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Das Palmöl-Problem

Freitag, 09. September 2011

In meinem Nexworld-Beitrag über den Zoo wurde auch das sehr umfangreiche Thema des Palmöls angesprochen. Und dazu möchte ich euch gerne noch ein paar nützliche Informationen weitergeben. Das Palmöl ist heut zu Tage in schon so vielen Produkten vorhanden das es für uns Verbraucher nur mehr sehr schwer ist zur Gänze darauf zu verzichten. Egal ob in Kosmetikprodukten, Waschmittel, Pizza oder Schokolade überall versteckt sich Palmöl, aber meistens können wir dies kaum erkennen weil es immer noch keine ausreichende Kennzeichnungsplicht gibt.

Unter dem Deckmantel „pflanzliche Fette“ versteckt es sich und wenn wir Glück haben steht auch schon mal Palmfett darauf. Wer es allerding ganz genau wissen möchte kann eine Blick auf die Seite www.weisse-liste-palmoel.de.to werfen. Dort werden Hersteller gelistet die bei ihren Produkten auf Palmöl verzichten oder zumindestens  Alternativen anbieten. Die Liste ist umfangreich und wird ständig erneuert.  Auch findet ihr dort noch mehr Information über das Palmölproblem.

Werft vor eurem nächsten Einkauf einfach mal einen Blick darauf.

Eure Barbara Hochreiter

Neue Sendereihe Naturwissen!

Montag, 04. April 2011

Liebe nexworld Mitgliedern ich möchte vorab der ersten Sendung den Blog nutzen um mich kurz vorzustellen. Ich bin selbst nexworld Mitglied der ersten Stunde und freue mich daher umso mehr nun Teil des immer größer werdenden Teams zu sein und aktiv mitzuwirken.

Als österreichisches Landmädl findet mein Leben zum größten Teil, bedingt durch mein Umfeld und meine Tiere, draußen statt. Dadurch entwickelte sich auch das große Interesse an Natur und Umwelt.

Beinahe täglich ändert sich die Zahl der von Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Forscher haben schon mehrfach ihre Befürchtungen zu einem großen Massensterben geäußert. Heute bringt unter anderem der Mensch viele Arten am Rande des Aussterbens, durch Überfischung der Meere, Veränderung des Klimas, Übertragung von Krankheitserregern usw. Aber was kann man tun?

Wir von nexworld wollen einen Beitrag leisten zum Thema Natur- und Umweltschutz durch mehr Wissen (selber Denken). Starten werden wir mit einer Sendung wo wir die Möglichkeit des Artenschutzes eines Zoos ins Visier nehmen werden. Inwiefern brauchen wir den Zoo um ein Bewusstsein für die vielen bedrohten Tierarten zu schaffen oder stellt der Zoo gar eine Rettung dar? Bedarf es eines zweiten Knuts um medienwirksame Aufmerksamkeit zu erhalten? Was kann ich als einzelner zum Artenschutz beitragen? Nach Schätzungen von Fachleuten gehen jedes Jahr 1000 Arten unwiederbringlich verloren, ist dies vielleicht einfache eine Sache der Evolution?

Ich freue mich auf diesen und viele weitere spannende Beiträge zum Thema Natur und Umwelt!

Eure Barbara Hochreiter

Jan Gaspard: Alles ist möglich – sagte schon Dr. Gregor Gysi…

Mittwoch, 30. März 2011

Irgendwie reibe ich mir – zusammen mit den Menschen um mich herum (ich wohne und lebe in  Baden-Württemberg) – immer noch die Augen: Ausgerechnet hier im „Ländle“, das so fest in der Hand der konservativen Bevölkerungsteile zu sein schien, wird es den ersten grünen Ministerpräsidenten geben. Es ist kein halbes Jahr her, dass mit Blick auf die Stuttgart21-Diskussion Dr. Gregor Gysi bei mir im Interview sagte: „Alles ist möglich!“

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/gregor-gysi-alles-ist-moeglich/

