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Was ist Realität?

Mittwoch, 27. Oktober 2010

John Wheeler gilt als Physiker der Physiker – das meinen seine Fachkollegen. Bereits als junger Mann arbeitete er mit den beiden führenden Köpfen der modernen Physik zusammen: Albert Einstein und Niels Bohr. Seine grundlegenden Beiträge zu den von diesen beiden entwickelten Theorien – der Relativitätstheorie und der Quantenmechanik – sind ebenso bedeutungsvoll wie sein Einfluss als Mentor. Die wohl berühmtesten seiner vielen Studenten waren der amerikanische Physiker und spätere Nobelpreisträger Richard Feynman und die Gravitationsphysiker Kip Thorne und John R. Klauder. In seiner siebzigjährigen Laufbahn als Physiker kommt John Wheeler zu einem Resümee, welches er mit den legendären „Really Big Questions“ (RBQs)  zusammenfasste. Diese RBQs weisen wahrhaftig metaphysische Züge auf. Fünf dieser RBQs dürften von ganz besonderer Bedeutung sein:

Wie kommt es zu Existierenden?

Warum Quanten?

Ein „partizipatorisches“ Universum?

Was gibt die Bedeutung?

Das Seiende aus Bits?

Die erste Frage umschreibt das alte Rätsel: „Weshalb gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?“. Die zweite Frage steht für die Suche nach einem überzeugenden Argument, weshalb die Welt der Atome nicht durch die klassische Physik beschrieben werden kann, sondern nur durch die unanschaulichen Gesetzen der Quantenmechanik. Wheeler stellt, gegenüber seinen meisten Kollegen die Frage des „Warum?“, und geht über das „Wie?“ hinaus. „Partizipatorisches Universum“ ist Wheelers Bezeichnung für die umstrittene Vorstellung, wonach das Universum nicht einfach “dort draußen“ ist und nur entdeckt werden muss, sondern zum Teil erst durch die von uns gestellten Fragen und die Information in den zugehörigen Antworten Gestalt annimmt. Diese Idee umschreibt Wheeler anhand einer Anekdote über drei Schiedsrichter beim Baseball, die zu definieren versuchen, welche Bälle sie als Gewinn- bzw. als Verlustpunkt werten. „Ich werte sie so, wie ich sie sehe“, rühmt sich der erste Schiedsrichter, offenbar ein Empiriker. „Ich werte sie so, wie sie sind“ behauptet der Realist. Der dritte sagt: „Sie sind so, wie ich sie werte“, und verdeutlicht damit Wheelers Ansicht. Die vierte Frage, Was gibt die Bedeutung?“, bezieht sich auf das philosophische Problem, das Konzept von „Bedeutung“ zu definieren. Gleichzeitig bringt es jedoch auch eine gewisse Frustration der Ingenieure zum Ausdruck, die mit unzähligen Verfahren die Menge an Informationen in einer Nachricht messen können, doch keines dieser Verfahren sagt etwas über die Bedeutung des Inhalts dieser Nachricht aus. Die letzte RBQ ist die radikalste. Sie stellt die Frage auf, ob die materielle Welt – das „It“ – ganz oder zum Teil aus Information – dem „Bit“ – besteht. Wheeler meint: „Alles – jedes Teilchen, jedes Feld bzw. jede Kraft, sogar das Raumzeitkontinuum selbst – erhält (wenn auch manchmal eher indirekt) seine Funktion, seine Bedeutung, ja überhaupt seine gesamte Existenz  aus den Antworten der Detektoren auf unsere Ja- oder –Nein-Fragen, die binären Möglichkeiten, die Bits.

Das Potsdamer Manifest 2005 – Eine Empfehlung

Mittwoch, 13. Oktober 2010

“We have to learn to think in a new way”

von Prof. Dr. Hans-Peter Dürr

Angesichts der weltweiten Gefahren nuklearer Kriege forderten Bertrand Russell und Albert Einstein in ihrem Manifest vor fünfzig Jahren, uns, die Menschheit, zu einem neuem Denken auf, das Krieg als Strategie der Konfliktlösung endgültig bannt.

Inzwischen wurde unverkennbar, dass die militärische Machtstrategie mit ihrer vorläufigen Kulmination in Massenvernichtungswaffen nur eine von viel breiter greifenden und tiefer angelegten Machtstrategien ist. Wir erleben eine Eskalation von struktureller Gewalt mit politischen und vor allem wirtschaftlichen Komponenten. Geopolitische, soziokulturell wie ökonomische Machtstrategien, die unbegrenzte Expansion globalisierter Marktwirtschaft und ihrer Produktivitätszwänge bedrohen und zerstören die räumliche und stoffliche Begrenztheit unserer Erde. Die zerstörerischen Auswirkungen einer hemmungslosen und unreflektierten Zivilisation im Zusammenleben der Völker, in den Wechselbeziehungen zwischen Gesellschaft und Natur und, nicht zuletzt, in den einzelnen Menschen sind offenkundig. Jahrhunderte lang wurde die Ausbeutung von Menschen und Völkern und der Raubbau an Natur als Nebenwirkung, schlimmer noch, als hinzunehmendes Übel wahrgenommen. Hoffnungen und Erfolge aus der Entwicklung besserer und großspuriger Voraussetzungen für ein leichteres Leben und die daraus folgende weitgreifende Aneignung der Welt verschleierten, welche unmittelbaren Opfer und schleichenden Verheerungen bereits in den frühen Phasen mit solcher Macht verbunden waren. Heute ist offensichtlich, dass einseitiges Betreiben dieser Erfolge zugunsten der europäisch-nordamerikanischen Initiatoren der neuen Zivilisation und ihrer Nachahmer rund um die Welt auf einen kalten Krieg gegen alle und alles hinaus läuft, was zu Ressourcen für eine Steigerung materieller Bemächtigung gemacht werden kann oder solche Bemächtigung zu behindern scheint. Besonders bedrohlich ist dabei eine beschleunigte Zerstörung der bioökologischen Diversität von ganzen Lebenskomplexen in einem in der Erdgeschichte wohl einmaligen Ausmaß. Aber auch die Vielfalt menschlicher Lebensformen und der Reichtum der Kulturen wird auf ähnliche Weise irreversibel reduziert, und damit die Breite möglicher Strategien, Lebensstile und zukünftiger Entwicklungen. Die Konflikte um die Verteilung von Wohlstand, der Möglichkeiten des Zugangs zu öffentlichen Gütern, der Rechte der Individuen und Gemeinschaften gefährden den Zusammenhalt und die Entwicklungsfähigkeit der Menschheit in ihren Grundstrukturen.

Diese vielfältigen Krisen, mit denen wir heute konfrontiert sind und die uns zu überfordern drohen, sind Ausdruck einer geistigen Krise im Verhältnis von uns Menschen zu unserer lebendigen Welt. Sie sind Symptome tiefer liegenden Ursachen, die wir bisher versäumten zu hinterfragen und aufzudecken. Sie hängen eng mit unserem weltweit favorisierten materialistisch-mechanistischen Weltbild und seiner Vorgeschichte zusammen.

