Mit ‘Paralleluniversen’ getaggte Artikel

Quantenwirklichkeit und Alltagswelt – Teil 1

Donnerstag, 26. November 2009

Der Physiker Burkhard Heim unterscheidet eine anorganische, eine organische, eine seelische und eine geistige Seinsschicht, wobei alle Teilstrukturen miteinander in Wechselwirkungen stehen. Dabei sind die höherdimensionalen Seinsschichten den darunter stehenden hinsichtlich der Steuerung übergeordnet. Schon W. Heisenberg hatte darauf hingewiesen, dass es der Quantenphysik widerspricht, wenn man – wie viele Biologen und Biochemiker- glaubt, man könne die Lebensvorgänge allein mit den Gesetzen der Physik erklären und ohne die Annahme einer zweiten Seinsschicht auskommen. Die Steuerung von Vorgängen in unserer Welt von jenseits der Raumzeit – aus G4 – wurde experimentell an der Princeton-Universität von R. G. Jahn bewiesen.

Die Wissenschaft ist gegenwärtig an einem  Punkt angekommen, wo Physiker und Mediziner/ Psychologen miteinander ins Gespräch kommen, weil beide dem Phänomen der Nicht-Lokalität (= Unabhängigkeit von Raum und Zeit), das heisst nicht-lokalen Wirkungen, begegnen. Beide begegnen auch der Interaktion von Bewusstsein und Materie. R.G. Jahn kommt zum Schluss, dass wenn zwischen menschlichem Bewusstsein und der (physikalischen) Umgebung in beide Richtungen Wirkungen und Informationen ausgetauscht werden, man eine Resonanz oder „molekulare Bindungsmöglichkeit“ auch für das Bewusstsein annehmen muss. Er spricht sogar von Bewusstseinsatomen und Bewusstseinsmolekülen. R.G. Jahn fasst zusammen: “Like elementary particles (a form of matter) and physical light (a form of energy), consciousness (a form of information) enjoys a wave/particle duality that allows … to resonate with other consciousnesses and with appropriate aspects of its environment.”

Dem Bewusstsein müssten ebenso die bekannten Quanten-Eigenschaften zugesprochen werden.

Demnach macht es keinen Sinn mehr, Begriffe wie Information oder Resonanz entweder der physischen Umwelt oder dem Bewusstsein zuzuordnen oder physische von geistigen Wirkungen abzugrenzen. Wie Jahn sagt: „The composite theory … is a model of the experiential products of the interpenetration of an otherwise ineffable consciousness into an equally ineffable environmental surround.”

Auch der Kernphysiker und Molekularbiologe Jeremy Hayward formuliert:

„Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass Bewusstsein/ Gewahrsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte (vielleicht sogar grundlegender als Raum und Zeit). Es war vielleicht ein Fehler, den Geist aus der Natur zu verbannen.“

Fortsetzung folgt…

Die Interpretation von Everett – Teil 1

Freitag, 20. November 2009

Der Physiker Hugh Everett stellte 1957 die Hypothese auf, dass sich das Universum im Laufe seiner Entwicklung ständig in diverse Entwicklungsmöglichkeiten aufspalte. Der Physiker Bryce DeWitt, auch ein Vertreter der Viele-Welten-Theorie, beschreibt seinen Eindruck von dieser Theorie folgendermaßen: “Jeder Quantenübergang auf jedem Stern, in jeder Galaxie, in jedem fernen Winkel des Universums spaltet unsere lokale Welt auf der Erde in unzählige Kopien ihrer selbst auf. Ich erinnere mich noch lebhaft an den Schock, den ich empfand, als ich zum ersten Mal von diesem Viele-Welten-Konzept hörte.”

Während Bohr erklärt hatte, dass die Quantenmechanik nur für ein einzelnes Objekt zuständig sei, hatte von Neumann das gesamte Universum mit Ausnahme des Bewusstseins des Beobachters eingeschlossen. Noch einen Schritt weiter als von Neumann ging Hugh Everett (H. Everett, ‘”Relative State” formulation of quantum mechanics’, Rev. Mod. Phys. 2 9 , 454-462 (1957)). Sein Ausgangspunkt war die Feststellung dass die Kopenhagener oder die von Neumann’sche Interpretation unbefriedigend sind weil sie einen Beobachter benötigen, so dass sie die Beschreibung von abgeschlossenen Systemen durch die Quantenmechanik als unmöglich erklären. Damit ist es auch ausgeschlossen, dass die Quantenmechanik dem Universum als ganzes beschreibt. Es ist auch nicht klar, ob ein System, das einen Beobachter enthält, durch die Quantenmechanik beschrieben werden kann. Tut man es doch, so wird die Beschreibung des externen Beobachters von derjenigen des internen Beobachters abweichen. Die besondere Rolle des Beobachters erschwert auch die Verallgemeinerung der Quantenmechanik auf die allgemeine Relativitätstheorie. Insbesondere dieses Problem war offenbar der Ausgangspunkt für die Arbeit von Everett.