Und er scheint Recht zu behalten – die Gesellschaft insgesamt und mit ihr die Politik verändern sich in einem immer schnelleren Maße. Dabei passiert etwas seltsames: Immer mehr Menschen in meinem Umfeld, die eigentlich extrem progressiv eingestellt sind und genau diesen Wandel zum Besseren (eigentlich nur: zum Anderen) immer gefordert und ersehnt haben, macht diese immer grundlegendere Erschütterung des Gewohnten und Liebgewordenen Sorge – es bereitet ihnen zumindest ein unbestimmtes Unbehagen. Denn man kann sich ja fragen: Was in unserer Leben ist noch fest gefügt, was verlässlich, was vertraut?

Man muss schon sagen: Eigentlich nichts mehr.

Es verändert sich alles um uns herum – wirklich alles. Und das, wie gesagt, auch noch immer schneller. Aber es gilt meiner Ansicht nach, diesen mittlerweile ungemein dynamischen Prozess, der einem – blickt man aktuell etwa nach Japan oder Libyen – auch tatsächlich Angst machen kann, als eine gigantische Chance zu betrachten, unsere Welt zu einem wirklich gerechten und im wahrsten Sinne des Wortes „guten“ Ort zu machen.  Die Erfahrung lehrt: So grausam ein Moment auch sein kann, immer steckt der Keim des Neuen und Besseren in ihm. Das gilt es meiner Meinung nach genau jetzt angstfrei anzunehmen – wenn nichts mehr bleibt wie es mal war, kann man wirklich alles besser machen. Man muss es nur wollen – und dann auch tun.

In diesem Sinne – alles ist ENDLICH möglich!

In Liebe,

Ihr Jan Gaspard

Jan Gaspard: Guttenberg, neues Bewusstsein und Hörspiele

Mittwoch, 09. März 2011

So langsam verschwindet der hochwohlgeborene KT zu Guttenberg ja aus den Schlagzeilen. Allerdings lohnt es sich meines Erachtens, sich aus drei verschiedenen Gründen noch eine Weile intensiver mit diesem Medien-Phänomen zu Guttenberg auseinanderzusetzen:

1.       Es scheint ja klar zu sein, dass dieses bemerkenswerte Blaublut doch irgendwann sein politisches Comeback wird feiern dürfen – aus welchen Gründen auch immer. Angeblich soll er ja ein „herausragendes politisches Talent“ besitzen, wie die Bundeskanzlerin sagt. Daher sollte sich die Öffentlichkeit wohl einmal damit auseinandersetzen, was dieses „Talent“ so herausragend macht und was damit gemeint sein könnte.

2.       Es liegt der Verdacht nahe, dass KT zu Guttenberg nur ein „Modell“ für eine besondere Form von politischem Nachwuchs ist, die uns in Zukunft noch häufiger in der Gesellschaft begegnen wird. Die Karriere dieses Mannes ist von vorne bis hinten eine Inszenierung; und Stationen wie das Espen-Institut oder die Atlantik-Brücke sollten zumindest einmal den politisch interessierten Souverän in diesem Staat – den Bürger – stutzig machen und zum Nachdenken darüber anregen, warum ein Mann wie zu Guttenberg so vom Mainstream gehypt wurde in den letzten Jahren.

3.       Es scheint so zu sein, dass es vor allem die aufgeklärte Öffentlichkeit war, die wider dem Mainstream den Rückzug KT zu Guttenbergs aus der aktuellen Politik erzwungen hat. Das ist bemerkenswert und sagt etwas über die wahre Macht in diesem Land aus. Wenn sich die Menschen einig sind und sich artikulieren, können sie die Welt verändern – nicht nur in Ägypten, auch hier bei uns. Der erfolgreiche Volksentscheid gegen die Berliner Wasserbetriebe vom letzten Monat und die Proteste um Stuttgart 21 sind da ja weitere Beispiele für.