Unsere tiefe Sorge, dass wir, als Angehörige der Species Homo sapiens, die lebendige Vielfalt unserer Erde und unsere kreativen Entfaltungsmöglichkeiten immer weiter reduzieren und unser Überleben in Frieden und gemeinsamen Austausch irreversibel gefährden, gibt uns den Mut zu dieser Schrift, und unsere Erkenntnis, neue Pfade einschlagen zu müssen, den Anlass dazu.

Wir müssen unser Denken erweitern und unser jetziges Verhalten grundlegend korrigieren. Hierbei können, so glauben wir, gerade die revolutionär erweiterten Einsichten der neuen Physik einen hilfreichen Einstieg für eine Entschärfung und Lösung der Problematik liefern, da sie durch ihre Öffnung eine Neuorientierung erlauben. Das wird unser Ansatz sein. Er soll jedoch auch als ein ‚Katalysator’ dienen, Andere zu neuem Denken anzuregen.

NEUE ORIENTIERUNG

Die Einsichten der modernen Physik, der ‚Quantenphysik’, legen eine Weltdeutung nahe, die grundsätzlich aus dem materialistisch-mechanischen Weltbild herausführt. Anstelle der bisher angenommenen Welt, einer mechanistischen, dinglichen (objektivierbaren), zeitlich determinierten ‚Realität’ entpuppt sich die eigentliche Wirklichkeit (eine Welt, die wirkt) im Grunde als ‚Potenzialität’, ein nichtauftrennbares, immaterielles, zeitlich wesentlich indeterminiertes und genuin kreatives Beziehungsgefüge, das nur gewichtete Kann-Möglichkeiten, differenziertes Vermögen (Potenzial) für eine materiellenergetische Realisierung festlegt. Die im Grunde offene, kreative, immaterielle Allverbundenheit der Wirklichkeit, erlaubt die unbelebte und auch die belebte Welt als nur verschiedene – nämlich statisch stabile bzw. offene, statisch instabile, aber dynamisch stabilisierte – Artikulationen eines ‚prä-lebendigen’ Kosmos aufzufassen.

Die in der Mikrowelt herrschenden immateriellen, informations-tragenden, prä-lebendigen Verknüpfungen werden nur indirekt auf der Meso-Ebene unserer Erfahrungswelt wirksam. Gewöhnlich werden sie ausgemittelt und führen in dieser ‚verwaschenen’ Form zu dem uns wohl-vertrauten ‚klasssischen’ Verhalten des Unbelebten. Instabilität wirkt jedoch wie ein enormer Verstärkungsfaktor, was eine Ausmittelung verhindert: Das Lebendige, wie es uns in unserer Erfahrungswelt begegnet, bezieht seine Fähigkeit zur fortwährenden schöpferischen Differenzierung und kooperativen Integration aus seinem ‚prälebendigen’ (mikrophysikalisch erkennbaren) Urgrund; dessen ‚Informationen’ steigen durch Instabilitäten verstärkt in die Mesosphäre auf und entfalten sich dort schöpferisch in intensiver und reicherer Form. Das ‚Prä-lebendige’ organisiert sich so in der komplexen Vielheit unsere ‚höheren’ bioökologischen Lebendigkeit, wie sie uns in unserem täglichen Leben begegnet. Auch die kulturökologische Vielfalt mit ihren Entwicklungsformen, das heißt ihren Wandlungs- und Ausgleichsprozessen, resultiert letztlich aus diesem Zusammenhang.

Eine solch neue Sichtweise öffnet uns auch die Möglichkeit, Kreativität und die Gabe absichtsvollen und gemeinschaftsbezogenen Handelns für uns Menschen als genuin (nicht eingebildet) zu erkennen und daran auch zu glauben. Diese Sichtweise enthält die Basis für unser Streben nach Freiheit und Entfaltung von Individualität und erlaubt uns, anders sein zu können, ohne dabei die zu Grunde liegende Allverbundenheit zu verlieren. Diese äußert sich in einer eingeprägten Neigung, unsere besonders ausgebildeten Fähigkeiten kooperativ mit anderen zu einem höheren Ganzen ‚organismisch’ einzubringen.

NEUES DENKEN

„Wir müssen lernen, auf neue Weise zu denken.“ Wenn wir diese Forderung radikal ernst nehmen, müssen wir neue oder ungewohnte Wege des Lernens beschreiten. Aus neuer Sicht stellt sich die Welt, die Wirklichkeit, nicht mehr als ein theoretisch geschlossenes System heraus. Dies führt zu einer eingeprägten Unschärfe, die aus der fundamentalen Unauftrennbarkeit resultiert und in einer prinzipiellen Beschränkung des ‚Wissbaren’ zum Ausdruck kommt. Wir sind dadurch gezwungen über die Wirklichkeit, streng genommen, nur in Gleichnissen sprechen zu können. Es gibt prinzipiell nicht mehr auf alle Fragen, die wir aus unserer menschlichen Sicht glauben stellen zu können, Antworten, da diese ins Leere stoßen. Der einzelne Mensch, wie alles Andere auch, bleibt prinzipiell nie isoliert. Er wird im allverbundenen Gemeinsamen in seiner nur scheinbaren Kleinheit zugleich unendlich vielfältig einbezogen und bedeutsam. In all unserem Handeln wirkt die Vielzahl von Einflüssen und Impulsen anderer Menschen und unserer Geobiosphäre mit, und nicht nur über die durch unsere Sinne vermittelte Brücke materiellenergetischer Wechselwirkungen, sondern auch direkt über die allen gemeinsame immaterielle potenzielle Verbundenheit. Unser Handeln beeinflusst gleichermaßen auch wieder die gesamte gesellschaftliche Verfasstheit und verändert die sich ständig dynamisch wandelnde Potenzialität der lebendigen Wirklichkeit. So ist die Einzigartigkeit des Einzelnen tragender Bestandteil unseres gemeinschaftlichen kulturellen Evolutionsprozesses.

Wir Menschen und menschliche Gemeinschaften repräsentieren mit unseren kulturellen Ideenwelten, unseren geistigen schöpferischen Prozessen und unserem bewegten Austausch eine besondere, tief verbundene Sphäre der belebten Welt. Prä-Lebendigkeit ist ein Wesenszug von Allem, auch der dinglichen – gewöhnlich als ‚tot’ begriffenen – Wirklichkeit. Wir sind angehalten, in einem grundlegend neuen Denken zu einem umfassenderen Verständnis unserer Wirklichkeit zu gelangen, in der auch wir uns als Faser im Gewebe des Lebens verstehen, ohne dabei etwas von unseren besonderen menschlichen Qualitäten opfern zu müssen. Damit wird es möglich, die Menschen in grundlegender Gemeinsamkeit mit der übrigen Natur zu erkennen, ohne dabei in einen konventionellen Naturalismus zu verfallen oder sich einfach auf Kosmologien zu berufen, die dem Weltbild und den Lebensformen naturnaher Kulturen entsprochen haben mögen.

