Mit ‘Materie’ getaggte Artikel

Ein Nachtrag auf meine vorherigen Gedanken

Donnerstag, 07. Oktober 2010

„Der Physiker, Heisenberg-Schüler, Friedensnobelpreisträger und Träger des Alternativnobelpreises, Prf. Dr. Hans-Peter Dürr*, beginnt seine Vorträge oft mit einem “Paukenschlag”: „Ich habe 50 Jahre – mein ganzes Forscherleben – damit verbracht, zu fragen, was hinter der Materie steckt. Das Endergebnis ist ganz einfach: Es gibt keine Materie!“ Das hat vor allem weitreichende Konsequenzen für unser Welt- und Menschenbild.

Es sind naturwissenschaftliche Überlegungen, dass nicht die Materie das Fundament unserer Wirklichkeit ist, sondern etwas, das sich nicht be-greifen lässt.

* http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_D%C3%BCrr

Überholtes Denken

Wir versuchen heute, die Probleme des 21. Jahrhunderts mit dem Denken des 19. Jahrhunderts zu lösen, und das kann nur „in den Graben gehen“. Wir leiden unter dem Verlust der geistigen Dimension. Viele glauben nur an das, was greifbar, was rational ist, was sich beweisen lässt – und denken, das wäre Naturwissenschaft. Dem hält der Physiker entgegen: „Man kann gar nicht so leben, dieser Eindruck täuscht. Wer das denkt, hat gar nichts verstanden. Trotzdem lebt er weiter, weil im Hintergrund doch etwas ist, auch wenn er es negiert. Das Herz schlägt weiter, auch wenn man nicht daran glaubt, dass es schlägt. Im Hintergrund ist eine Beziehungsstruktur, die alles in Gang hält.“

Die eigentliche Wirklichkeit erschafft sich jeden Augenblick neu. Sie ist also Potentialität, das heißt, die Möglichkeit, sich zu manifestieren.” Letztendlich löse sich die meßbare Grundstruktur jeder Materie in elektromagnetische Felder auf. “Das”, so Dürr, “ist die Gestalt des Nichts.” Das Fazit, dem keiner der beiden Disputanten widersprach: “Die Wirklichkeit ist das, was sich der Mensch darunter nicht vorstellt.”

Quelle:

http://anthroposophen.org/bibliothek/nawi/physik/duerr/bib_duerr.htm


Der Spirit von “2012″

Montag, 04. Oktober 2010

In der Tat, das Thema 2012 ist ausgereizt. Zumindest was die Aufklärung über “2012″ betrifft. Alles was hierzu noch dargestellt werden könnte, wären die Auflistungen der Symptome zum Thema. Möglicherweise um persönliche Meinungen hierzu zu falsifizieren oder zu verifizieren; hier wird sich meistenfalls die selektive Wahrnehmung durchsetzen. Lassen wir uns doch einfach überraschen. Gelassenheit scheint ohnehin die “seinsvollste” Art zu sein, dem Leben seinen naturgemäßen Wert zu bescheren. Schaut euch bitte den Film “Am Anfang war das Licht“  an. Hier ist deutlich zu erkennen, inwiefern unser Geist de facto in der Lage ist, den Körper -sogar die Realität – zu verändern. Der “Aufhänger” dieses Dokumentarfilms ist zwar die sogenannte “Lichtnahrung”, geht jedoch erfreulich weit über diesen Aspekt hinaus (als nicht: “Broers empfehlt Lichtnahrung”, sondern ehrlicher, “Broers empfehlt Freigeist”). Unsere persönlichen Datenarchive sind vollgestopft mit Zweiter-Hand-Informationen. Was auch immer uns die Medien (hierzu zähle ich im Teilbereich auch die gelehrte Naturwissenschaft) anbieten, sollten wir mit einer konstruktiven Kritik (des Herzens) abtasten. Zahllose Paradigmen sind bereits gefallen. Weitere werden folgen. Mit Sicherheit. Die sogenannte “Stimme des Herzens” – wie sie Friedrich Schiller so trefflich hervorhob, sollte unseren “Verstand ausdeuten”. Als Beispiel eines “herzgedeuteten Verstandes” empfinde ich die Worte von Max Planck. Zwar traten derartige weise Äußerungen erst in seinem hohen Alter hervor, doch das Alter ist kein zwingendes Kriterium für eine mutige Herzausdeutung.