Ich plane für Anfang April eine Sendung über die Biografie von zu Guttenbergs und über die Hintergründe der einzelnen Stationen seines Lebens und seiner Karriere. Ziel der Sendung soll es sein aufzuzeigen, wer und aus welchen Motiven heraus diese mediale Politik-Inszenierung kreiert hat – und wie wir künftig solche „Hochstapler“ und – meine persönliche Meinung – Demagogen frühzeitig erkennen und verhindern können.

Und hier noch zwei Veranstaltungsankündigungen in eigener Sache:

Am kommenden Sonntag, 13. März 2011, werde ich auf dem Bewusstseins-Kongress in Regensburg zwei Vorträge halten – einen über nexworld.TV (Messe; 11 Uhr bis 11:50 Uhr) und einen zum Thema „Wissen, Wahrnehmung und Wahrhaftigkeit – das WWW des Bewusstseins“ (Kongress; 12 bis 13:30 Uhr):

http://www.bewusstseins-kongress.de/

Am darauffolgenden Sonntag, 20. März 2011, werde ich dann auf der Leipziger Buchmesse auf Einladung des Labels „Highscoremusic“ an einer kleinen Diskussionsrunde zum Thema „Hörspiele“ teilnehmen (Beginn 10:30 Uhr, Verleihshop.de-Hörspiel-Arena):

Leipzig liest

Über zahlreiche Zuhörer auf beiden Events freut sich

Ihr Jan Gaspard

Jan Gaspard: Berlin, Berlin, Berlin!

Dienstag, 15. Februar 2011

Die Deutsche Hauptstadt ist derzeit Dreh- und Angelpunkt der gaspard‘schen Themen. Dort findet am kommenden Samstag, 19. Februar 2011, ab 18 Uhr – endlich! – die Präsentation meines neuesten Buches statt: „Freimaurer und Illuminaten – was noch nie über Geheimgesellschaften geschrieben wurde“. Die Veranstaltung findet statt im “Hotel Grunewald”, Berlin, Kronprinzessinnenweg 120:

http://www.grunewald-motel.de/

Karten an der Abendkasse kosten 7 Euro. Neben der Buch-Präsentation und einer Lesung wird es auch eine Diskussionsrunde zum Thema „Freie Medien und Ihre Zukunft“ geben, die für nexworld.TV aufgezeichnet wird.

Das Trinkwasser gehört uns allen!

Am vergangenen Sonntag haben die Berliner in einer erfolgreichen Volksabstimmung für die komplette Offenlegung der Verträge und Nebenabreden rund um die Privatisierung der Berliner Wasserbetriebe votiert – sehr zur Überraschung der Berliner Senatsverwaltung und der Mainstream-Medien. Kaum eine Zeitung, kaum ein Sender, der im Vorfeld über den meiner Meinung nach überaus wichtigen Volksentscheid berichtet hat – eine Ausnahme: Wir bei nexworld.TV:

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/geldmaschine-private-wasserbetriebe/

Auch über die Ergebnisse der Abstimmung selbst war bisher sehr wenig in den Medien zu lesen. ZDF, ARD und alle anderen berichteten zwar zeitgleich sehr ausführlich über den parallelen Volksentscheid der Schweizer über eine Verschärfung des Waffenrechts. Doch über die Ergebnisse aus Berlin konnte man nur im Teletext von rbb etwas lesen; später gab es dann bei ntv noch eine etwas ausführlichere Berichterstattung, allerdings mit dem Tenor, dass das Trinkwasser unter kommunaler Verwaltung angeblich noch sehr viel teurer werden würde, weil mit Erlösen hier andere defizitäre kommunale Ausgaben quersubventioniert würden; was totaler Quatsch ist, denn Trinkwasser in privater Hand füllt nur die Geldbörsen von privaten Shareholdern – ausschließlich zu Lasten der Steuerzahler. Dann doch lieber kommunale Renditen, die die Schuldenaufnahme der Kommunen und damit die Zinslast der öffentlichen Hand (auch noch ein eigenes Thema; warum eigentlich diese Denkverbote über Zinsreduzierungen?) begrenzen.