Das materialistisch-deterministische Weltbild der klassischen Physik wurde mit seinen starren Vorstellungen und reduktiven Denkweisen zur vorgeblich wissenschaftlich legitimierten Ideologie für große Bereiche des wissenschaftlichen und politisch-strategischen Denkens. Die fortschreitende Gleichschaltung aller Wert- und Wohlstandsvorstellungen, Konsumgewohnheiten und Wirtschaftsstrategien nach dem Muster einer westlich-nordamerikanisch-europäischen Wissensgesellschaft wird weiterhin noch über ein Denken legitimiert, welches auf Grundlage gesicherter wissenschaftlicher Fundamente für eine rationale ‚Objektivierbarkeit’ der Wirklichkeit argumentiert. Wo Konflikte auftreten, wird ein Mangel an Verfügungswissen konstatiert, das nachgeliefert werden muss. Nach den Grundlagen der Orientierung wird wenig gefragt, obwohl es Anlass genug dazu gibt.

Die modernen Gesellschaften befinden sich in einem kalten Krieg gegen Vielfalt und Wandel, Differenz und Integration, gegen offene Entfaltung und die Ausgleichsbewegungen durch Risiken und Chancen hindurch: also gegen alles, was die lebendige Evolution in der Natur und mit ihr die Menschen bestimmt, bis hinein in den ‚prä-lebendigen’ Grund, der uns und alles Leben trägt. Die vielen Möglichkeiten einer lebendigen Welt werden ignoriert, die in kreativen Prozessen einer fortwährenden Differenzierung und gleichzeitigen oder nachfolgenden kooperativen Integration des Unterschiedlichen (einem Plus- Summen-Spiel) zu organismisch vielfältigeren Lebensformen aufwachsen, wo das Ganze, in einem sehr umfassenden und differenzierten Sinne, mehr ist als die Summe seiner Teile.

Stetiger Wandel ist ein Charakteristikum kultureller Evolution und ebenso ein Kriterium für kulturelle Zukunftsfähigkeit. Wenn dieser fehlt, ist ein Erstarren eines Kulturmodells bis zum Zusammenbruch vorbestimmt. Ist die Wandlungsfähigkeit, die Fähigkeit zum kulturell evolutiven Prozess, über die kulturinternen Strukturen fest an ökonomische Systeme gebunden und sind diese hauptsächlich an materielle Ausgangsvoraussetzungen geknüpft, dann kann eine kulturelle Weiterentwicklung nur in den Grenzen der materiellen Welt stattfinden. Werden diese Grenzen erreicht, führt dies zum kulturell-evolutiven Stillstand und letztlich zu einem Ausstieg aus der dynamischen Evolution des Lebens.

Die Quantenphysik – und nicht nur sie – fordert uns auf, unser Denken in starren Strukturen grundsätzlich so zu emanzipieren, dass flexible Beziehungen an deren Stelle treten können. Auflockerung und sanfte Auflösung monostruktureller, zentralistischer Konstruktionen, die bevorzugte Ausdrucksformen des materialistisch-mechanistischen Weltbildes sind, werden möglich. Die Vernichtung aller anderen Werte durch den Mechanismus der Märkte, wo machtförmige Stärke absoluten Vorrang fordert vor Entfaltung und Gerechtigkeit, verliert endgültig ihre liberale Legitimation. Im neuen Denken verbindet sich die Fülle unserer Wahrnehmungsvermögen und geistigen Bewegungen; bewußte wie unbewußte Motive für menschliches Denken und Handeln werden gleichermaßen anerkannt. Damit zeichnet sich eine neue evolutionäre Ebene ab, in der eine komplexe, nicht fragmentierte Wirklichkeitswahrnehmung, so etwas wie ‚Ahnung’, das Fundament unseres Denkens, Fühlens und Handelns bildet. So können wir unsere Ziele und Strategien in Muster und Bewegungen angepassten Wirkens verwandeln.

Lernen braucht dringend lebende Vorbilder. Aber es sind nicht nur die Lehrenden oder geistigen Führer, die uns Wege weisen. Wir alle sind auch Einsichtige, die einander erinnern können, was in uns an Vermögen angelegt ist, und aus dem heraus seit Urzeiten schon in vielen Leben erfolgreich gelebt wurde. Im gemeinsamen Dialog, in einer Lernkultur der Gegenseitigkeit, können wir als Species daraus schöpfen. Die in Wechselwirkung zum bewegten Lebenskomplex Erde gewachsenen, über Jahrmilliarden dynamisch angepassten und ‚geprüften’ Organisationsmuster und -formen lebendiger Strukturen und Biokomplexe zeigen uns Zugänge und Umgangsformen, um ein dezentral-dynamisches, vielzelliges, nämlich organismisches Zusammenwirken lebendiger Gesamtheit auf der Erde zu organisieren. Wir lernen, dass wir, wie alles Andere, untrennbar mit dieser wundersamen irdischen Geobiosphäre verbundene TeilnehmerInnen und Teilhabende sind.

NEUE ANFORDERUNGEN

Wir müssen verengte und mechanistische Strategiemuster, Reduktionen, Mittelwertsbildungen fallen lassen und sie ersetzen durch Beweglichkeit, Offenheit und Empathie, um neue offen gestaltbare Schöpfungs- und Handlungsräume zu ermöglichen. Das öffnet uns ein Füllhorn echt kreativer Lebendigkeit integriert durch organismische Kooperation. Die prinzipiell genuine Kreativität in einer zeitlich wesentlich offenen Welt ist es, die hier die vermeintlich unlösbaren Fesseln sprengt und eine immense Vielzahl erfolgreicher Lebensstile eröffnet. Ein immer lebendigeres Sein, ein fortdauerndes Werden kann an Stelle eines erstarrten Habens-Wohlstandes treten. Das Individuum gewinnt wachsende Offenheit in seiner intensiven Teilhabe und durch seine Zeit und Raum übergreifende Einbettung in den Lebensverbund der Erde. Erst dieses dynamische Wechselspiel zwischen Menschen und den Menschen und ihrer lebendigen Mitwelt ist wirklich Wohlstand schaffend und fordert und fördert den Menschen in seinem ganzen Wesen.

Es ist dringend notwendig, eine integrative Kooperation der vielfältigen wirtschaftlichen Austauschstrategien zwischen Menschen, Gemeinschaften und ihrer natürlichen Mitwelt, sowie der Verteilungsmuster in Produktion, Verwertung und Versorgung zu ermöglichen, um die Verfügbarkeit von Lebensgütern sowie der strukturellen und institutionellen Vorbedingungen sozialökonomischen Austausches zu gewährleisten. Der Entwicklung neuer dezentraler und polyzentrischer Produktions-, Verteilungs- und Entscheidungsstrukturen kommt besondere Relevanz, ja, Priorität zu.

