Mit ‘Bewusstsein’ getaggte Artikel

Tempus fugit – Die Zeit vergeht

Freitag, 31. Dezember 2010

In wenigen Stunden ist es wieder so weit, dass Silvesterfest geleitet uns mit Donnerschlägen ins neue Jahr. Die meisten von uns begehen dieses Ritual fröhlich und ausgelassen, ohne vielleicht wirklich zu realisieren, dass wieder ein weiteres Jahrzehnt verstrichen ist. Oder haben wir es verstreichen lassen? Kommt es Ihnen nicht auch so vor, als sei es Gestern gewesen, dass man das neue Millennium gefeiert hat? Doch wieso verstreicht die Zeit aus unserer zumindest subjektiven Wahrnehmung immer schneller? Ist es unser sprichwörtlich schnelllebiger Zeitgeist? Oder leben wir unsere eigene Lebenszeit verschwendend von Tag zu Tag?

Die Zeit ist das Einzige was man mit Leere füllen kann

Wir sollten daher wieder anfangen mehr auf Kleinigkeiten zu achten, sich den kleinen Dingen des Lebens erfreuen, anstatt sich von Termin zu Termin zu hetzen. Vielleicht sollten wir versuchen die Welt (wieder) aus den Augen eines Kindes zu sehen. Unsere verlorene kindliche Sicht der Dinge wiederzufinden könnte das Leben eines Jeden von uns bereichern und entschleunigen. Geben Sie Ihrem Bewusstsein einen Ruck und lassen Sie mal wieder los. Unsere Welt ist ein großer Spielplatz, lasst uns Spaß haben und nicht in Tristesse ertrinken.

Ein frohes Fest und entschleunigtes Jahr 2011 wünscht die Nexworld-Redaktion

Die Nichtexistenz der Existenz

Donnerstag, 23. September 2010

Nachweislich sind Dinge, also die gesamte Materie, nur Fluktuationen von Schwingungsmustern. Somit existiert Materie als ein festes “Ding”  nicht. Materie kann als eine Vereinigung von virtuellen Schwingungsmustern verstanden werden, die Materie bildet. Materie kann übrigens als “gefrorenes Licht” erklärt werden. Es ist möglicherweise besser, von der Wahrheit oder Wahrheitsähnlichkeit von Theorien zu sprechen als von der Existenz der Dinge, weil ja der Satz, der die Existenz eines Dinges ausspricht, ein Teil einer Theorie, also einer Hypothese, einer Vermutung ist.

Da unsere Aufmerksamkeit sich unmittelbar auf die Dinge („Materie“ und Ereignisse)  auswirken, rate ich, etwas genauer zu beachten, was wir das so in unseren Denkapparat hineinlassen. Eine Gedankenhygiene wäre da ganz angebracht. Vor allem aber sollten wir uns nicht als Opfer fühlen, wir sollten unsere neue Welt / Realität aus Freude erschaffen. Nicht unter dem Motto „Nun, jetzt bin ich göttlich. Ich brauche überhaupt nichts zu tun.“. Sofern wir aufhören, uns von den Programmierungen der Medien zu befreien. Lasst nicht zu, dass das Welt-Management unseren Verstand konsumiert und leitet. Lasst unseren Verstand durch Stille neu eichen und seid euch bewusst, dass die Natur der Realität auf Bewusstsein reagiert. Unser Bewusstsein hält die Realität von dem, was wir kennen konstant! Leider ist in unserem gesellschaftlichen Bewusstsein keine Revolution mehr möglich. Dort existieren und wirken nur wiederverwertete Programme. Wir widerholen diese Programme immer und immer wieder. Bestenfalls modifizieren zur diese seelen- und geistlosen Programme. Mit dieser Realität stecken wir quasi in einer Seifenblase, in der wir in der Mitte sitzen. Wir halten den Inhalt dieser Seifenblase für unsere gesamte Realität. Gegenwärtig beginnt diese Seifenblase damit, sich aufzulösen. Als unvorbereitete Seifenblasenbewohner wird sich uns diese Veränderung als außerordentlich bedrohlich erscheinen. Wir werden unserer existentiellen Existenzgrundlage beraubt. Mit dieser Einstellung – die mit Angst gespeist sein wird – werden wir den Auflösungsprozess sicherlich nicht verhindern. Angst beraubt uns dem Zugang zu unserer geistigen Führung. Eben genau diese geistige Führung würde uns unsere Ganzheitlichkeit erkennen lassen. Aus dieser Wahrnehmungsperspektive erscheint unsere Verwandlung als ein erlösendes und außerordentlich erfreuliches Ereignis. Wir erkennen, dass durch die Auflösung unserer Seifenblasenrealität unsere Scheuklappen entfernt werden. Wir erkennen unsere wahrhaftige Göttlichkeit!

Das Paradoxon des Verstandes

Donnerstag, 08. Juli 2010

Liebe Freunde,

diese Nachricht sende ich euch direkt von der Wirkungsstätte Sokrates und Platon, deren Geist mir hier irgendwie zugänglicher erscheint. Hier lese ich natürlich auch Eure Kommentare. Nicht nur aus zeitlichen Gründen kommentierte ich eure Fragen nicht. Der eigentliche Grund hierfür war/ist, dass ich in den meisten Fragen – sofern es sich überhaupt um Fragen handelte – etwas erkannte, was ich nun kurz darstellen möchte: Sämtliche Fragen stammen aus dem Verstand* (des Kopfes). Sie unterliegen den Gesetzen der Dualität, der „Logik“ und der Ratio. Dieser Verstand ist nicht in der Lage die Wahrhaftigkeit zu erkennen (das Äußere der „Höhle“, der Matrix, des „Ding an sich“.). Hierfür ist er auch nicht gedacht. Er hilft uns dabei, hier in dieser Welt zu funktionieren. Diese Funktion ist missbraucht worden (Machtmissbrauch ist ja ein sehr altes Thema auf der Erde).