Fortsetzung folgt…

Parallel Universen und das Bewusstsein – Teil 3

Donnerstag, 19. November 2009

Ganz offenbar besteht keine Trennung zwischen Materie und Geistformen, da quasi alles in den Quanten verbunden ist. Dort, quasi im Innenbereich der Quanten, befinden sich die „höheren“ Dimensionen. Grundsätzlich benötigt unser Geist keine „festen Körper“. Durch eine physische Form befindet er sich in der Abhängigkeit der schweren Masse, dadurch schwindet die Fähigkeit der sich wandelnden Gestaltsform, wie wir sie kennen. Die Geistform besitzt eine Art von Tarnungsstruktur, die wir nicht direkt wahrnehmen können. Die wichtigsten Dinge sehen wir nicht mit unseren Augen, sie befinden sich im Licht des Zeitlos-Geistigen.

Alle Formen stellen Illusionen dar, da sie sich ändern. Illusion ist alles, was vergeht. Raum und Zeit sind Illusionen. Die Illusion unserer Zeit ist ein Verhaftetsein weiterer Illusionen. Die von uns geschaffene Realität ist letztlich nur eine Illusion. Das Bewusstsein allen psychischen Lebens, egal in welcher Form es existiert, ergibt eine gewisse kosmische Wirklichkeit. Das physische Gehirn ist für diese Dinge nicht begriffsfähig, obwohl sich jeder Gedanke kosmisch festigt, und auch jede von uns bewirkte Handlung sich unzählige Male im gleichen Augenblick irgendwoanders abspielt. Das menschliche Denkorgan – das Gehirn – kann einen multidimensionalen Kosmos nicht erleben.

Das Universum besteht grundsätzlich aus einer feinstoffigen wie grobstoffigen Wechselwirkung, so dass immer eine Einheit vorhanden ist. Dieses Geschehen wird den Quantenphysikern immer mehr bewusst. Alle Universen bestehen aus Wandlung. Das Universum ist kein abgeschlossener Prozess in sich. Bedauerlicherweise ist das Universum nicht berechenbar. Viele Naturwissenschaftler sehen in ihrer Forschung keinen Schöpfer, obwohl sie erkennen, dass der Bauplan des Universums kein Zufall sein kann. In dem alles vereinheitlichten Multi-Universum (Multiversum) sind unzählige hochkomplexe Daseins- sowie Bewusstseinsgrundlagenformen enthalten. Durch genutzte telepathische Fähigkeiten besitzt jede Wesenheit im Hyperraummultiversum die Möglichkeit, alle Erkenntnisse zu speichern und zurückzustrahlen. Erst das Gesamtwissen des Menschen (der Menschheit) ergibt im Multiversum einen Sinn.

Fortsetzung folgt…

Multiversen und unsere Existenz – Teil 1

Dienstag, 10. November 2009

Die Mehrfachwelten bzw. Mehrfachuniversen scheinen zunehmend als eine gesicherte Tatsache. Dieses Weltmodell gibt uns frappierende Antworten auf die wesentlichsten  „offenen Fragen“.

Der Physiker Fred Alan Wolf hält die parallel Universen-Theorie (pU) für die beste Theorie, die wir heute haben und ist der Ansicht, dass Relativitätstheorie und Quantenphysik die Existenz von pU nahe legen. Er vermutet, dass wir unsere Sprache und unsere Vorstellungskraft erweitern und Wirklichkeit und Existenz neu definieren müssen, wenn wir die pU verstehen wollen. Die Hypothese der parallelen Universen postuliert die Existenz von Welten, die unseren mit den Hilfsmitteln der Technik verfeinerten Sinnen zugänglich sein könnten und sich mit unserem Weltall verknüpfen oder mit ihm in Beziehung setzen lassen. Ein pU ist wie jedes Universum ein Bereich von Raum und Zeit, der Materie, Galaxien, Sterne, Planeten und Lebewesen beinhaltet. Es ähnelt dem unseren, ist vielleicht sogar ein Duplikat und enthält nicht nur ebenfalls Menschen, sondern diese Menschen könnten sogar exakte Doppelgänger von uns selbst sein, wie auch Stephen Hawking glaubt. Die größte Schwierigkeit besteht im Verständnis der Existenz unendlich vieler anderer Ichs und darin, dass bei jeder Entscheidung ein neues Ich entsteht. Wahrscheinlich sind die pU in einer Art mit uns verknüpft, die sich nur mit quantenphysikalischen Konzepten erklären lässt. Eventuell existieren sie nicht nur Seite an Seite mit unserem Universum und füllen auf gespenstische Weise sogar denselben Raum wie das unsere. Vielleicht sind sie uns sehr nahe, nur atomare Distanzen entfernt, aber in einer höheren Raumdimension – in einem Superraum oder Hyperraum. Der Superraum ist eine erdachte mathematische Struktur, um mehr als drei Dimensionen zu beschreiben. Er ist unendlich-dimensional, enthält alle Universen hier und jetzt und ermöglicht eine neue Sicht von Ordnung.

Fortsetzung folgt morgen.