Ökonomie muss sich an ihren lokalen und regionalen soziokulturellen Bezügen, Strategien, Traditionen und Bedürfnissen messen, um bedarfsgerecht und zukunftsfähig zu sein und nicht in künstliche Homogenisierungen und Erstarrungen zu geraten, entlang derer sich steigende Gefährdungspotenziale entwickeln. Hierzu braucht es ein größtmögliches Maß an dezentraler Leistungsinitiative und -möglichkeit, Versorgungssouveränität und Subsistenz. Dies verlangt zugleich eine globale Vernetzung und Abfederung über die Versorgung mit Gütern globaler Relevanz. Eine optimale wie bewegliche Komplementarität zwischen pluralen Ökonomien von lokaler, regionaler und kontinentaler Bedeutung in Synergie mit interkontinentalen Infrastrukturen für den Austausch von Gütern und Diensten aus globaler Arbeitsteilung bilden hierfür wesentlich mittragende Voraussetzungen.

Die materiellen Rahmenbedingungen und die Verfügbarkeit von begrenzten Quellen und Senken der irdischen Natur, wie deren Regenerationszyklen bestimmen wesentlich die Gemeinschaftsgüter. Deshalb hat die ökologische Grundlage der Erde räumlich wie zeitlich Gemeinschaftscharakter. Sie darf nicht weiter zentralisiert verwaltet und nicht monopolisiert werden, weder privat noch staatlich, noch überstaatlich. Ein jeder hat gleichermaßen Teil an der Gesamtheit der gemeinschaftlichen Lebensgrundlage Erde, und ist dort, wo er lebt und wirkt, den globalen Gemeinschaftsgütern lokal bis interkontinental treuhänderisch verpflichtet. Die Einschränkungen liegen nur in den stofflichen Begrenzungen unseres Lebensortes Erde, der geistig-kulturelle Raum kann mit uns vielfältig wachsen.

NEUES HANDELN

Es ist dringlichst an der Zeit, neues Denken in neuem Handeln umzusetzen, und darin die Kraft des Differenzierten, Bewegten, des Sich-Wandelnden für uns zu nutzen. Hierfür ist eine Parallelität neuer institutioneller, individueller und gesellschaftlicher Entwicklungen notwendig. In den gegenwärtigen Strategien für das wirtschaftliche, politisch-kulturelle und ökologische Zusammenwirken der Menschen dominieren immer noch zentralisierte Machtstrukturen, die wir ablösen sollten und können. Der Aufbau polyzentrischer, sich komplementär ergänzender Wirtschaftsstrukturen ist notwendig. Monetär orientierte marktwirtschaftliche Wirtschaftsinstitutionen müssen und lassen sich mit zivilgesellschaftlichen sozialen, kulturellen und subsistenzwirtschaftlichen Initiativen und Institutionen in wechselseitiger Bereicherung verbinden. Parallel sollte Dezentralität und Unterschiedlichkeit ökonomischer, politischer und soziokultureller Institutionen über flache transparente Hierarchien innerhalb ihrer Entscheidungsorgane und -träger gestützt werden. Hierfür ist eine Verringerung monopolistischer Machtstrukturen weniger Unternehmen zugunsten einer Vielfalt von wirtschaftlichen, marktlich wie zivil getragenen Unternehmungen notwendig und möglich. Deren kooperatives Zusammenspiel muss und kann lokal bis interkontinental politisch, rechtlich und infrastrukturell gewährleistet werden.

Com-petition, das heißt kooperatives Wetteifern, kann sich – um eine menschen- und gemeinschaftsgerechte Globalversorgung zu gewährleisten – nur durch Innovation und schöpferische Produktivität, unter Nutzung der dynamischen Triebkräfte eines kooperativ-dialogischen Zusammenwirkens der Kulturen und Menschen der Erde, fördernd und schützend entwickeln. Dialog und Austausch müssen und können besonders in den institutionellen und räumlichen Überschneidungen der Kulturen in allen Lebensschichten installiert werden und einer ständigen dynamischen Anpassung folgen. So können Spannung und Konflikte dynamisch abgefedert, ausgeglichen, und im bewegten Diskurs umgeleitet werden.

Das schöpferisch-erfinderische Potenzial, das sich in der individuellen Besonderheit des eigenen Weges ausdrückt, erhöht den Ideen- und Entwicklungsreichtum für eine Vielzahl von Lebensstilen, für Neuund Fortentwicklungen von Bestehendem und stellt so einen unersetzbaren Wert dar. So realisiert sich die hohe produktive Potenzialität menschlich-schöpferischen Handelns auch ökonomisch im Sinne eines alle bereichernden Plus-Summen-Spieles.

Die formale Betonung der Wirtschaft auf maximale Effizienz in der Allokation von Ressourcen, ein Grundpfeiler der wirtschaftlichen Globalisierung, führt zu künstlich homogenisierten monokulturell überformten Lebensräumen und einer maximalen Abhängigkeit der Menschen von äußeren, von ihnen nicht beeinflussbaren Faktoren. Diese sind nicht von sich aus fixiert, sondern werden eskalierend negativ provoziert. Wenn wir die eskalierenden Probleme betrachten, welche heute die Menschheit belasten, so sind sie im überwiegenden Maße eine Folge extremer Machtballungen und wirtschaftlicher Ungleichheit, dirigiert und forciert von einem lebensfeindlichen finanziellen Netzwerk, das, anstatt das Beziehungsgefüge zwischen den Menschen zu Gunsten der Menschen zu stärken, zum ‚unersättlichen’ Selbstzweck verkommen ist. Die Entkoppelung des unbegrenzten monetären Kapitalwachstums von der räumlich und stofflich begrenzten Erde treibt diesen Mechanismus mit voran. Die internationale Geldmenge kann und muss dringend stabilisiert und dynamisch in Lebensqualität stärkende und globale Versorgung fördernde Wirtschaftsaktivitäten gelenkt werden. Die Beachtung der vielfältigen Toleranzgrenzen bei der dynamischen Stabilisierung der Geobiosphäre, der Belastbarkeit der natürlichen Lebensgrundlagen und ihrer Regenerationszyklen bildet die Voraussetzung unseres Überlebens und des Friedens zwischen den Menschen. Dem muss ökonomisch die Schaffung von geschlossenen Produktions- und Stoffkreisläufen, ein nachhaltiger Energieumsatz sowie die Internalisierung ökologischer Externalisierungen und eine Minimierung ökologischer Risiken entsprechen.

Dies bedeutet eine strategische Ausrichtung am Paradigma des Lebendigen.

WIR SIND LEBEN

Wenn wir das uns allen gemeinsame Spielfeld des Lebens durch ungezügeltes Machtstreben immer weiter ‚kippen’, so dass die Mehrheit der Menschen und ein Großteil der Kreatur auf ihm keinen Halt mehr finden, werden unsere Probleme sich zu einer Katastrophe auswachsen.

Aber der Boden auf dem eine neue verträgliche organismische Kulturenvielfalt aufwächst, ist gut vorbereitet. Ein neues, doch uns wohl vertrautes Menschenbild wird sichtbar, das von empathischen Menschen ausgeht. Wir sollten uns von den Konfrontationen und Verzerrungen unseres zivilisatorischen Alltages nicht in die Irre führen lassen. Unsere Existenz als Menschen heute zeigt uns, dass auch wir das erfolgreiche Ergebnis einer ähnlichen, schon Milliarden Jahre währenden Entwicklung sind. Unsere Zuversicht ist nicht ohne Basis. Wir müssen neues Wissen schaffen und so handeln, dass Lebendigkeit vermehrt und vielfältig erblüht. Wir können uns darauf verlassen, dass diese Kraft in uns wirkt. Denn die Allverbundenheit, die wir Liebe nennen können und aus der Lebendigkeit sprießt, ist in uns und in allem Anderen von Grund auf angelegt.