* Deshalb die Silbe „ver“ vor dem „stehen“ – anders: einfach nur stehen

Unser Verstand, der beispielsweise die „Sinnfrage des Lebens“ stellt, ist nicht in der Lage, dieses Paradoxon zu lösen – der Verstand ist in den Strukturen der Dualität (X1-X7) „gefangen“. Wie schon Aristoteles mit dem Paradox „der Lügende Kreter“* zum Ausdruck bringen wollte, dass unser Verstand (logos) nicht in der Lage ist, die Dualität zu durchbrechen.


*„Alle Kreter sind Lügner“ (behauptet ein Bewohner Kretas)

Deswegen empfehle ich das „finden“. Findet lieber aus dem Herzen. Erlebt eure Herzenswelt. Erinnert euch an Eure Kindheit, als Ihr draussen gespielt habt. Ihr habt nichts direkt gesucht, aber unheimlich viel erlebt. Im Gegensatz dazu werden wir in unserer Entwicklung mehr und mehr zum Suchenden nach etwas Bestimmtem. Wir drehen uns im Kreis, weil wir immer weiter suchen, und irgendwann sogar vergessen, nach was. Direkt suchen fixiert auf das Gesuchte, während vieles sonst ausgeblendet und nicht wahrgenommen wird. Wir sollten mehr er-leben, und dadurch “finden”. Der Großmystiker Aleister Crowley fasste seine Gralsbotschaft zusammen mit: „Tu was du willst, Liebe sei das Gesetz“. Solange wir unseren „Kopfdenkapparat“ einsetzen wird sich für uns nichts ändern – bleiben wir in der Matrix / der Höhle Platons. Friedrich Schiller bemerkt sehr trefflich: „Seit Aristoteles wissen wir, was Demokratie ist. Und doch sind wir Barbaren geblieben. So wird sich die Welt erst ändern, wenn wir diese Welt durch unser Herz ausdeuten“. Wie soll das nun gehen (jetzt stelle ich eine Frage – in der natürlich auch Widerspruch steckt)? Wie kommen wir aus unserer Matrix heraus, ohne unseren Verstand zu benutzen? Die alten Chinesen haben es mit Koans versucht. Mit wahrhaft unmöglichen und unverständlichen Fragen wie: „Wie ist der Zutritt durch die Wand?“ oder „Wie ist der Klang deiner einen Hand, wenn sie klatscht?“ versuchten die Meister ihre Schüler aus der Verstandesmatrix zu führen. Wenn wir aufgeben zu versuchen, aus einer Kugel einen Würfel machen zu wollen, dann mag es funktionieren. Ich bevorzuge das Motto „Lieber glücklich sein als recht haben“. Das Haltbarkeitsdatum „2012“ ist abgelaufen. Ich empfehle euch: Baut den Resonanzboden zur Liebe auf – euer Verstand wird ihn niemals finden. Lasst „einfach“ den Verstand los – „unsinnige“ Dinge sind wunderbar (werdet wie die Kinder).


Bevorzugt für Rationalisten:

Wenn beispielsweise Maxwells Dämon dadurch möglich würde, dass die Wissenschaft es schafft, die Welt durch sehr einfache Formeln zu beschreiben, widerspricht die Wissenschaft damit einem fundamentalen Naturgesetz und damit ihrer eigenen Methodik. Schafft sie es nicht, diese einfachen Formeln zu finden, ist das wissenschaftliche System damit gescheitert. Damit wirft der Maxwellsche Dämon eine Grundsatzfrage auf und zeigt auf ein Paradoxon. Gödels Theorem, welches auf der mathematischen Formulierung von unauflösbaren Paradoxien wie dem Lügnerparadoxon basiert, besagt, dass es nicht möglich ist, eine Karte dieser Welt zu finden, die weniger komplex ist, als die Welt selbst. Er glaubt also nicht daran, dass der Maxwellsche Dämon Informationen hinreichend komprimieren kann, um den zweiten Hauptsatz der Wärmelehre zu widerlegen.

Gödel, ein Mathematiker Kant´scher Prägung ging von der Kant´schen Prämisse aus, dass wir durch eine Brille auf unsere Welt sehen, die wir selbst nicht näher untersuchen können, da sie die eigentliche Voraussetzung dafür ist, dass wir sehen können. Er hing dem Platonismus an, welcher besagt, hinter der sinnlich wahrnehmbaren Wirklichkeit gebe es eine noch wirklichere Wirklichkeit, bestehend aus Urbildern, von denen die Dinge gleichsam nur Abbilder sind.

Erstellen wir ein neues Realitätsdesign

Dienstag, 29. Juni 2010

Für eine optimale Beziehung zu seiner Umwelt ist der Mensch unbedingt auf die Veränderung seines Bewusstseins angewiesen. Interdisziplinäre Forschungen in den Naturwissenschaften zeigen die wunderbare Komplexität von Struktur und Funktion des Gehirns, aber auch, dass alle Fragen keine einfache, widerspruchsfreie Antwort ergeben. Bein all den Forschungen über unser Gehirn und unser Bewusstsein müssen wir unsere alten Vorstellungen von Ordnung und Linearität fallen lassen. Sämtliche Modelle und Theorien werden diesem phantastischen Organ genauso wenig gerecht, wie einer seiner wichtigsten Funktionen, nämlich der unserer Realitätswahrnehmung. Neuste Forschungsergebnisse (aus der Quantenphysik, der Chaostheorie und der Holographie) belegen eindeutig, dass wir die Dinge, die wir sehen (hören, riechen usw.) eigentlich gar nicht sehen (hören, riechen usw.) dürften, weil sie in der Form überhaupt nicht existieren.