Allerdings ist nun zu befürchten, dass die privaten Eigner der Berliner Wasserbetriebe (RWE und Veolia) noch einmal richtig Kasse machen auf Kosten der öffentlichen Haushalte, wenn der Berliner Senat die Pläne in die Tat umsetzt, nun die privatisierten Anteile vorzeitig zurückzukaufen. Nur wenn es gelingt nachzuweisen, dass die gesamte Privatisierung aufgrund unlauterer Absprachen komplett rechtlich nichtig ist, etwa weil Bestechungsgelder geflossen sind und es keine echte freie Ausschreibung der Privatisierung gab, gäbe es die Hoffnung, dass die beim Raubzug durch die Berliner Wasserbetriebe gemachten Gewinne an die Gebühren-/Steuerzahler zurückerstattet werden müssten. Aber das ist wohl leider nur ein Traum…

Soweit.

Liebe Grüße,
Ihr Jan Gaspard

Ein kleiner Vorgeschmack auf kommende Themen

Freitag, 04. Februar 2011

Der letzte Drehtag war wirklich spannend. Sonja Grimm hat seit früher Kindheit schon gemerkt, dass sie Dinge wahrnimmt, die niemand sonst sehen kann. Es hat lange gedauert, bis sie verstanden hat, dass sie Kontakte ins Jenseits hat und mit anderen Ebenen kommunizieren kann. Doch das eigentlich spannende ist, das klappt sogar bei Tieren. Und wie sie das macht, davon hat sie uns dann einiges erzählt.

Als im Juni 2004 das Schiff “Cap Anamur” Bootsflüchtlinge aus Afrika im Mittelmeer aus akuter Seenot rettete, war noch nicht klar, welcher mediale Sturm über diese Rettungsaktion einbrechen sollte. Es folgte ein politisch motivierter Prozess, der ein Exempel statuieren sollte und der Ruf einer Hilforganisation wurde schwer beschädigt. Bernd Göken, der Geschäftsführer von “Cap Anamur” erzählte mir von seinen Erfahrungen mit der damaligen Situation und die Lehren daraus. Er gab mir Einblick in die vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten die er und seine Mitarbeiter auf der ganzen Welt angehen, dort wo die Not und das Leid der Menschen am größten ist. Von Afghanistan bis Uganda, überall sind er uns seine Mitarbeiter unterwegs und geben ein großartiges Beispiel für Aufopferung und Nächstenliebe.

Seit in unserem Programm EPOS DEI zu finden ist, kommen immer wieder Fragen nach den Machern dieses neuen Dokumentarfilms von Nuoviso.tv. Frank Höfer, der Regisseur, Produzent, Drehbuchautor, Cutter und, und, und, … in Personalunion erzählte von dem Entstehungsprozess dieses Films. Frank erzählte uns von seinen Erfahrungen als Cutter beim öffentlich rechtlichen Fernsehen und warum er seine Internetplattform gegründet hat.

Und dann der absolute Höhepunkt dieses Tages: Der Enkel des legendären Viktor Schauberger war zu Gast. Jörg Schauberger berichtete vom Erbe seines berühmten Großvaters und die Rolle seiner visionären Erfindungen in unserer Zeit. Viktor Schauberger hat ein völlig neues Prinzip von technischen Geräten entwickelt, die alle auf dem Implosionsprinzip basieren anstatt dem heutigen Explosionsprinzip. Als Naturforscher hat er es sich Zeit seines Lebens zur Aufgabe gemacht, die Vorbilder der Natur zu verstehen und diese Prinzipien nachzubauen. Um seinen Tod ranken sich viele Mythen und sein Enkel hat in diesem Gespräch viele Dinge klarstellen können.