Dieses Manifest wurde anlässlich der Internationalen Konferenz “Einstein weiterdenken” (14. bis 16. Oktober 2005) in Potsdam veröffentlicht.
Hierzu gibt es – sozusagen als “Langfassung” eine Potsdamer Denkschrift 2005, die als pdf-Datei herunterzuladen ist: Potsdamer Denkschrift 2005.

Quelle: Website der Vereinigung deutscher Wissenschaftler (VDW): http://vdw-ev.de

http://vdw-ev.de/manifest/Interpretationen_zum_Manifest/Schmiedchen_Manifest_Okt05.pdf

https://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/science/potsdamer-manifest.html

Ein Nachtrag auf meine vorherigen Gedanken

Donnerstag, 07. Oktober 2010

„Der Physiker, Heisenberg-Schüler, Friedensnobelpreisträger und Träger des Alternativnobelpreises, Prf. Dr. Hans-Peter Dürr*, beginnt seine Vorträge oft mit einem “Paukenschlag”: „Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu fragen, was hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie!“ Das hat vor allem weitreichende Konsequenzen für unser Welt- und Menschenbild.

Es sind naturwissenschaftliche Überlegungen, dass nicht die Materie das Fundament unserer Wirklichkeit ist, sondern etwas, das sich nicht be-greifen lässt.

* http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_D%C3%BCrr

Überholtes Denken

Wir versuchen heute, die Probleme des 21. Jahrhunderts mit dem Denken des 19. Jahrhunderts zu lösen, und das kann nur „in den Graben gehen“. Wir leiden unter dem Verlust der geistigen Dimension. Viele glauben nur an das, was greifbar, was rational ist, was sich beweisen lässt – und denken, das wäre Naturwissenschaft. Dem hält der Physiker entgegen: „Man kann gar nicht so leben, dieser Eindruck täuscht. Wer das denkt, hat gar nichts verstanden. Trotzdem lebt er weiter, weil im Hintergrund doch etwas ist, auch wenn er es negiert. Das Herz schlägt weiter, auch wenn man nicht daran glaubt, dass es schlägt. Im Hintergrund ist eine Beziehungsstruktur, die alles in Gang hält.“

Die eigentliche Wirklichkeit erschafft sich jeden Augenblick neu. Sie ist also Potentialität, das heißt, die Möglichkeit, sich zu manifestieren.” Letztendlich löse sich die meßbare Grundstruktur jeder Materie in elektromagnetische Felder auf. “Das”, so Dürr, “ist die Gestalt des Nichts.” Das Fazit, dem keiner der beiden Disputanten widersprach: “Die Wirklichkeit ist das, was sich der Mensch darunter nicht vorstellt.”

Quelle:

http://anthroposophen.org/bibliothek/nawi/physik/duerr/bib_duerr.htm


Der Spirit von “2012″

Montag, 04. Oktober 2010

In der Tat, das Thema 2012 ist ausgereizt. Zumindest was die Aufklärung über “2012″ betrifft. Alles was hierzu noch dargestellt werden könnte, wären die Auflistungen der Symptome zum Thema. Möglicherweise um persönliche Meinungen hierzu zu falsifizieren oder zu verifizieren; hier wird sich meistenfalls die selektive Wahrnehmung durchsetzen. Lassen wir uns doch einfach überraschen. Gelassenheit scheint ohnehin die “seinsvollste” Art zu sein, dem Leben seinen naturgemäßen Wert zu bescheren. Schaut euch bitte den Film “Am Anfang war das Licht“  an. Hier ist deutlich zu erkennen, inwiefern unser Geist de facto in der Lage ist, den Körper -sogar die Realität – zu verändern. Der “Aufhänger” dieses Dokumentarfilms ist zwar die sogenannte “Lichtnahrung”, geht jedoch erfreulich weit über diesen Aspekt hinaus (als nicht: “Broers empfehlt Lichtnahrung”, sondern ehrlicher, “Broers empfehlt Freigeist”). Unsere persönlichen Datenarchive sind vollgestopft mit Zweiter-Hand-Informationen. Was auch immer uns die Medien (hierzu zähle ich im Teilbereich auch die gelehrte Naturwissenschaft) anbieten, sollten wir mit einer konstruktiven Kritik (des Herzens) abtasten. Zahllose Paradigmen sind bereits gefallen. Weitere werden folgen. Mit Sicherheit. Die sogenannte “Stimme des Herzens” – wie sie Friedrich Schiller so trefflich hervorhob, sollte unseren “Verstand ausdeuten”. Als Beispiel eines “herzgedeuteten Verstandes” empfinde ich die Worte von Max Planck. Zwar traten derartige weise Äußerungen erst in seinem hohen Alter hervor, doch das Alter ist kein zwingendes Kriterium für eine mutige Herzausdeutung.

Aus einer Rede Max Plancks  (Florenz 1973)

“Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternsten Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie, diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses:

Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Elementar- und Atomteilchen in Schwingung versetzt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft an sich gibt, müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Da es aber Geist an sich allein nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend den Bestand von Geistwesen annehmen. Das Atom öffnet der Menschheit die Tür in die verlorene und vergessene Welt des Geistes.”

Die Nichtexistenz der Existenz

Donnerstag, 23. September 2010

Nachweislich sind Dinge, also die gesamte Materie, nur Fluktuationen von Schwingungsmustern. Somit existiert Materie als ein festes “Ding”  nicht. Materie kann als eine Vereinigung von virtuellen Schwingungsmustern verstanden werden, die Materie bildet. Materie kann übrigens als “gefrorenes Licht” erklärt werden. Es ist möglicherweise besser, von der Wahrheit oder Wahrheitsähnlichkeit von Theorien zu sprechen als von der Existenz der Dinge, weil ja der Satz, der die Existenz eines Dinges ausspricht, ein Teil einer Theorie, also einer Hypothese, einer Vermutung ist.