Wiederum ist das, was wir wahrnehmen, im Gegensatz zu dem, was wahrhaftig ist, so kläglich armselig, dass sich die Frage stellt: Was ist eigentlich Wirklichkeit? Niemals zuvor waren die Einflüsse auf unser Gehirn und unser Nervensystem dermaßen komplex und multidimensional, und somit förderlich und schädlich zugleich. Niemals zuvor verfügten wir über derart direkte Möglichkeiten, die es uns erlauben, mit uns selbst und unserem Bewusstsein zu “arbeiten” und dabei dem eigentlichen Weltgeschehen zuzusehen. Wir haben nun mit unserem neuen Gehirn die Möglichkeiten, eigenverantwortlich und selbstbestimmend unser Bewusstsein zu erhöhen, um uns damit wahrhaftige Lebensqualität (wahrhaftige Freude) zu erschließen.

Ein Zitat von Michael Hutchison:
“Das Gehirn hat in den letzten 10 Jahren mehr über sich selbst gelernt als in seiner ganzen Geschichte zuvor.”
Dieses Zitat ist mittlerweile 25 Jahre alt. Ich gehe davon aus, dass wir mit unserem heutigen Wissen an einer Schwelle stehen, in der unser “kopflastiger” Verstand seine Vormachtstellung abgeben wird. Andererseits prognostiziere ich erhebliche gesundheitliche Störungen. Psychischer und körperlicher Art. Wir werden uns von unserer selbsterdachten Künstlichkeit befreien, indem wir in ein kongeniales Wirken von “Herz-” und “Kopfverstand” umschalten. Vergessen wir nicht, in der Natur existierte der Verstand schon lange, bevor Gehirne existierten, die ein Bewusstsein ermöglichten (ein Beispiel hierfür ist die Raupe “Attacus edwardsii”). Dieser Verstand jedoch speist sich aus der Urquelle des Seins… Hierin sehe ich die wahre Bedeutung von “Werdet wie die Kinder” und “seelig sind die geistig armen”.

Emotionen und Hormone – Teil 1

Donnerstag, 18. März 2010

Unsere Wahrnehmung, unsere Stimmungs- und gar Bewusstseinslage wird von Hormonen und/oder Neurotransmittern bestimmt. Es existieren zwei Wege, diese Hormone und Neurotransmitter in unserem Gehirn entstehen zu lassen: einen inneren (endogenen) und einen äußeren (exogenen) Weg.

Der innere Weg:

Über das Vergleichen zwischen einem Sinneseindruck mit ähnlich erfahrenen Eindrücken (Assoziation) werden entsprechende Gefühle und Erinnerungsbilder hervorgerufen. Zu jedem Eindruck wird ein entsprechendes Gefühlsmolekül produziert – „Moleküle der Gefühle“. Unsere Gefühle lassen automatisch entsprechende Bilder entstehen, ein Zustand, den wir aus unseren Träumen kennen. Jeder, der einmal mit Unwohlsein oder gar mit Schmerzen eingeschlafen ist, wird bestätigen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen seinen Stimmungen, bzw. Gefühlen, und seinen Träumen besteht. Auch im Wachbewusstsein werden unsere Stimmungen von Gefühlen aus dem Unterbewusstsein gesteuert. Hier können wir nur mutmaßen, wovon eine gegenwärtige Grundstimmung hervorgerufen wurde. Einer jeweiligen Stimmung angepasst, wird sich unsere Wahrnehmung entsprechend ausrichten. So entsteht ein Circulus, eine Spirale, die wir nur sehr schwer durchbrechen können. Nur über einen bewusst gefassten Willensentschluss können wir diesen – verselbstständigten – Kreislauf durchbrechen. Baue ich mir bewusst eine Sinnesbühne auf – Ereignisse die mich beispielsweise in eine erhobene Stimmung versetzen -, so kann ich davon ausgehen, dass mir die folgenden Stimmungsbilder eine angenehme Wahrnehmung bescheren.

Der äußere Weg:

So wie unsere Sinneseindrücke – ob bewusst oder unbewusst hervorgerufen – unsere Wahrnehmung, Stimmungs- und Bewusstseinslage bestimmen, so existiert noch ein weiterer Weg hierzu: der exogene, der äußere Weg.

Unbemerkt wirken elektromagnetische, elektrische und magnetische Felder auf unsere Gehirnchemie ein. Ob natürlichen oder künstlichen Ursprungs – bestimmte Felder bestimmen unsere Stimmungs- und Bewusstseinslagen und unsere Wahrnehmung. Tatsächlich besteht ein sehr gut abgesicherter Forschungsfundus hierzu.

Dass sich der Einfluss von Sonnenlicht auf unsere Stimmung auswirkt, dürfte jeder von uns einmal selber erfahren haben. Ein Mangel an Sonnenlicht senkt den Serotoninspiegel – ein wichtiger Neurotransmitter in unserem Gehirn -, und senkt damit unsere Stimmung. „Winterdepression“ wäre hierzu die Indikation. Ebenso dürften wir – ob nun selbst betroffen oder nicht – schon einmal von der Wetterfühligkeit – dem Fön – gehört haben. Auch hier sind es Felder (Sferics / EM-Felder im kHz-Bereich), die unsere Grundstimmung beeinflusst. Darüber hinaus jedoch existiert ein Feld- und Frequenzbereich, der unsere gesamte Stimmung, Wahrnehmung und Bewusstseinslage beeinflusst. Es handelt sich hierbei um extraterristische Felder, Felder, die aus dem Kosmos auf uns einwirken. Die Quellen dieser Felder sind größtenteils die Sonnen. Ihr Feld und Frequenzspektrum erstreckt sich über extrem große Bandbreiten.