Aus einer Rede Max Plancks  (Florenz 1973)

“Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternsten Wissenschaft, nämlich der Erforschung der Materie, diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich Ihnen nach meinen Erforschungen des Atoms dieses:

Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Elementar- und Atomteilchen in Schwingung versetzt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft an sich gibt, müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Da es aber Geist an sich allein nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend den Bestand von Geistwesen annehmen. Das Atom öffnet der Menschheit die Tür in die verlorene und vergessene Welt des Geistes.”

Triebe der Liebe – Teil 3

Dienstag, 29. Dezember 2009

Angst ist der Grund-Verhinderer sämtlich anderer Gefühlszustände. Angst in jeder Art ist die Emotion, welche den Zustand der Liebe verschleiert. Auf der anderen Seite ist gerade die Liebe der Zustand, welcher „über allem“, also auch über der Angst, besteht. Man kann sogar sagen, dass die Liebe in ihrer eigentlichen Form jede Angst in sich auflöst. Die Liebe ist die ur-erschaffende Kraft, welche frei von allen Polaritäten erschafft und erlöst!

Sie ist nicht als Gefühl zu verstehen, welches als Gegenteil von Hass in einer extremsten Form der Gegenpol wäre. Es existiert keine Nicht-Liebe, sondern nur eine graduelle Art von ihrer Vergessenheit. Sie ist im gesamten Kosmos einziges a-polares Gottes-Element. Und gerade hierin besteht das Geheimnis ihrer Gottes-Kraft. Als einziges nicht in der Polarität „Gefangenes“, ist genau diese Liebe das was uns mit dem auf die direkteste Art mit der Ur-Quelle, der Quelle des Ur-Schöpfers, verbindet. Diese Verbindung erlöst und erfüllt auf heiligste Weise (heilig, von Heil = ganz). Immer und überall existent, zeigt sie uns auf einer höchsten Ebene die Liebe, welche die Mutter ihrem Kinde schenkt. …Sie schenkt sich in ihrer Selbstlosigkeit dem gesamt erschaffenen Gottes (Ur-Schöpfer), sie gibt und erwartet nichts. …Ohne diese Liebe wäre ein materielles Universum und alle in ihm enthaltenen Wesenheiten nicht vorstellbar. Sie ist auch die Kraft, welche – ähnlich wie Leim – sämtliche Materie zusammenhält.

Ein Elektron bewegt sich mit ihrer Kraft um einen Kern und lässt damit selbst unseren Physikern keine andere Erklärung zu bei der Beobachtung dieser Phänomene. Sie verbindet somit den Mikrokosmos mit dem Makrokosmos und lässt damit etwas – all darin enthaltenes – gesamtes Entstehen. Ihr Potenzial ist die große Vereinheitlichung. Somit ist diese Liebe auch das Potenzial, welches den Weg zu dieser großen Vereinheitlichung bereitstellt. Alles kehrt, bereichert durch gewonnene Erfahrung, zurück, zu dem, was es letztlich immer war: zur Quelle des Ur-Schöpfers. All dieses Wissen tragen wir in unserem tiefsten Inneren in uns. Unser tieferes Unterbewusstsein, unsere Seele, ist hierüber informiert und versucht ständig seinem jüngerem Bruder, dem Tages-Bewusstsein, seinen sehnlichsten Wunsch zu vermitteln.

Diese wiederum „existiert“ in einer mehr oder weniger ausgeprägten Ahnung, welche sich als Ur-Sehnsucht ausdrückt. Genau diese Ur-Sehnsucht, welche wir in unserer Polaritäts-Denkweiße (Ratio) nicht zuordnen können, schickt uns auf die Suche nach Ersatz durch äußere Stimulanz. Über ein Ausschlussprinzip wird Erfahrung für Erfahrung in einer im wesentlichen unerfüllten Weise durchlebt. Zunehmend entsteht hierdurch eine Art „Schein-Glück“, welches in immer kürzeren Abständen seinen „Kick“, seine Erfüllung, einfordert. Die Stimulans-Intensitäten wollen ständig erhöht werden, was bedeutet, dass unsere Wünsche immer komplexer werden. Aus dieser Erlebniswelt entwickeln sich zu einem bestimmten Zeitpunkt zwei Zustände.

