsweise kurzem Zeitraum durchschauten die Weiber auch das Spiel, spielten mit den gleichen Spielregeln. Das sagt nicht jedem zu. Bleibt die Frage ob uns dieses Spiel wirklich so gefällt, oder obs da nicht doch noch ein Anderes gibt, etwas das allen in ihrer Entwicklung hilft, bei dem wir uns nun auch mal endlich die Hände reichen können, wollen. Den Weg gemeinsam miteinander gehen, nicht gegeneinander.

    Übrigens wenn wissenschaftl. Entwicklung so weitergeht, ich glaub da braucht es auch bald keine Bäuche mehr. Fühl mich immer öfter an Alfred Huxley´s “Schöne neue Welt” erinnert. –

    Werfen wir die verschiedenen seelischen Qualitäten mal in einen Topf, mischen neu und nehmen alle aus diesem Topf. (aktiv, empfangend, intutiv, edelmütig, nährend, schöpferisch, sensitiv, geistiger Adel….)
    Ich bezieh mich hier auf unsere Ebene des Seelischen, da kann es durchaus sein, dass manch eine Frau mehr Mann ist, als die meisten Männer und anders herum trifft das ebenso zu.

    Schönes Thema übrigens, beschäftigt so ziemlich jeden, vllt. in unterschiedlicher Heftigkeit, nehm ich an, meine Erfahung.

    Liebe Grüße und Zwinkern in die Runde

    Tina

  42. Bernhard sagt:

    zu Tina’s Kommentar,

    die Weibchen behüten die Nachkommenschaft, die Männchen besorgen Material (Fleisch, Brennholz etc.), das typische Steinzeit-Szenario also. Wobei das nichts abwertendes haben soll, es liesse sich auch in dieser Situation in Augenhöhe leben. Ein Problem besteht doch erst dann, wenn das Material beschaffende Männchen in der Abhängigkeit des Weibchens von diesem Material einen Anspruch wittert, mit dem er dieses dominieren kann. Mit Liebe hat das freilich wenig zu tun und leider leben wir heute in weiten Bereichen dieser Welt immer noch in der Steinzeit inklusive Dominanz-Gehabe (und davon sind die sogenannten zivilisierten Staaten der ersten Welt nicht ausgenommen). Dass hier ein gewisser Rollentausch stattgefunden hat, der auch Frauen ins Dominanz-Gehabe integriert hat ändert daran nicht viel. Ich selbst bin beispielsweise eher als unterdrücktes Weibchen in das hier herrschende Dominanz-Gehabe unserer heutigen “Zivilisation” eingebettet, da hilft auch kein Testosteron. Was ich sagen will: Dass sich im übertragenen Sinn die Materialbeschaffung heute nicht mehr auf ein Geschlecht beschränkt und sich das Dominanz-Gehabe auf eine hochkomplexe hierarchische Struktur verlagert hat, ändert nichts daran, dass wir epochal gesehen keinen einzigen Schritt vorangekommen sind.

    Ob uns Kinder aus dem Reagenzglas da Vorteile verschaffen können, wage ich sehr zu bezweifeln, es sei denn man kann in Reagenzgläsern auch Augenhöhe züchten (es würden wohl eher Arbeiter und Soldaten sein). Ich denke, Augenhöhe müssen wir uns erarbeiten, denn weder wächst sie, noch vergeht die Dominanz von selbst.

    Liebe Grüße
    Bernhard

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