Ihr Spektrum reicht von statischen Magnetfeldern bis zu (EM-)Wechselfelder in den Gammastrahlenbereich. Natürlich nicht immer gleich verlaufend und verteilend.

Fortsetzung folgt…

Astrogenetik – Teil 2

Freitag, 26. Februar 2010
Solarer Magnetismus und Sonnenflecken

Es ist weithin als Wissen verbreitet, dass die Solaraktivität vom Zusammenspiel zwischen solarem Magnetfeld und unterschiedlicher Rotation abhängig ist. Die Sonne besitzt zwei verschiedene Magnetfelder mit unterschiedlichen Eigenschaften. Diese Magnetfelder rotieren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, und es gibt hier nun vier Sektoren unterschiedlicher Polarität im Äquatorbereich. Von der Sonne geht ein Sonnenwind aus, welcher mit Geschwindigkeiten bis zu 900 km/s weht. Dieser Sonnenwind besteht aus positiv und negativ geladenen Teilchen, die im Schnitt 2 bis 4 Tage benötigen um zur Erde zu gelangen. Diese Partikel sind ein Nebenprodukt der unterschiedlichen Rotation von Äquator- und Polarmagnetfeld auf der Sonne. Diese Sonnenwinde mit den geladenen Teilchen breiten sich nun in einer gewissen Regelmäßigkeit aus, Sie sehen es mit Hilfe der folgenden Grafik.

Wie wir an Hand dieser Grafik erkennen können, emittiert die Sonne ca. alle 7,5 Tage eine Partikelwolke. Die Polarität der Partikel ändert sich ständig, aber in einem ganz bestimmten Rhythmus. Jeden Monat ändert sich die Polarität und alle drei Monate ändert sich die Periodenpolarität erneut.

Jedoch ist es noch nicht vorbei. Der Zyklus geht über in eine 12-Monats-Periode, in der sich die polarisierenden Sternzeichen wandeln und mehr Anziehungskraft verspüren als zu den Elementengruppen, zu denen sie eigentlich gehören. Aber das ist ebenfalls noch nicht alles. Der Zyklus erweitert sich zu einem 12-Jahres-Zyklus, der auch mathematisch hergeleitet werden kann, und in der Tat ein Fakt ist.  Resultat: Innerhalb einer 12-Monats-Periode wiederholt sich der 4-Elemente-Code, spiegelt sich alle 6 Monate selbst und geht in einen 12 Jahre dauernden Zyklus über.

Fortsetzung folgt…

Persingers Theorien in einem anderen Licht

Montag, 22. Februar 2010

Diese Zeilen erstmal, weil vor kurzem großartig in den Medien zu lesen war, dass Wissenschaftler erstmals die Spiritualität im Gehirn entdeckt zu haben glauben (Zitat: Erstmals haben Wissenschafter Hirnareale identifiziert, die an spirituellen und religiösen Einstellungen und Verhalten beteiligt sind). Michael Persinger hat schon vor Jahren damit experimentiert, und damals schon einige signifikante Ergebnisse publiziert.

In der Naturwissenschaft sind direkte Zusammenhänge (Korrelationen) zwischen unterschiedlichen Aktivitätsmustern der Sonne und dem Klima bzw. Wetter auf der Erde allgemein bekannt. Weitaus geringer jedoch dürfte die Gruppe von Eingeweihten sein, die über gesicherte Zusammenhänge zwischen den Sonnenaktivitäten und dem psychischen Verhalten von Menschen wissen. Den Astro- und Heliobiologen liegen gesicherte Ergebnisse aus Langzeitstudien vor, die eindeutige Zusammenhänge zwischen psychischen- und Virusepidemien und der Sonne ausweisen. Diese Gruppe von Wissenschaftlern weiß auch von dem unterschwelligen Einfluss auf unterschiedliche Bewusstseinslagen der Menschen, welche durch die Sonne hervorgerufen wird. Biophysiker und Neurophysiologen kennen die Wechselwirkungen zwischen elektrischen-, magnetischen- und elektromagnetischen Feldern und dem menschlichen Gehirn, sowie der in diesem Zusammenhang stehenden Psyche bzw. der Bewusstseinslage.

Vergleichen wir die bekannten Daten mit den gegenwärtig gemessenen Feldern, so dürfte eine Verwunderung darüber ausbleiben, dass ein großer Teil unserer gegenwärtig ausgeprägten außergewöhnlichen psychischen Verfassung, durch die Feldeinflüsse der Sonne bzw. der Erde erfolgt. Eine Schlussfolgerung, dass über bestimmte Feldeinflüsse spirituell ausgeprägte Wahrnehmungen erzeugt werden, ist aus naturwissenschaftlicher Sicht durchaus zulässig (Persinger et al).