So ein Drehtag ist jedes mal spannend und die Vorbereitungen für die einzelnen Themen sind sehr zeitaufwändig. Umso mehr freue ich mich dann, wenn die Sendungen online gehen und ich selbst ganz entspannt mir die einzelnen Gäste nochmal

Viel Spaß beim Entdecken

Ihr Robert Stein

Jan Gaspard: Berlin-Wasser, Tesla, Remote Viewing und DNA-Funk

Donnerstag, 03. Februar 2011

Es geht endlich weiter mit Café 23. Gestern (Mi. 2.2.2011) fand mein neuer Drehtag statt – insgesamt wurden fünf – aus meiner Sicht – hochspannende Sendungen aufgezeichnet, die in den nächsten Wochen auf nexworld.TV freigeschaltet werden. Auftakt bildet noch in dieser Woche:

1. Geldmaschine private Wasserbetriebe

Gerlinde Schermer ist SPD-Mitglied, saß für ihre Partei lange im Berliner Senat und war von Beginn an eine der vehementesten Kritikerin der Privatisierung der Berliner Wasserbetriebe. Als Mitglied des sogenannten SPD-Donnerstagskreises veröffentlichte sie schon 1999 Auszüge der geheimen Verträge zwischen der Stadt Berlin und den privaten Käufern der Berlinwasser (RWE und Vivendi), die den neuen Eigentümern horrende Gewinngarantien auf Kosten der Bürger zusprachen. Augenblicklich ist Frau Schermer Sprecherin einer Bürgerinitiative, die nun auch die Veröffentlichung der letzten geheimen Zusatzabsprachen zwischen der Stadt Berlin und privaten Betreibern der Wasserbetriebe mit Hilfe eines Bürgerbegehrens (am 13.2.2011) durchsetzen will. Neben dem „Fall Berlinwasser“ wird in dieser Sendung die grundsätzliche Frage gestellt, ob solch eine Basis-Infrastruktur wie die Wasserversorgung überhaupt in private Hand darf; und wie man den Hunger der Konzerne nach solchen Monopolen, wie sie eine kommunale Wasserversorgung zwangläufig bietet, stoppen kann.

Wer glaubt, das Thema sei doch nur etwas für echte Berliner, der irrt gewaltig! Die (zum zweiten Mal missglückte) Privatisierung der Berliner Wasserbetriebe ist ein wahrer Wirtschaftskrimi, der beispielhaft für alle so genannten „Public Private Partnership“ (PPP-) Projekte steht. Frau Schermer arbeitet in dem an dramatischen Enthüllungen reichen Interview sehr schön heraus, wie hier von einigen Spin Doctors ein Instrument geschaffen wurden, immer und immer wieder die privaten Haushalte nach einem festen Muster auszuräubern. Ihr Appell an die Zuschauer: Immer wenn irgendwo „PPP“ draufsteht – also die öffentliche Hand ureigenste hoheitliche Aufgaben aus privater Hand finanzieren will (Autobahn-Maut, öffentliche Gebäude, Wasserversorgung, usw.), ganz besonders aufmerksam hinschauen, denn hier werden IMMER auf Kosten der Bürger unglaubliche Renditegarantien für „notleidende“ Konzerne auf Dauer festgeschrieben. Die Alternative: Ein Rettungsschirm für die Kommunen – und nicht für die Banken.

Jan Gaspard: Drehtag, Whisky-Tasting, Buch-Premiere

Donnerstag, 20. Januar 2011

Wie sicherlich aufgefallen ist, gab es seit dem Gysi-Interview Anfang Dezember eine “Sendepause” bei Café 23. Grund dafür waren aktuelle Recherchen für künftige Projekte, die mich u.a. in den Nahen Osten geführt haben. Dazu aber vielleicht bei späterer Gelegenheit mehr.