Da unsere Aufmerksamkeit sich unmittelbar auf die Dinge („Materie“ und Ereignisse)  auswirken, rate ich, etwas genauer zu beachten, was wir das so in unseren Denkapparat hineinlassen. Eine Gedankenhygiene wäre da ganz angebracht. Vor allem aber sollten wir uns nicht als Opfer fühlen, wir sollten unsere neue Welt / Realität aus Freude erschaffen. Nicht unter dem Motto „Nun, jetzt bin ich göttlich. Ich brauche überhaupt nichts zu tun.“. Sofern wir aufhören, uns von den Programmierungen der Medien zu befreien. Lasst nicht zu, dass das Welt-Management unseren Verstand konsumiert und leitet. Lasst unseren Verstand durch Stille neu eichen und seid euch bewusst, dass die Natur der Realität auf Bewusstsein reagiert. Unser Bewusstsein hält die Realität von dem, was wir kennen konstant! Leider ist in unserem gesellschaftlichen Bewusstsein keine Revolution mehr möglich. Dort existieren und wirken nur wiederverwertete Programme. Wir widerholen diese Programme immer und immer wieder. Bestenfalls modifizieren zur diese seelen- und geistlosen Programme. Mit dieser Realität stecken wir quasi in einer Seifenblase, in der wir in der Mitte sitzen. Wir halten den Inhalt dieser Seifenblase für unsere gesamte Realität. Gegenwärtig beginnt diese Seifenblase damit, sich aufzulösen. Als unvorbereitete Seifenblasenbewohner wird sich uns diese Veränderung als außerordentlich bedrohlich erscheinen. Wir werden unserer existentiellen Existenzgrundlage beraubt. Mit dieser Einstellung – die mit Angst gespeist sein wird – werden wir den Auflösungsprozess sicherlich nicht verhindern. Angst beraubt uns dem Zugang zu unserer geistigen Führung. Eben genau diese geistige Führung würde uns unsere Ganzheitlichkeit erkennen lassen. Aus dieser Wahrnehmungsperspektive erscheint unsere Verwandlung als ein erlösendes und außerordentlich erfreuliches Ereignis. Wir erkennen, dass durch die Auflösung unserer Seifenblasenrealität unsere Scheuklappen entfernt werden. Wir erkennen unsere wahrhaftige Göttlichkeit!

Die Sonne und Klimakatastrophen

Donnerstag, 02. September 2010

Wie es aussieht hat  sich das Interesse der Bevölkerung am Thema Sonnensturm in den letzten Jahren verändert. Auf “http://www.z-e-i-t-e-n-w-e-n-d-e.blogspot.com/ ” ist hier zum Thema ” Sonnenaktivitäten und Katastrophen*” zu erfahren:

Diese Frage (*) habe ich mir gestellt, um zu sehen, ob dieses Thema niemanden interessiert? Dabei habe ich die Google Datenbank angezapft und verblüffendes herausgefunden. Wie man an der Kurve sehen kann ist das öffentliche Interesse am Thema in den letzten 12 Monaten drastisch gestiegen. Betrachte ich den Zeitraum seit Anfang 2006 bis heute im deutschsprachigen Raum ist der Anstieg noch höher. Die Grafik zeigt die Anzahl der Suchbegriffe (Sonnensturm und Geomagnetic Storm), die Google aufgezeichnet hat. Offensichtlich haben wesentlich mehr Menschen ein Interesse daran als den Medien bewusst ist und suchen nach Informationen. Nur die Medien haben es bis auf wenige leider noch nicht realisiert.”

Bitte verschafft euch selbst einen Überblick – ich bin aus zeitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, alle themenrelevanten Veröffentlichungen zu überprüfen (obgleich ich bei dieser Darstellung ziemlich sicher bin, dass es sich hier um eine ehrliche und wertvolle Information handelt).

Auffällig häufig erreichen mich Mails und Anrufe von Personen, die noch vor wenigen Monaten der Ansicht waren, dass sich im Weltgeschehen nichts wirklich auffälliges ereignet hätte – es hätte immer schon einige abweichende Ereignisse gegeben, es sei “alles im Bereich der Norm”.  Diese Personen erscheinen nun doch verunsichert. Irgendwie passt das alles nicht so recht ins Bild der Normalität. Ihnen scheint auch aufzufallen, dass, im Verhältnis zu den Weltkatastrophen, jedoch nur sehr wenig an die Öffentlichkeit dringt. Die öffentlich rechtlichen Medien berichten ganz offenbar außerordentlich  selektiv. Ein Motiv scheint hier schnell gefunden zu sein, eine Massenhysterie soll vereitelt werden. Eine andere “Ausrede” erscheint abwegig. Nun ist die Aufklärung jedoch nicht in allen Ländern gleich. Was in den USA zurzeit über das Thema “Sonne und Klimakatastrophen” berichtet wird, ist ganz anderer Art, als in unseren Gefilden. Täglich berichten CNN, ABC, Fox und Co über diese Ereignisse. Grundsätzlicher Tenor aller Sendungen “Sonnenaktivitäten werden unsere Erde in eine nie dagewesene Katastrophe führen”, wobei erstaunlicherweise sogar über ein Zeitfenster zwischen 2011 und 2013 (2012)  berichtet wird. Hochkarätige Astrophysiker wie Prof. Michio Kaku (http://en.wikipedia.org/wiki/Michio_Kaku) werden zu diesem Thema befragt und bestätigen diese unglaublich erscheinende Sachlage auf eindrucksvolle Weise. Was dieser Mann zu sagen hat ist hier zusammengefasst: http://bigthink.com/ideas/19371

Aber was geschieht denn nun wirklich “da draußen”? Wird es tatsächlich immer katastrophaler? Es sieht so aus. Schauen wir uns nur einmal in unserem Kulturkreis um. Was ist eigentlich noch normal? Das Wetter? Die Wirtschaft? Unser ökologisches System? Unsere Kultur? Unsere Emotionen? Vor wenigen Tagen erreichte mich eine Nachricht aus Portugal. Sollte Sie stimmen – woran ich nicht zweifel – dann werden zumindest die Portugiesen auf ein sehr großes Ereignis vorbereitet. In einem “Faltblatt der portugiesischen Regierung zur Vorbereitung der Bevölkerung” heißt es in Kernsätzen:

“Stellen Sie sich einen Katastrophenfall vor, der Sie daran hindert ihr Haus zu verlassen oder bei dem ihr Haus der sicherste Zufluchtsort ist. Gehen sie davon aus, dass die Wasserlieferung unterbrochen ist oder das Wasser für den menschlichen Genuss nicht mehr geeignet ist, dass das Licht, das Gas und die Kommunikationskanäle unterbrochen sind und zwar für einen längeren Zeitraum. Ihr Überleben und das Ihrer Familie hängt von Ihnen ab! Bilden Sie eine Lebensmittel-und Wasserreserve ausreichend für einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen. Eine Trinkwasserreseve hat allergrößte Priorität. Bedenken Sie , dass der Mensch einige Zeit ohne essen, aber nicht ohne trinken überleben kann. Kinder, ältere Menschen und Kranke haben zusätzliche Bedürfnisse. Schaffen Sie eine Wasserreserve ausreichend für eine bis zwei Wochen an. Wenn Sie das Haus verlassen können, weil es keine chemische oder radioaktive Verseuchung gibt, können Sie auch Regenwasser, Quellwasser, das Wasser aus Flüssen Teichen und Seen, sowie aus Brunnen und Stauseen verwenden, aber vermeiden sie Wasser in dem Gegenstände treiben, das riecht oder von anormaler Farbe ist.” (http://www.youtube.com/watch?v=QivSILCg-Mk).

Ich möchte diesen Aufruf hier nicht weiter kommentieren. Bitte recherchiert selber, und fühlt einmal in euch hinein.