Es ist bereits nachgewiesen, dass zuviel Melatonin mit Depressionen einhergeht, zuwenig Melatonin jedoch Manien hervorrufen kann. Je mehr Melatonin im Körper produziert wird, desto größer der Wunsch zu schlafen. Gutes Beispiel ist die „Winterdepression“ in unseren Breiten. Schlaflosigkeit kann ein Symptom und ein Vorläufer der Manie sein. Die Zirbeldrüse als Produktionsorgan für Melatonin nimmt kleinste Änderungen im erdmagnetischen Feld wahr und reagiert auf Änderungen in der Intensität des Feldes. Also üben Veränderungen in den geomagnetischen Feldstärken Einfluss auf unsere Gehirnregionen aus (Scheitellappen) und führen zu veränderten Wahrnehmungen. Persinger vermutet nun, dass das menschliche Gehirn durch Feldstärkenänderungen – bzw. elektromagnetisch hervorgerufene Stimuli – getäuscht wird und deshalb „Gotteserfahrungen“ bzw. aussersinnliche Wahrnehmungen hat. Wenn diese Änderungen nun jedoch nicht primär die Erfahrung hervorrufen, sondern vielmehr die Wahrnehmung erst schärfen, um Dinge zu bemerken – oder zu erkennen – die vorher nicht festzustellen waren (Zensor), wie Persingers Kollege Andrew Newberg von der University of Pennsylvania mit seinen Versuchen beweisen möchte. Die Folgerung liegt für Newberg auf der Hand: “Mystische Erfahrung ist biologisch real und naturwissenschaftlich wahrnehmbar.” Durch religiöse Versenkung (oder einfach nur durch Meditation) können wir die Aufnahme von Sinnesreizen so massiv unterbinden, dass der obere Scheitellappen die Grenze von Körper und Selbst nicht mehr findet und wir eine komplette “Raumlosigkeit” erleben – eine Transzendenzerfahrung, die in den verschiedenen Religionen als Nirwana, Tao oder Unio mystica bezeichnet wird. Kann es nicht sein, dass in dieser „Raumlosigkeit“ der Meditierende Zugang zu den von Burkhard Heim postulierten Hyperräumen erhält, und deswegen diese Erfahrungen macht? Transzendenz als Tor zu übergeordneten Dimensionen, Wegweiser durch verschachtelte Realitäten.

SPECT-Aufnahmen vor und während einer Meditation

Als sein Kollege Richard Davidson an der University of Wisconsin in Madison (USA) den Dalai Lama beim Meditieren untersuchte, schlug das EEG im Gamma-Bereich dramatisch aus, auch bei weiteren Mönchen aus Tibet waren die Gamma-Wellen rund 30-mal stärker als bei den Kontrollpersonen. Davidson konnte bei den Mönchen darüber hinaus eine deutlich erhöhte elektrische Aktivität im linken Stirnlappen nachweisen.

Hirnforscher gehen davon aus, dass in jener Hirnregion positive Empfindungen wie Liebe, Freude und Zufriedenheit verarbeitet werden. Zumindest im fortgeschrittenen Stadium scheint Meditieren also starke Glücksgefühle auszulösen und durch das Gefühl ein Tor zu öffnen. Lässt dieses Tor einen Blick zu auf höhere Existenzen unseres Seins? Persinger selbst hält diese Erfahrungen allerdings nur für epileptische Mikro-Anfällen, die durch das Magnetfeld ausgelöst wurden. Religiöse Erlebnisse bezeichnet er als eine selbstinduzierte, kontrollierte Form solcher Anfälle. Er hat zwar recht, was die Wirkung des veränderten Magnetfeldes angeht, jedoch können die Versuche von T. Leary und R. Strassmann uns etwas anderes zeigen.

Einige Publikationen von Michael Persinger, sehr interessante Lektüre:

Persinger, M. A. Transient geophysical bases for ostensible UFO-related phenomena and associated verbal behavior? Perceptual and Motor Skills, 1976, 43, 215-221.
Persinger, M. A. & Lafreniere, G. F. Space-time transients and unusual events. Nelson-Hall: Chicago, 1977.
Persinger, M. A. Earthquake activity and antecedent UFO report numbers. Perceptual and Motor Skills, 1980, 50, 791-797.
Persinger, M. A. Odd luminosities (UFOs) and other Fortean events before earthquakes: the New Madrid test. Pursuit, 1981, 14(2), 69-79. (a)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: III. Prediction of UFO reports by geomagnetic and seismic activity. Perceptual and Motor Skills, 1981, 53, 115-122. (b)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: IV. UFO reports and Fortean phenomena: temporal correlations in the central U.S.A. Perceptual and Motor Skills, 1981, 54, 299-302. (c)
Persinger, M. A. The tectonic strain theory of luminosities (UFO reports). Pursuit, 1983, 21-35. (a)
Persinger, M. A. Geophysical variables and human behavior: VIII. Specific prediction of UFO reports within the New Madrid states by solar-geomagnetic and seismic measures. Perceptual and Motor Skills, 1983, 56, 243-249. (b)
Persinger, M. A. Predicting contemporary UFO reports in Great Britain from Charles Fort’s data: an application of the tectonic strain theory. Fortean Times, 1983, #41, 58-65. (c)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: VII. Prediction of recent European UFO report years by nineteenth century luminosity and solar-seismic measures. Perceptual and Motor Skills, 1983, 56, 91-95. (d)
Persinger, M. A. Geophysical variables and human behavior: XV. Tectonic strain luminosities (UFO reports) as predictable but hidden events within pre-1947 central U.S.A. Perceptual and Motor Skills, 1983, 57, 1227-1234. (e)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: IX. Expected clinical consequences of close proximity to UFO-related luminosities. Perceptual and Motor Skills, 1983, 56, 259-265. (f)
Persinger, M. A. Prediction of historical and contemporary luminosity (UFO) reports by seismic variables within western Europe. Experientia, 1984, 40, 676-681. (a)
Persinger, M. A. Geophysical variables and human behavior: XVIII. Expected perceptual characteristics and local distributions of close UFO reports. Perceptual and Motor Skills, 1984, 58, 951-959. (b)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: XXI. Geomagnetic variation as possible enhancement stimuli for UFO reports preceding earthtremors. Perceptual and Motor Skills, 1985, 60, 37-38.
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: XXVI. A response to Rutkowski’s critique of the tectonic strain hypothesis for UFO phenomena. Perceptual and Motor Skills, 1985, 60, 575-582.
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: L. Indications of a tectonic strain factor in the Rutledge (UFO) observations during 1973 in southeastern Missouri. Perceptual and Motor Skills, 1988, 67, 571-575. (a)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: LIII. Epidemiological considerations for incidence of cancer and depression in areas of frequent UFO reports. Perceptual and Motor Skills, 1988, 67, 799-803. (b)
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: LV. Predicting the details of visitor experiences and the personality of experients: the temporal lobe factor. Perceptual and Motor Skills, 1989, 68, 55-65.
Persinger, M. A. & Cameron, R. A. Are earthquakes at fault in some poltergeist-like episodes? Journal of the American Society for Psychical Research, 1986, 80, 49-73.
Persinger, M. A. & Derr, J. S. Geophysical variables and human behavior: XIX. Strong temporal relationships between inclusive seismic measures and UFO reports within Washington state. Perceptual and Motor Skills, 1984, 59, 551-556.
Persinger, M. A. & Derr, J. S. Geophysical variables and behavior: XXIII. Relations between UFO reports within the Uinta basin and local seismicity. Perceptual and Motor Skills, 1985, 60, 143-152. (a)
Persinger, M. A. & Derr, J. S. Geophysical variables and behavior: XXXII. Evaluations of UFO reports in an area of infrequent seismicity: the Carman, Manitoba episode. Perceptual and Motor Skills, 1985, 61, 807-813. (b)
Persinger, M. A. & Derr, J. S. Geophysical variables and behavior: temporal coupling of UFO reports and seismic energy release within the Rio Grande Rift system: discriminative validity of the tectonic strain theory. Perceptual and Motor Skills, 1990.
Persinger, M. A. Geophysical variables and behavior: LXXIV. Man made fluid injections into the crust and reports of luminous phenomena (UFO reports)–is the strain field an aseismically propagating hydrological pulse? Perceptual and Motor Skills, 1993, 77, 1059-1065.
Persinger, M. A. & Makarec, K. Temporal lobe signs and correlative behaviours displayed by normal populations. Journal of General Psychology, 1987, 114, 179-195.
Persinger, Michael A., Ph.D. “Near-Death Experiences: Determining the Neuroanatomical Pathways by Experiential Patterns and Simulation In Experimental Settings”, Appeared in: Healing: Beyond Suffering and death. Publications MNH, 1993
Richards, P.M., Persinger, M.A. & Koren, Stanley, “Experimental Stimulation by Burst-Firing Weak Magnetic Fields over the Right Temporal Lobe May Facilitate Apprehension in Women.” Perceptual and Motor Skill, 1992, 75, 667-670