Weitergehen wird es mit Café 23 im kommenden Monat; der nächste Drehtag in unseren Studios in Leonberg ist für Mittwoch, 2. Februar 2011, geplant. Als Themen sind derzeit angedacht: Die Privatisierung der Berliner Wasserbetriebe; ich freue mich, dafür Gerlinde Schermer (http://www.gerlinde-schermer.de/) bei mir begrüßen zu dürfen. Frau Schermer war schon für mein Hörspiel „Offenbarung 23 – Durst!“

http://www.nexworldshop.de/offenbarung-23-durst-1-audio-cd-tl-15.html

eine meiner wichtigsten Informations-Quellen. Aktuell kämpft Frau Schermer – wie auch viele andere Berliner – darum, über einen Volksentscheid endlich Einsicht in alle Vereinbarungen zur Privatisierung der Berliner Wasserbetriebe zu erhalten:

http://berliner-wassertisch.net/

Weitere interessante Experten erwarte ich zum Thema Fernwahrnehmung, bzw. „Remote Viewing“, sowie zu Nicola Tesla, wobei es hier auch um eine aktuelle Bestätigung und Weiterentwicklung von Teslas Theorien geht, die uns u.U. neue Felder in der Biophysik eröffnen werden. Hier geht es nicht weniger als um die Lösung der Frage, wo kam der entscheidende „Lebensimpuls“ her…

Wer u.U. Interesse hat, bei meinem Drehtag am 2.2. live im Studio mit dabeizusein, kann sich per Email direkt an mich wenden:

jan.gaspard@nexworld.tv.

Abschließend noch einige Termin-Hinweise in eigener Sache:

Am Freitag, 11. Februar 2011, veranstaltet das Schloss Romrod ein Whisky-Tasting:

http://www.schloss-romrod.com/index….TerminID=46365

Der “Experte”, der manch Interessantes zum Thema “Aqua Ardens” zum Besten geben wird, werde voraussichtlich ich sein. Es soll ein gemütlicher Abend werden in lauschiger Atmosphäre, bei dem ich etwas über die Kulturgeschichte des flüssiges Goldes erzählen möchte, aber auch einige meiner Lieblings-Whiskys vorstellen werde. Auch zu diesem Thema gibt es ein Hörspiel von mir, mit einigen – vielleicht – überraschenden Enthüllungen über den eigentlichen historischen Ursprung des Whiskys – und die damit „irgendwie“ verbundene archaische Bedeutung von Stonehenge:

http://www.nexworldshop.de/offenbarung-23-stonehenge-1-audio-cd-tl-7.html

Ich persönlich freue mich auf ein tolles Event in meinem Lieblings-Schloss.

Außerdem gibt es einen neuen Termin und eine neue Location für die Präsentation meines neuesten Buches:

http://www.nexworldshop.de/freimaurer-und-illuminaten.html

am 19.2.2011 (Samstag), um 18:00 Uhr im “Hotel Grunewald”, Berlin, Kronprinzessinnenweg 120:

http://www.grunewald-motel.de/

Karten kosten 5 EUR im Vorverkauf vor, 7 EUR an der Abendkasse.
Bitte Anmeldung per Email an freimaurer@compact-reihe.de; Bezahlung für den  Vorverkauf bitte auf folgendes Konto:

Homilius-Verlag
Konto-Nr. 100 000 9838
BLZ: 160 500 00
Mittelbrandenburgische Sparkasse

Zur Information:

Geheimbünde sind das Lustobjekt von Verschwörungstheorien, die mit dem Internet einen gewaltigen Aufschwung erfahren haben. Dieses Buch präsentiert Fakten gegen die Übertreibungen, aber auch gegen die Bagatellisierung des Wirkens von Freimaurern und Illuminaten. Mit besonderem Gewinn kann man diesen neuen COMPACT-Band lesen, weil er die blutige Fehde innerhalb der Freimaurerei herausarbeitet, die die europäische Geschichte prägte – von der französischen Revolution bis zu den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts und zur italienischen Loge P2 mit ihrem prominenten Mitglied Silvio Berlusconi.

Jan Gaspard wird an diesem Abend aus seinem neuen Werk lesen und steht auch für Fragen des Publikums zur Verfügung. Zusammen mit Jürgen Elsässer (Herausgeber der COMPACT-Buchreihe) wird er zudem über die Zukunft freier Medien diskutieren. Die gesamte Veranstaltung wird auch für den Internet-TV-Sender “www.nexworld.tv” vor Ort live aufgezeichnet.

