„Der Physiker, Heisenberg-Schüler, Friedensnobelpreisträger und Träger des Alternativnobelpreises, Prf. Dr. Hans-Peter Dürr*, beginnt seine Vorträge oft mit einem “Paukenschlag”: „Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu fragen, was hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie!“ Das hat vor allem weitreichende Konsequenzen für unser Welt- und Menschenbild.
Es sind naturwissenschaftliche Überlegungen, dass nicht die Materie das Fundament unserer Wirklichkeit ist, sondern etwas, das sich nicht be-greifen lässt.
* http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_D%C3%BCrr
Überholtes Denken
Wir versuchen heute, die Probleme des 21. Jahrhunderts mit dem Denken des 19. Jahrhunderts zu lösen, und das kann nur „in den Graben gehen“. Wir leiden unter dem Verlust der geistigen Dimension. Viele glauben nur an das, was greifbar, was rational ist, was sich beweisen lässt – und denken, das wäre Naturwissenschaft. Dem hält der Physiker entgegen: „Man kann gar nicht so leben, dieser Eindruck täuscht. Wer das denkt, hat gar nichts verstanden. Trotzdem lebt er weiter, weil im Hintergrund doch etwas ist, auch wenn er es negiert. Das Herz schlägt weiter, auch wenn man nicht daran glaubt, dass es schlägt. Im Hintergrund ist eine Beziehungsstruktur, die alles in Gang hält.“
Die eigentliche Wirklichkeit erschafft sich jeden Augenblick neu. Sie ist also Potentialität, das heißt, die Möglichkeit, sich zu manifestieren.” Letztendlich löse sich die meßbare Grundstruktur jeder Materie in elektromagnetische Felder auf. “Das”, so Dürr, “ist die Gestalt des Nichts.” Das Fazit, dem keiner der beiden Disputanten widersprach: “Die Wirklichkeit ist das, was sich der Mensch darunter nicht vorstellt.”
Quelle:
http://anthroposophen.org/bibliothek/nawi/physik/duerr/bib_duerr.htm