Bewusstsein und Magnetfeld

Montag, 25. Januar 2010

Heute möchten wir wieder einmal eine Frage in den Raum stellen. Ist es möglich, Informationen von höheren Sphären zu erhalten? Wenn man es mit den Arbeiten von Burkhard Heim vergleicht, kann die Frage durchaus mit “Ja” beantwortet werden. Und zu diesem Zweck möchten wir uns mal in die Gedankengänge von Tom Kenyon versetzen. Vielen von ihnen ist er vielleicht schon bekannt. Tom Kenyon war über 20 Jahre lang Psychotherapeut und er hat sich darauf spezialisiert über den Einsatz von Klängen und Musik empfängliche Bewußtseinszustände (Trance) zu erzeugen. 1983 gründete er “Acoustic Brain Research”, um die Auswirkungen von Klang und Musik auf das Gehirn in wissenschaftlicher Weise zu dokumentieren. So konnte dieser Mann bereits einige Erfolge in diesen Bereichen erzielen.

Er ist aber auch in der Lage, den Kontakt mit interdimensionalen Wesenheiten – Hathoren genannt – aufrecht zu erhalten. Für alle, die sich mit “interdimensional” und “multidimensional” schwer tun – bitte scheuen sie sich nicht die Arbeiten von Burkhard Heim zu lesen. B. Heim hat bereits vor Jahren die Existenz multidimensionaler Welten berechnet, mit Hilfe einer polyvalenten Logik.

Nun zurück zu Tom Kenyon. Auf seiner Webseite hat er eines dieser “Gespräche” mit den Hathoren zur Verfügung gestellt, wir werden hier auszugsweise einige Passagen davon einstellen. Um den ganzen Text zu lesen, bitten wir sie auf www.tomkenyon.com zu gehen. Interessant ist hierbei, dass diese Wesenheiten keinerlei Panik verbreiten wollen, sondern der Menschheit dabei behilflich sein möchten, die ganzheitlichen Zusammenhänge zu verstehen und das zur Verfügung stehende Potential zur Gänze auszuschöpfen. Leider sind in der westlichen Denkweise die energetischen Einflussgrößen nicht so sehr verbreitet wie in asiatischen Ländern, siehe z.B. die buddhistischen Denkstrukturen.

Planetarische Botschaft

“Das Magnetfeld der Erde ist an einer Störung oder Umgestaltung beteiligt. Das findet interdimensional statt, und die Auswirkung davon sind zunehmende Wellen von Schwingungsweite oder Staerke des Magnetfeldes. Diese Umgestaltung des Magnetfelds der Erde ist wie eine Welle, die sehr schnell ansteigt und faellt, und die Schwankungen sind winzig, aber deutlich. Das hat eine sehr seltsame Auswirkung auf das menschliche Bewusstsein, besonders auf eure biologische Erfahrung. Viele Menschen erfahren ein Zunehmen von Erschöpfung und Ermüdung. (Wie wir in früheren Mitteilungen erwähnt haben, werden diese Symptome auch durch Bewegungen von Energien aus dem Weltraum verursacht, wenn sie durch eure Galaxie und euer Sonnensystem hindurch gehen.)