Über zahlreiches Erscheinen würde ich mich natürlich sehr freuen :-)

Liebe Grüße,

Ihr Jan Gaspard

Mein ganz persönlicher Jahresrückblick

Mittwoch, 29. Dezember 2010

von Jan Gaspard

Mein aktueller Terminkalender (Papier) hat nur noch wenige Seiten – kein Zweifel, das Jahr 2010 neigt sich dem Ende zu. Für und mit nexworld.TV war es ein sehr gutes Jahr. Vor gerade einmal knapp einem Jahr gestartet, haben wir uns (gefühlt und tatsächlich) von einem Highlight zum nächsten weiter entwickelt. Für mich persönlich stand dabei das erste Halbjahr klar ganz im Zeichen des sehr außergewöhnlichen Interviews, dass ich Ende März mit Xavier Naidoo führen durfte:

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/xavier-naidoo-mein-zorn-ist-mein-motor/

Ja, es bewegt sich etwas da draußen. Die Menschen wollen sich nicht länger von einer fernen Lobby-Politik bevormunden lassen, sie wollen Ehrlichkeit und Authentizität allenthalben – sei es bei Stuttgart 21, beim Ausstieg aus dem Atomausstieg oder bei Gen-veränderten Saaten – oder eben im Fall Dutroux (siehe Interview mit Xavier Naidoo). Es ist auch mein Erleben, dass wir mit nexworld.TV immer öfter maßgeblich dazu beitragen, wichtige  Themen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen sowie Lösungen und Antworten zu suchen auf die großen Fragen unserer Zeit:

  • - Wie kann ein friedlicher Dialog der Menschen / Kulturen in Gang kommen?
  • - Wie funktioniert Gesundheit aus uns selbst heraus?
  • - Wo liegt die Zukunft der Wissenschaften?
  • - Wie funktioniert Wahrheit? – Was ist Wahrhaftigkeit?
  • - Wer sind die wahren Visionäre unserer Zeit? – Und was haben Sie uns zu sagen?
  • - Wie bewahren wir das, was wir als Schöpfung kennen?
  • - Wie können wir eine neue, vielleicht bessere Welt bauen?

nexworld.TV will dazu beitragen, mehr zu wissen – mehr zu verstehen, was da draußen in der Welt passiert. Damit ein anderes Denken in den Köpfen Einzug halten kann, damit neue und bessere Lösungen gefunden werden für eine, wie mir Gregor Gysi neulich im Interview sagte, „sich immer schneller verändernde Welt.“

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/gregor-gysi-alles-ist-moeglich

Dieser Wandel ist dabei nichts, was uns Angst zu machen braucht. Ganz im Gegenteil, wie TV-Journalist Michael Mross Mitte des Jahres bei mir in der Sendung so eindrucksvoll klarmachte:

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/systemkollaps-neue-wege-fuer-die-menschheit/

Der Wandel – auch ein massiver Systemkollaps, der die Welt, wie wir sie heute kennen, schlagartig verändern würde – kann ein durch und durch „lustvolles Erleben“ werden. Das ist eine Sicht auf die Welt, die mir sehr gut gefällt: Angstfrei sein auch im stürmischsten Fahrwasser des Lebens, weil man weiß, was wirklich passiert. Was das wiederum für ein Leben ganz konkret und persönlich bedeuten kann, das erzählte der bekannte Schweizer Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in einem anderen „Gänsehaut“-Interview:

http://www.nexworld.tv/talk-shows/cafe-23/story/news/daniele-ganser-hinter-den-kulissen/

Auch das ganz sicher eines der Highlights des Jahres. Ganser ist für mich eine der größten, absolut unbestechlichen Autoritäten jenseits des so genannten Mainstreams, von dem in den nächsten Monaten und Jahren sicher noch so manches spannende Forschungsergebnis zu erwarten ist.