Fortsetzung folgt…

Triebe der Liebe – Teil1

Sonntag, 27. Dezember 2009

All unsere Handlungen sind getrieben (Triebe) von der Sehnsucht nach der wahren Liebe. Im Grunde verbirgt sich hinter diesem Satz das gesamte Dilemma der Menschheit. Wir Menschen haben vergessen (oder sollten vergessen?), was sich tatsächlich hinter dieser Maske, genannt menschlicher Körper verbirgt. Es ist der Geist, das Bewusstsein, ein Zustand jenseits jeder Materie, ungebunden und ewiglich. Wenn dieser Geist sich in der Materie verliert, passiert genau das, was auf der Erde gerade geschieht.
Das Grundproblem ist, dass ein solcher Geisteszustand sich materiell nicht definieren kann. Er ist in der Lage über die Materie all das zu Reflektieren, was als Ergebnis seines Schöpfungsaktes entstanden ist, um daraus wieder Neues zu erschaffen. Auf der höchsten Ebene dieses Geistes existiert keine Getrenntheit. Lediglich einzelne Ebenen des „Vergessens“ führen zu der Illusion des Getrenntseins. Diese Art des „Vergessens“ ist auf dieser Ebene ein elementarer Bestandteil eines kosmischen Zyklus. Was bleibt, ist die „Ur-Sehnsucht“ nach Harmonie, nach einer Ganzheit. Letztlich ist dieser „Trick des Vergessens“ genau die Motivation, die Energie, welche dieses kosmische Abenteuer, am Laufen hält. Die ewig uns plagende Frage nach dem Sinn des Lebens, die ewige Suche nach einem Gott, beschreibt diese Ur-Sehnsucht.

Was hier diese Sehnsucht erfährt oder reflektiert, ist in erster Linie der Geist, der im „tiefsten Inneren“ die Antwort bereits kennt. Der Mensch, betrachtet als ein Verbund organisierter Materie, versteht sich in erster Linie, als ein materiell funktionierendes Wesen, und hat somit die Tatsächlichkeit „auf den Kopf gestellt“. Materie definiert sich innerhalb der Polaritäten und in Kausalitäten, welche zusammen den Zustand der Zeit darstellt. Aus dieser 4-dimensionalen Perspektive erscheint der Geist an diese Dimensionen angepasst. Vergessen ist, das was sich selbst wahrnimmt, im Grunde außerhalb dieser Dimensionen verankert ist, und den eigentlichen Schöpfungsaspekt darstellt. Dem Vorgang des Vergessens folgte eine Verstrickung, welche in Unzufriedenheit und Krankheit endete. Hinter jeder Art des Vergessens verbirgt sich das eigentlich Vergessene und wartet auf seine Erinnerung, was einer Erlösung gleichkommt. Diese Suche nach Erlösung verkörpert sich in uns Menschen durch unsere Triebe. Genau dieses getrieben sein, ist durch das definiert, was wir im allgemein als Trieb bezeichnen. Diese uns naturgemäß angeborenen Triebe erfüllen in erster Linie einen lebensnotwendigen Prozess, ohne den wir nicht lebensfähig währen. Die Suche nach Erfüllung durch Nahrungsaufnahme, nach sexueller Vereinigung, um den Artenbestand aufreicht zu halten, diese Eigenschaften sind die elementarsten Triebe auf irdischer Ebene. Im Laufe der menschlichen Entwicklung offenbarte sich eine Kaskade von unzähligen Modifikationen dieser Triebe. Hier vollzog sich etwas, was uns Menschen von allen weiteren bewusstseinstragenden Erdbewohnern deutlich unterscheidet.

Fortsetzung folgt…