Der Impuls, der das Magnetfeld der Erde beeinflusst, kommt aus einer viel hoeheren Stelle als ihre Beeinflussung. Wir erwarten aufgrund unseres Verständnisses der hyper-dimensionalen Physik, dass die Störungen eures Magnetfelds in den nächsten paar Jahren anwachsen werden. Die energetisch Sensitiven unter euch sind diejenigen, die das jetzt am intensivsten spüren, aber wir vermuten, dass die nächsten zwei bis drei Jahre dadurch in einer Weise beeinflusst werden, der sie bewusst gewahr sind, selbst wenn sie nicht wissen, warum.

Prana-Kanal

Einige Gruppen von Yogis und Yoginis des tibetanischen Buddhismus arbeiten mit einem sehr dünnen Kanal, etwa von der Grösse eines menschlichen Haars, das durch die Mitte des Prana-Kanals läuft. Dieser energetische Pfad ist als der geheime Kanal bekannt und wird in gewissen Yogapraktiken gebraucht, um die subtilen Energien in den Körpern der Yogis oder Yoginis zu beeinflussen. Solche Praktiken sollen zu einer schnelleren Entfaltung von spiritueller Erleuchtung führen.

Soviel dazu. Der obige Text kann wohl nur nachvollzogen werden, wenn man bislang bekanntes in den Hintergrund treten lässt, um Platz für Neues zu schaffen. Der Becher muss erst leer werden, bevor man ihn wieder füllen kann. Vermutlich wird es wieder einigen besonders schwerfallen, sich in die Thematik hineinzubegeben, aber ohne die Akzeptanz von energetischen Einflussgrößen können manche Teilaspekte der Existenz nunmal nicht erklärt werden.

Suchen und Finden – Teil 1

Montag, 18. Januar 2010

Ein paar Gedanken von Morpheus

Wir sind von Kindheit an dressiert zu gehorchen, ohne zu wissen, worum es dabei geht. Je autoritärer unsere Eltern sind und je tyrannischer unsere Regierung und unsere Schulsysteme sind, umso mehr sind wir gezwungen – geformt seit unseren frühesten Jahren. Und ohne zu verstehen, warum wir tun sollen, was uns gesagt wird, gehorchen wir. Man schreibt uns vor, was wir denken sollen. Unser Geist wird von jedem Gedanken gesäubert, der nicht vom Staat oder von den lokalen Autoritäten gebilligt wird. Man hat uns nie gelehrt oder geholfen zu denken, etwas selbst herauszufinden, sondern man verlangt, das wir gehorchen. Der Pastor/Priester sagt uns, was vorgeschrieben ist, das religiöse Buch sagt uns, was vorgeschrieben ist, und unsere eigene innere Angst zwingt uns zu gehorchen. Wir sind verwirrt, wir fühlen uns verloren. Also gehorchen wir, denn wir sind gedankenlos. Wir wollen nicht denken, denn Denken ist beunruhigend. Um zu denken, müssen wir in Frage stellen, zweifeln, wir müssen selbst etwas herausfinden.

Und die älteren Leute wollen nicht dass wir fragen. Sie haben nicht die Geduld, unseren Fragen zuzuhören. Sie sind zu beschäftigt mit ihren eigenen Streitigkeiten, um ihren Ambitionen und Vorurteilen, mit ihren „Tu-das“ und „Tu-das-nicht“, mit Moral und Respektabilität. Und wir, die wir jung sind, haben Angst, etwas Falsches zu tun, denn wir wollen auch respektabel sein. Wir wollen nicht etwas tun, was anders ist, wir wollen nicht selbstständig denken, beiseite stehen, denn das ist sehr beunruhigend. Also schließen wir uns der Gruppe an. Wie alt wir auch sind, die meisten von uns gehorchen, folgen, ahmen nach, denn wir fürchten uns zuinnerst vor der Ungewissheit. Wir wollen gewiss sein, sowohl finanziell wie moralisch, wir wollen, dass man uns anerkennt. Wir wollen in einer sicheren Lage sein, geschützt sein, und nie mit Schwierigkeiten, Schmerz und Leiden konfrontiert werden. Es ist die Angst, bewusst oder unbewusst, die uns dazu bringt, den Meister, den Führer, dem Pastor, der Regierung zu gehorchen. Es ist die Angst, bestraft zu werden, die uns daran hindert, etwas zu tun, das anderen schadet. So lauert hinter all unserem Tun, unseren Begierden und Bestrebungen das Verlangen nach Sicherheit, dieser Wunsch, ungefährdet, abgesichert zu sein.

Einfach nur gehorchen, ohne frei von Angst zu sein, hat wenig Bedeutung. Was Bedeutung hat, ist, sich dieser Angst Tag für Tag bewusst zu sein, zu beobachten, wie sie sich auf verschiedene Art äußert. Nur wenn man frei von Angst ist, kann diese innere Qualität des Verstehens, dieses Alleinsein herrschen, in dem sich kein Wissen und keine Erfahrung angehäuft hat.

Religionen, wie wir sie kennen, besteht aus einer Reihe von Glaubensinhalten, Dogmen, Ritualen und abergläubischen Vorstellungen, sie ist die Anbetung von Götzenbildern, von Hexenzauber und Gurus, und wir denken, dass uns das alles zu irgend einem höherem Ziel führen wird. Das höchste Ziel jedoch ist unsere eigene Projektion, es ist das, was wir uns wünschen, wodurch wir glücklich zu werden glauben, eine Garantie für den schmerz- und todlosen Zustand. Gefangen in diesem Verlangen nach Gewissheit, erschafft der Geist eine Religion von Dogmen, von Priestern, von Aberglauben und Götzenanbetung, und darin stagniert er. Ist das Religion? Ist Religion eine Sache des Glaubens, eine Sache, die man aufgrund der Erfahrungen und Versicherungen anderer Leute akzeptiert oder weiß? Ist Religion nichts anders als das Befolgen von moralischen Grundsätzen? Wisst ihr, es ist vergleichsweise leicht, moralisch zu sei – dieses zu tun und jenes nicht zu tun. Ihr braucht nur ein moralisches System zu imitieren. Doch hinter einer solchen Moral lauert das aggressive Selbst, das wächst, sich ausbreitet, dominiert. Ist das nun Religion?

