Der Physiker Burkhard Heim unterscheidet eine anorganische, eine organische, eine seelische und eine geistige Seinsschicht, wobei alle Teilstrukturen miteinander in Wechselwirkungen stehen. Dabei sind die höherdimensionalen Seinsschichten den darunter stehenden hinsichtlich der Steuerung übergeordnet. Schon W. Heisenberg hatte darauf hingewiesen, dass es der Quantenphysik widerspricht, wenn man – wie viele Biologen und Biochemiker- glaubt, man könne die Lebensvorgänge allein mit den Gesetzen der Physik erklären und ohne die Annahme einer zweiten Seinsschicht auskommen. Die Steuerung von Vorgängen in unserer Welt von jenseits der Raumzeit – aus G4 – wurde experimentell an der Princeton-Universität von R. G. Jahn bewiesen.
Die Wissenschaft ist gegenwärtig an einem Punkt angekommen, wo Physiker und Mediziner/ Psychologen miteinander ins Gespräch kommen, weil beide dem Phänomen der Nicht-Lokalität (= Unabhängigkeit von Raum und Zeit), das heisst nicht-lokalen Wirkungen, begegnen. Beide begegnen auch der Interaktion von Bewusstsein und Materie. R.G. Jahn kommt zum Schluss, dass wenn zwischen menschlichem Bewusstsein und der (physikalischen) Umgebung in beide Richtungen Wirkungen und Informationen ausgetauscht werden, man eine Resonanz oder „molekulare Bindungsmöglichkeit“ auch für das Bewusstsein annehmen muss. Er spricht sogar von Bewusstseinsatomen und Bewusstseinsmolekülen. R.G. Jahn fasst zusammen: “Like elementary particles (a form of matter) and physical light (a form of energy), consciousness (a form of information) enjoys a wave/particle duality that allows … to resonate with other consciousnesses and with appropriate aspects of its environment.”
Dem Bewusstsein müssten ebenso die bekannten Quanten-Eigenschaften zugesprochen werden.
Demnach macht es keinen Sinn mehr, Begriffe wie Information oder Resonanz entweder der physischen Umwelt oder dem Bewusstsein zuzuordnen oder physische von geistigen Wirkungen abzugrenzen. Wie Jahn sagt: „The composite theory … is a model of the experiential products of the interpenetration of an otherwise ineffable consciousness into an equally ineffable environmental surround.”
Auch der Kernphysiker und Molekularbiologe Jeremy Hayward formuliert:
„Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass Bewusstsein/ Gewahrsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte (vielleicht sogar grundlegender als Raum und Zeit). Es war vielleicht ein Fehler, den Geist aus der Natur zu verbannen.“
Fortsetzung folgt…





