Mit ‘Illusion’ getaggte Artikel

Ein erneuter Versuch – zur Selbst-Erkenntnis

Freitag, 16. Juli 2010

Auf einer Leinwand mögen wir manchmal das große Meer mit seinen endlosen Wogen sehen – dann verschwindet es wieder. Oder wir sehen ein großes sich ausbreitendes Feuer, das auch wieder verschwindet. Ist nun die Leinwand vom Wasser nass geworden oder vom Feuer verbrannt? Nichts hat die Leinwand berührt. Ebenso berühren uns die Dinge die im Wachen, Träumen und sogar Tiefschlaf geschehen nur scheinbar. Unser wahrhaftiges Selbst ist davon unberührt. Die Vorstellung vom Selbst als Zuschauer existiert nur im Denken, es ist nicht die absolute Wahrheit des Selbst. Zum Zuschauen muss es Objekte geben, die gesehen werden. Sowohl der Zuschauer als auch seine Objekte sind Schöpfungen des Geistes. Die Leinwand steht für das reine Gewahrsein vor jeder Erfahrung oder Erkenntnis. Bitte bedenkt, es gibt nichts zu „ver-wirklichen“  oder zu erreichen. Denn DAS, in dem alles erscheint und wieder verschwindet, ist ja schon immer da! Das Selbst braucht keine Verwirklichung. Es ist in sich vollkommen und glückselig.

Und wie können wir nun dieses Selbst erreichen? Offenbar gibt es kein Erreichen des Selbst. Wäre das Selbst zu erreichen, hieße das, dass es nicht hier und jetzt ist und noch erlangt werden muss. Was jedoch erlangt wird, kann auch verloren gehen – es ist also unbeständig. Es lohnt nicht, nach dem zu streben, was unbeständig ist. Im Grunde sind wir das Selbst. Wir sind bereits Das. Tatsache ist, dass wir unseren beseligten Zustand nicht kennen. Nichterkenntnis tritt dazwischen und zieht einen Schleier über das reine Selbst, das Seligkeit ist. So gelten alle Bemühungen allein der Beseitigung des Schleiers, der nur aus falscher Erkenntnis besteht! Diese falsche Erkenntnis ist die Identifizierung des Selbst mit Körper und Geist. Erst wenn diese verschwinden, bleibt das Selbst allein zurück. Jeder Vorstellung vom Selbst, sogar an ein mystisches All-Einheitserlebnis, erzeugt einen Schleier. Das betrifft nicht nur den Inhalt – also ob ich mir das Selbst als allumfassenden Raum oder als Zustand friedvoller Harmonie vorstelle. Allein die Tatsache, dass ich mich überhaupt auf irgendetwas beziehe, verdeckt die Wahrheit und Seligkeit, die ich bin, Beziehung bedeutet immer auch Dualität. „Ich jetzt“ im Unterschied zu „Ich in der Zukunft“ – und dann möglichst voll erwacht und selig.

Lao Tse äußerte sich hierzu: „Das Tao was du benennst ist nicht das wahrhaftige Tao“. Unser Verstand kann nur verschiedene Inhalte und Zustände erkennen und vergleichen. Was auch immer der Verstand zustande bringt (erforscht), über die Dualität kommt es nicht hinaus! Eine Selbsterkenntnis kann er nur im Subjekt/Objekt-Schema verstehen. Unsere eigentliche „Aufgabe“ (!) besteht nun darin, dieses Schema als Illusion zu durchschauen und tatsächlich fallen zu lassen – also „aufzugeben“ (loslassen). Das bedeutet eben nicht: „Erkenne, wer du bist“, sondern „Sei, was du bist“ (und immer warst usw.). Hierdurch entsteht ein Umschalten vom Denken zum Sein.

So kann das „Erwachen der Menschheit“ als ein Zustand bezeichnet werden, in dem der Erwachte sich in diesem Sein befindet – ein Ich tritt quasi in die 2. Reihe zurück…

me agape

Jiddu Krishnamurti: „Wenn ich mein gesamtes Lebenswerk in einen Satz prägen sollte, so würde ich sagen: Die Menschheit wird erst befreit sein, wenn sie die Dinge so sieht, wie sie sind und nicht wie sie sein sollten“.

Wollen wir Recht haben, oder einfach nur glücklich sein?

Montag, 01. Februar 2010

Um die Wahrhaftigkeit – ALLES was IST – zu erfahren, muss das Denken außerordentlich einfach sein. Was einfach ist, ist unendlich subtil, was einfach ist, ist sehr zart – und wenn wir diese Wörter lediglich als ein Mittel benutzen, um zu dieser Zartheit, dieser Einfachheit des Denkens zu gelangen, dann werden wir niemals erfahren, was diese wirklich Wahrhaftigkeit ist. Doch wenn wir die Bedeutung von Wörtern als eine Brücke benutzen, die wir überqueren wollen, dann werden Wörter nicht zu einer Illusion in welcher der Geist sich verliert. Ist es nicht bemerkenswert, dass Ill im englischen Sprachgebrauch Krank bedeutet?