Alles in allem hat nexworld.TV mehr im ablaufenden Jahr erreicht, als beim Start am 15. Januar 2010 zu erwarten war. Die Messlatte liegt hoch für das neue Jahr. Aber wir sind voller Ideen, konkreten Planungen – und das nexworld.TV-Netzwerk wächst täglich weiter, auch dank Ihrer Anregungen, dank Ihrer Kritik und dank Ihrer Treue.

Wir laden alle ein dabei zu sein, nicht länger auf eine bessere Zukunft zu warten – sondern diese aktiv schon jetzt mit zu gestalten: als Botschafter von nexworld.TV.

Denn all unsere Sendungen verfolgen nur  ein Ziel: dass Sie darüber reden – mit Freunden, Bekannten und in der Familie.

Was suchen wir eigentlich wirklich?

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Wie viele Bücher wollen wir noch über den „Sinn unseres Lebens“ lesen, wie viele Seminare und Vorträge hierüber noch besuchen?

Am trefflichsten bringt es für mich Sokrates – durch die Stimme Platons – zum Ausdruck. Sein Ausspruch „ich weiß, dass ich nichts weiß“ beschreibt das Wissen um das eigene Nichtwissen. Erst diese Erkenntnis befreit uns von den Fesseln irriger Anschauungen und macht uns so bereit, uns auf die Suche nach dem wahren Wissen zu begeben. Sokrates geht es in seiner Kernaussage nicht darum, gesicherte Antworten auf Fragen etwa nach dem Glück oder dem Guten zu erarbeiten, sondern es kommt ihm darauf an, vorgefertigte oder lediglich übernommene Meinungen in ihren Grundfesten zu erschüttern. Zweck dieser Erschütterung ist die Bescheidenheit. Denn nur wer sich zu bescheiden weiß, ist gegen die Verführungen intellektueller Arroganz gefeit. Auf unserer wahrhaftigen Suche sollten wir uns in erster Linie auf unsere persönliche Erfahrungswelt konzentrieren. Sokrates fragt beispielsweise nach einer schönen Rosenblüte, einem Objekt also, der auf den ersten Blick philosophisch völlig unverdächtig erscheint. Indem wir jedoch hinterfragen: Wenn es eine schöne Rosenblüte gibt, so gibt es auch andere Dinge, die schön sind. Die Rosenblüte und all die anderen schönen Dinge, so unterschiedlich sie auch sind, müssen also irgendwie an etwas teilhaben, was trotz aller Differenzen gemeinsam ist: in diesem Falle dem Schönen. Diese Gemeinsamkeit ist das sokratische Frageziel. Ganz gleich, ob er die Tugend, das rechte Handeln, die Glückseligkeit hinterfragt, grundsätzlich geht es ihm darum, herauszufinden, was das Wesen dessen ist, was wir in Einzelerscheinungen wahrnehmenNiemand, so Sokrates, fügt wissentlich sich oder anderen Schaden zu. Derart verstanden ist unrechtes Handeln Folge eines mangelhaften Wissens. Das Gute wissen und es tun sind eins. Die Erkenntnis in das Wesen der Dinge (an sich) wird so zum Garant eines glücklichen Lebens.

Obgleich wir seit nahezu zweieinhalb Jahrtausenden über diese wahrhaftige Weisheit wissen, machen wir doch keinen Gebrauch hiervon. Offenbar möchte sich unser Intellekt dieser heiklen Thematik entziehen – sein guter Ruf steht ja auf dem Spiel. Weshalb sollte sich also jemals etwas in unserer elementaren SelbstBewertung ändern? Wird es unser heutiges SelbstWertGefühl sein, unsere unerträgliche Einsamkeit…, die uns den Weg zu unserm Selbst aufzeigt?

Sofern wir weiter am sammeln der Argumente über den Sinn oder  UnSinn des Lebens sind wird sich unsere Welt  nicht wesentlich verändern. Letztlich sind wir (Selbst) die Welt…

So suche ich auch keine weiteren Argumente mehr für euch – in der Gewissheit: Ihr wisst bereits alles – wenn nicht gar etwas zu viel.

In Brüderlichkeit

„Dieter Broers“