Liebe Besucher

Mittwoch, 01. September 2010

Hallo liebe Blog-Besucher, Dieter Broers arbeitet zurzeit mit vollem Einsatz an neuen Projekten und ist daher sehr eingespannt. Das führt dazu, dass er momentan nicht regelmäßig bloggen kann. Er wird aber dennoch im Rahmen seiner Möglichkeiten Beiträge für den Blog schreiben.

Mit besten Grüßen

Der Admin

Was ist das größte Problem unserer Zeit?

Donnerstag, 19. August 2010

Der hochdekorierte  Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. habil. (Geologie) und Dipl. Ing. für Fernmeldewesen Otto Oesterle forschte als Physiker in Alma Ata (ehem. UdSSR). Durch die damalige Auflösung der Sowjetunion (Glasnost /Perestroika) wurde Prof. Oesterle die Einwanderung nach Deutschland ermöglicht, da seine Großeltern aus Deutschland stammten. Prof. Oesterle erhielt nach kurzer Zeit eine Professur für Theoretische Physik an der TU-Berlin. Bereits in seiner ersten Vorlesungsstunde lehrte er seinen Studenten die Grundlagen der (wie er es nannte) „Realphysik“. Hierzu gehörten beispielsweise einige Passagen der Maxwell`schen Gleichungen, die uns – seiner Ansicht nach – in der allgemeinen Lehrphysik vorenthalten werden. Er definierte an faktischen Beispielen den Unterschied zwischen Lehr- und Realphysik. Prof. Oesterle wurde wenige Tage nach seiner ersten Vorlesung vom Lehrdienst enthoben. Einer Verlautbarung nach durfte er sogar das Gelände der TU-Berlin nicht mehr betreten. Nur wenige Monate nach dieser Tragödie verstarb er, bevor er sein Buch „Vom zersplitterten  und widersprüchlichen zum ganzheitlichen Wissen“ veröffentlichen konnte. Prof. Oesterle war ein herausragender Forscher mit einem hohen ethisch-sozialen Anspruch. Er war ein Mensch, wie es bedauerlicherweise viel zu wenig auf der Erde gibt. Hier nun – Otto Oesterle zu Ehren – ein markanter Auszug aus seinem nichtveröffentlichtem Buch:

„Was ist das größte Problem unserer Zeit?

Als der Verfasser vor vielen Jahren (noch in der UdSSR) zu diesen Ideen kam, erwartete er in naiver Weise, daß sie bei seinem ersten Vortrag mit Beifall aufgenommen würden. Heute muß er leider konstatieren, daß es viel leichter ist, etwas zu entdecken, als die Anerkennung dieser neuen Ideen zu erlangen. Auch die Hoffnung des Verfassers, daß in der “fortgeschrittenen Industriegesellschaft” Deutschlands neue Ideen stärker unterstützt würden als im “unterentwickelten” Kasachstan, war naiv. Im Gegenteil, er mußte feststellen, daß in der deutschen Wissenschaft Dogmen und Verkrustungen viel mächtiger sind als in den heutigen GUS-Ländern (vielleicht weil die Gehälter der Wissenschaftler hier höher sind?). In der Wissenschaft ist es wie beim Klavierspielen: das Lernen ist viel leichter als das Umlernen. Heute hat man aber keine Zeit wie früher, um auf einen Generationswechsel zu warten (außerdem kann es diesen nicht geben, weil die falschen, aber anerkannten Ideen bessere Chancen haben, die nächste Generation zu prägen).

Als besonders schwierig erweist es sich, neuen Ideen im Bereich der Grundlagen der Wissenschaft zum Durchbruch zu verhelfen. Alle glauben, daß die Grundprinzipien unseres Wissens endgültig feststehen und wahr sind. Sehr eindrücklich hat sich der russische Biophysiker J. A. Liberman  (1990) über diese Situation geäußert: „Mit der Hartnäckigkeit eines Maulwurfs vergräbt sich der moderne Biologe immer tiefer in sein Problem. Und schaut wie auf einen Verrückten auf jemanden, der sich emporhebt und fragt: was ist eigentlich das Leben?“.

Die falschen Dogmen blockieren die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft. Ihre Verteidiger sind nicht nur Rabbiner, Päpste oder Ajatollahs, heute sind es auch Präsidenten von wissenschaftlichen Akademien mit ihren Scharen von anerkannten “Experten”. Es gibt aber im Prinzip für das Neue außer seinen Autoren selbst keine Experten, wie der bekannte Journalist Gottfried Hilscher (1996) ganz richtig meint. Die Dogmen sind in den Grundlagen der Wissenschaft besonders schädlich, weil sie sich in den angewandten Wissensbereichen mehrfach widerspiegeln und deren Entwicklung blockieren. Sie müssen so schnell wie möglich durch ein neues, richtiges Weltbild ersetzt werden. Dieses Buch ist ein Versuch, ein solches ganzheitliches Weltbild darzustellen.“

Habt ihr jemals von diesem Buch gehört? Mögen die mutigen Leistungen von Otto Oesterle nicht vollständig umsonst gewesen sein…

Sollte sich seit Sokrates, der wohl das erste berühmte (Todes-)Opfer einer dogmatischen Denkstruktur gewesen sein mag, wirklich nichts geändert haben…?

(O. Oesterle forschte in Nürnberg/Feucht zusammen mit L. Steib und D. Broers.)

Weiterführende Informationen zu Prof. Dr. Dr. Otto Oesterle:

Otto Oesterle wurde 1940 in Aserbaidschan, als Nachkomme schwäbischer Auswanderer nach Russland (um 1818), geboren. 1941 als Deutscher nach Ostkasachstan interniert, wuchs er als „Hinterwäldler“ dort auf. 1956 wurde die Kommandantur (sowjetische Verbannung) aufgehoben, was seine Übersiedlung nach Alma-Ata 1957, nach Abschluss der Mittelschule, ermöglichte. 1964 absolvierte er mit Auszeichnung die Hochschule für Fernmeldewesen in Tashkent. 1968 erfolgte seine Aufnahme in das Forschungsinstitut für Mineralrohstoffe in Alma-Ata, – als Elektroingenieur. Hier promovierte er 1977 in Mineralogie und 1990 in Moskau als Dr. Dr. (Habilitation). Seit 1992 lebt er in Deutschland und hat über zwei Jahre an der Technischen Universität Berlin gearbeitet.

Der Schwerpunkt seiner langjährigen wissenschaftlichen Tätigkeit – die Grundlagen der Naturwissenschaften. Er ist Autor von 45 Erfindungen und über 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen (v.a. in Russisch). 1996 erschien in der Schweiz sein erstes Buch in deutsch: „Ausweg aus der Sackgasse – ein ganzheitliches naturwissenschaftliches Weltbild“. Sie lesen hier eine gründlich überarbeitete und erweiterte Ausgabe dieses Buches. Es ist ein Versuch, unser zersplittertes und verzweigtes Wissensgebilde. das heute dem Turmbau zu Babel sehr ähnelt, auf einem neuen Niveau – dem Prinzip der Ganzheitlichkeit (Holismus) – zu vereinigen.