Tatsächlich existiert diese lebendige Wahrhaftigkeit, diese lebendige Realität – nennen wir sie wie wir wollen: Gott oder Wahrheit -, und sie kann nicht durch Suchen gefunden oder erkannt werden. Wo eine Suche im Spiel ist, da müssen Kontrast und Dualität entstehen. Immer wenn unser Geist sucht, muss das unvermeidlich eine Trennung, eine Unterscheidung, einen Kontrast mit sich bringen – was nicht bedeuten soll, dass der Geist zufrieden oder träge sein soll. Tatsächlich existiert eine Art Schwebezustand, der weder Zufriedenheit ist, noch eine unaufhörliche Bemühung, die aus unserer Suche entstanden ist, aus dem Verlangen etwas zu erreichen oder zu leisten. In diesem zarten Schwebezustand ist Einfachheit – jedoch nicht die Einfachheit, nur wenig zu besitzen. Eine derartige Einfachheit ist nur eine grobe Form. Es geht hier um die Einfachheit, die aus der Feinheit des Denkens hervorgeht – in dem weder Suche noch Zufriedenheit ist.

Parallel Universen und das Bewusstsein – Teil 2

Dienstag, 17. November 2009

Im Rahmen der Heim-Dröscher Theorie existieren ein so genannte „Weltselektoren“ (auswählende Selektoren), die eine entsprechende Ereignisstruktur einer Welt bestimmen, die entweder latent außerhalb der Raumzeit ist oder aber in manifester Form in die Raumzeit projiziert wird bzw. mit ihr einen Durchschnitt bildet. Was bedeutet, dass hierdurch im physischen reellen Raum zeitlich variable physikalische Strukturen entstehen. Diese Strukturen entsprechen den parallelen Universen (pU). Faktisch existiert nur die Realität des Bewußtseins. Das eigentliche System allen Seins besteht aus der laufenden Veränderung aller Bewusstseine.

Teile unseres Bewußtseins bestehen aus Fluktuationen (Schwankungen), die sich gleichzeitig vollziehen und alle Systeme miteinander verweben. Die langsameren der sich übergangslos darstellenden Fluktuationsschwingungen stellen unsere Bewusstseinsform dar. Ober- sowie Unterbewusstsein sind identisch. Das Bewusstsein von allen Universen (des Gesamtuniversellen) ist rein geistig zu verstehen und erschafft grundsätzlich alle physischen wie psychischen Formen. Viele Bewusstseine verfügen über transparente überlappende Anlagen, die einfach und simpel jeden Kontakt zum Geist herstellen. Die Seltenheit medialer Kontakte liegt an unseren verzerrten Bewusstseinszuständen. Sämtliche Facetten des Bewusstseins ermöglichen jedem Individuum eine Unzahl von Bewusstseinsdimensionen. Auch das Modell von Heim und Dröscher zeigt, dass jeder von uns jeweils in mehreren Realitäten leben kann, ohne dass es uns bewusst ist. Das Universum besteht aus der Seinsform des „Großen Geistes“ (Gott), Bewusstsein, Intelligenz sowie Selbstbewusstsein. Aus diesen höheren Dimensionen geht Energie und Tatkraft hervor. Den Berechnungen von Heim-Dröscher nach kennt jede Dimension andere Begriffe und Wahrheiten. Die für den Kosmos geschehenen Ereignisse sind Erfahrungsdimensionen, die keiner Zeit unterliegen, die jedoch jede Handlung sowie jedes Experiment zwischen den Welten gefährden oder positiv beeinflussen. Alles was ist, ist multidimensional, und damit natürlich auch wir Menschen. Jedes Wesen im multidimensionalen Bereich bestimmt die Veränderungen, die wir als Naturereignisse erleben, auf konstruktive Weise mit. Alles ist und wird durch eine multidimensionale laufende Existenzform aller Wesenheiten in allen Welten und Ebenen geschaffen, also auch durch unser Handeln. Irgendwo hat jeder Mensch die Einsicht, dass unser Sein von einer anderen multidimensionalen Wirklichkeitsform abhängt. Alles, was geschieht, ergibt in den Welten einen Sinn, da wir alle multidimensionale Teile dessen sind, was alle Universen ausmacht. Indem unsere Erkenntnisfähigkeit zunimmt, haben wir die Möglichkeit, uns spirituell und kosmisch zu entwickeln. Durch eine erweiterte spirituelle Entwicklungsphase, die an keine Zeitspanne gebunden ist, sind alle Wesenheiten sogar in der Lage, Zeitkorridore zu durchbrechen, um die materielle Ebene zu verlassen. Im Moment eines (Trans-)Kontaktes – also einer Verbindung mit Wesenheiten aus pUs – sind die offenen Wahrscheinlichkeiten Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufgehoben und würden uns ungeahnte Fähigkeiten der inneren Wahrnehmung vermitteln. Eine Durchsage einer Wesenheit aus einem pU, die Professor Senkowski aufzeichnen konnte, ergab hierzu:

„(Wir) Die Transgruppe ‘Föderation des Lichts’ kommt aus Eurer Zukunft und Vergangenheit, um Euch in Eurer Gegenwart zu helfen. Obwohl Du mich nicht sehen kannst, bin ich immer gegenwärtig. Ich bin das Bindeglied zwischen Deinem jetzigen Bewusstsein und Deinem zukünftigen, obwohl ich Dir sage, dass es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht gibt. Das Gedankenspiel speichert und formt das reale Geschehen der Zukunft. Eure Zukunft ist formbar. Sie ist nicht die Eurer Kinder und deren Nachkommen, sondern jede Zukunft ist Eure eigene.“

„Es ist mir leider nicht möglich, den Geist in seiner Vielfalt auch nur annähernd zu erklären. Der Geist der Unendlichkeit aller Seinsformen bleibt für Sie nicht begreifbar und nicht definierbar, was Sie darunter verstehen, bleibt ein Bruchteil des Ganzen. Wo Geist aufhört, vermögen wir nicht zu definieren.“

Fortsetzung folgt…