Fortsetzung folgt…

Was ist “Wirklichkeit”? – Teil 1

Donnerstag, 14. Januar 2010

Unsere Welt ist weitaus mehr als wir bewusst wahrnehmen – irgendwie fühlte ich das schon immer. Bedauerlicherweise liegen unsere Gefühle außerhalb der Beschreibbarkeit, was für ein derartiges Gefühl umso mehr zutrifft. Letztlich bin ich davon überzeugt, dass es gerade diese Diskrepanz war, die mich zu einem ewiglich suchenden Mensch gemacht hat. Die Suche nach dem Tatsächlichen, dem wahrhaft Objektiven – dem „Ding an sich“, wie Immanuel Kant es so trefflich formulierte. Bereits als Kind belästigte ich die Erwachsenen mit der Seinsfrage „Was ist der Sinn des Lebens?“. Sämtliche Antworten, die ich auf meine Frage erhielt, befriedigten mich nicht im Geringsten. Weder Eltern noch Freunde konnten mir hier helfen. Sicherlich zog ich mich aus diesem Grund in eine innere Welt zurück, die in erster Linie aus geisteswissenschaftlicher Lektüre bestand. So tauschte ich bereits als Knabe Karl Mai gegen Lao Tse, und Kinderbücher gegen Bücher die Erwachsene lesen, wenn sie sich den „geistigen Themen“ hinwenden. Heute zähle ich zu den Erwachsenen, wobei sich in meiner Grundeinstellung nichts geändert hat. Meine Instrumente, mit denen ich unsere Welt ausdeute, änderten sich schon. So sehe ich mich als ein freudig Suchender, der sich der Naturwissenschaft bedient, um ein ganzheitliches Sein zu beschreiben. Quasi vom Subjektiven zum Objektiven. Man könnte auch sagen, von der Illusion zur Wahrhaftigkeit. Der Mensch hat sich durch sein Ego von der kosmischen Einheit getrennt. So wurde er zum Subjekt. Das wahrhafte Objekt („das Ding an sich“) ist ein kosmisches Bewusstsein; oder wie der Nobelpreisträger Erwin Schrödinger bereits 1944 so trefflich bemerkte: „Bewusstsein ist ein Singular, für das es keinen Plural gibt“. In seinem grundsätzlichen Wesen ist unser Bewusstsein kosmisch und das Einzige. Unser Ego ist eine illusorische, separate Individualität, die aus der Identifikation des Bewusstseins mit unserem Gehirn und daraus folgenden Konditionierungen entsteht.

Das tatsächliche „Selbst“ zu erkennen blieb uns verwehrt, weil das Ego seinen Herrscheranspruch verteidigte. Dieser Anspruch uferte in eine Zweck-Gesellschaftsform aus, die mit Perfektion jedes individuelle „Selbst“ verbannt. Oberflächlich betrachtet hat sich die Menschheit in eine ausweglose Situation begeben, sich am weitesten von seinen hehren Zielen entfernt. Solange das „Selbst“ sich vom „Ego“ bestimmen lässt, ob im Einzelnen oder als Gesellschaft, wird sich hieran auch nichts ändern. Unsere politischen Führer betreiben ihre Meisterschaft in einer Disziplin des Profitmaximierens, die eine entpersonifizierte, entseelte (Hülsen-) Gesellschaft hinterlässt.
Unsere Grundhaltung basiert auf dem Prinzip dieser Getrenntheit, die sich durch „das Andere“ und „Ich“ ausdrückt. Diese Trennung existiert jedoch nur in unserer Vorstellung. In Tatsächlichkeit – und Wirklichkeit stehen alle Aspekte des Seins in einer einheitlichen Verbindung und Zusammengehörigkeit. Die Trennung erfolgte durch die künstliche Ausprägung des „Egos“.

Die Forschungsergebnisse der Quantenphysik belegen schonungslos, dass wir selber für unsere Welt verantwortlich sind. Wir haben sie erschaffen. Durch unsere Gedanken. Mit ihnen kreieren wir unsere gesamte Realität. Unbewusst formen unsere internen Bilder (Vorstellungen) aus einer Unmenge ganz unterschiedlicher Signale, die elektro-chemische Nachrichten beispielsweise vom Auge zum Gehirn senden. Unsere Sinne reagieren ständig auf exogene Signale. Nur ein gefilterter Teil hiervon dringt überhaupt in unser Wachbewusstsein. Aus diesen Eindrücken wirken wir schöpferisch auf unsere Welt ein. Wir glauben, dass wir das Bild von etwas, was außerhalb von uns ist, vor uns haben, aber in Wirklichkeit findet die Erfahrung innerhalb unseres Kopfes statt. Indem wir die Macht haben, mit unseren Gedanken die Dinge und Ereignisse zu beeinflussen, sind wir auch für die Resultate verantwortlich. Obgleich wir all dies unbewusst tun. Wenn wir also diese Macht ausüben, sollten wir auch wissen, dass all die Dinge, die wir erfahren, sowohl auf der persönlichen Ebene als auch auf der internationalen Ebene, ja sogar auf der Ebene der Naturereignisse, immer das Resultat unserer Glaubensmuster und Gedanken sind.

Fortsetzung folgt…