Sonnenaktivität und starke Erdbeben

Donnerstag, 12. August 2010

Es gab hierzu schon einige Kommentare, aufgrund der höheren Reichweite eines separaten Blog-Beitrags möchte ich doch nochmal kurz auf die zeitliche Korrelation zwischen den Sonnenaktivitäten Anfang August und einem weit über dem Durschnitt liegenden, höheren Aufkommen von starken (Magnitude >6) hinweisen. Die Bilder sprechen eine recht deutliche Sprache:

“Normalerweise” kann man Erdbeben über Stärke 6 über lange Zeiträume an der Hand abzählen, am 4. August gab es davon 5 Stück:

MAP 5.1 2010/08/06 21:05:27 -38.199 -73.616 10.0 OFFSHORE BIO-BIO, CHILE
MAP 5.6 2010/08/06 08:58:40 -7.372 128.473 58.6 KEPULAUAN BARAT DAYA, INDONESIA
MAP 5.2 2010/08/06 05:03:59 -21.726 -179.478 584.3 FIJI REGION

MAP 5.2 2010/08/05 20:35:51 -20.036 -70.493 38.2 OFFSHORE TARAPACA, CHILE
MAP 5.1 2010/08/05 19:04:05 49.522 155.440 66.8 KURIL ISLANDS
MAP 5.0 2010/08/05 08:45:28 -5.628 146.655 96.8 EASTERN NEW GUINEA REG, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.2 2010/08/05 06:27:16 -37.430 -73.367 24.9 BIO-BIO, CHILE
MAP 5.7 2010/08/05 06:01:48 -37.362 -73.341 16.2 BIO-BIO, CHILE
MAP 5.3 2010/08/05 05:09:23 -6.004 150.600 35.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.1 2010/08/05 01:12:46 -5.974 150.571 35.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA

MAP 6.0 2010/08/04 23:48:03 45.964 153.216 33.6 EAST OF THE KURIL ISLANDS
MAP 7.0 2010/08/04 22:01:44 -5.768 150.776 44.0 NEW BRITAIN REGION, PAPUA NEW GUINEA
MAP 5.4 2010/08/04 21:51:26 51.494 -178.569 49.1 ANDREANOF ISLANDS, ALEUTIAN IS., ALASKA
MAP 6.4 2010/08/04 12:58:25 51.426 -178.607 27.0 ANDREANOF ISLANDS, ALEUTIAN IS., ALASKA
MAP 5.3 2010/08/04 10:07:12 -21.796 -175.150 35.0 TONGA
MAP 6.4 2010/08/04 07:15:33 -5.521 146.793 213.6 EASTERN NEW GUINEA REG, PAPUA NEW GUINEA
MAP 6.0 2010/08/04 04:46:22 -26.953 -177.148 23.7 SOUTH OF THE FIJI ISLANDS
MAP 5.3 2010/08/04 04:24:37 -23.838 -66.522 177.3 JUJUY, ARGENTINA
MAP 5.1 2010/08/04 00:43:05 6.690 126.968 66.4 MINDANAO, PHILIPPINES

MAP 5.4 2010/08/03 22:30:30 -22.642 171.443 64.8 SOUTHEAST OF THE LOYALTY ISLANDS
MAP 5.2 2010/08/03 19:42:13 -9.498 39.060 9.7 TANZANIA
MAP 5.4 2010/08/03 16:26:27 38.451 69.627 37.4 TAJIKISTAN
MAP 6.3 2010/08/03 12:08:27 1.243 126.277 42.8 MOLUCCA SEA
MAP 5.3 2010/08/03 08:03:19 -6.501 103.963 38.0 SOUTHWEST OF SUMATRA, INDONESIA
MAP 5.0 2010/08/03 05:29:21 -19.908 -70.419 58.3 OFFSHORE TARAPACA, CHILE
MAP 5.0 2010/08/03 01:48:12 10.915 93.100 71.6 ANDAMAN ISLANDS, INDIA REGION

Sonnenaktivitäten Anfang August

Montag, 09. August 2010

Anfang August wurden starke Sonneneruptionen beobachtet, darüber wurde einiges berichtet, z.B. hier:

NASA: Warnung vor Solar-Tsunami

Auszug: „Diese Eruption ist direkt auf uns gerichtet“, so Leon Golub vom „Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics“.

Zunächst halte ich es für bemerkenswert, dass dieses Ereignis im Zusammenhang mit einem altbekannten Phänomen zu stehen scheint.  Es geht um die magnetischen Anomalien auf der erdabgewandten Seite (“Farside”) der Sonne. Bewundernswerterweise tauchen hier – quasi aus dem Nichts- örtlich begrenzte magnetische Anomalien auf, die als dunkle Flecken (Sonnenflecken) aufscheinen. Diese Ereignisse sind umso bemerkenswerter, als das sie eben immer nur auf der “Farside” auftauchen – und sich nicht zur “Earthside” zeigen, was eigentlich zu erwarten wäre. Vernachlässigen wir an dieser Stelle einmal die mögliche Ursache dieser Phänomäne und betrachten eine mögliche Kausalität zwischen diesen “Farside Anomalien” und den darauf resultierenden Sonnenexplosionen – den Sunflares. Nehmen wir hierzu das aktuelle Ereignis. Betrachten wir einmal diese beiden Aufnahmen:

Innerhalb von 12 Std. (quasi aus dem Nichts) entstand diese Aktivität:

Diese beiden Aufnahmen sind in direkter Folge entstanden – alle 12 Std. wird hier ein Bild erstellt. Auffällig ist hier die Aktivität, die aus dem Nichts zu kommen scheint. Quelle: http://soi.stanford.edu/data/full_farside/

(Interessant und auch beunruhigend ist, dass diese Bilder inzwischen nicht mehr im Archiv abrufbar sind. Dafür aber ebenso heftige in der Zeit vom 4.-6. August)

Dieses Ereignis scheint verantwortlich für die aktuellen Sunflare Serien zu sein. Auf STEREO Behind COR2 ist jedenfalls zu ein derartiger Zusammenhang zu erkennen. Zwischen 00 und 12 Uhr – also der Zeitpunkt der  Entstehung der auffälligen Sonnenflecken – zeigte die Sonne dieses Bild:

Aus dieser Situation entstanden die großen Flares der letzten Tage. Bitte schaut euch hierzu die Videosequenzen an!

Nun zu einer möglichen Ursache der spontan auftauchenden Sonnenflecken. Auf STEREO Behind HI1 konnte ich zu dem fraglichen Zeitpunkt folgendes Ereignis entdecken:

War nun die “Zündung” (so erscheint es jedenfalls) dieses Objektes für die spontan auftretenden Sonnenflecken verantwortlich? Bitte schaut euch auch hierzu die Videosequenzen von STEREO Behind HI1 an.

Was meint ihr dazu? Habt ihr in den Medien irgendwelche Meldungen über umgeleitete Flüge, Stromausfälle, ausgefallene Satelliten oder Nordlichter gesehen?

Das Resultat der Eruptionen in Form von einem stark schwankendem Kp-Index sieht dann übrigens so aus:

Quelle: http://www.swpc.noaa.gov/alerts/k-index.html