Mit ‘Zukunft’ getaggte Artikel

Ergebnisse des Starviewer-Projekts

Sonntag, 03. Januar 2010

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Wir bieten ihnen hier mal eine Übersetzung der spanischen Webseite an, da es genau passend zu diesem Zeitpunkt kommt. So kann man erkennen, dass nicht nur wir vom Team hier zu unseren Schlüssen kamen, sondern auch unabhängige Forscher die gleichen Ergebnisse erzielten. Lesen Sie den Artikel und bilden sie sich selbst eine Meinung. Herzlichen Dank an Gaby für die Übersetzung.

31. Dezember 2009

Das Jahr 2009 geht in die Geschichte ein als Internationales Jahr der Astronomie.

So schwer es auch für die Regierungsanhänger sein mag, dieses Jahr diente als Präzedenzfall zur Wahrnehmung der Grundlagen der privaten, nicht öffentlichen Astronomie.

Bis zum Jahr 2009 implizierten Gespräche über Astrophysik zwangsläufig das Reden über vorangegangene Paradigmen, die von den Zentren und offiziellen Institutionen kamen, die paradoxerweise das Monopol auf den Sternenhimmel hatten, indem sie die Information auf der Ebene der Verbreitung filterten und sie nach Bedarf zurecht bogen, um die best gehütetsten Geheimnisse des Universums für sich zu behalten, damit nur einige wenige  Recherchen anstellen konnten.

2009 war die Voraussetzung für einen wichtigen Impuls in der Wissenschaft seitens der nicht öffentlichen Forschung und der Koordination interdisziplinärer Gruppen auf internationalem Niveau, die die Grundlage für die Entwicklung einer der Astro-Disziplinen der Wissenschaft des 21. Jahrhunderts schufen: Die „Exowissenschaft“ im Rahmen des vergessenen Beschlusses 33/426 der Vereinten Nationen.  Die Erklärung des Universums aus der „Exo“-Perspektive, die die Abkehr /den Rücktritt von der Betrachtungsweise dieses Zentrums impliziert, erinnert uns sehr an die Differenzierung von Keynes, der im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts die Beziehung der „Mikroökonomie“ zur „Makroökonomie“ einführte.  Genauso wie Sie nicht versuchen können, die wirtschaftlichen „Makro-Größen“ mit der „Mikroökonomie“ zu erklären, können Sie auch nicht die Mysterien des Kosmos mit der klassischen zeitgenössischen Endo-Wissenschaft erklären, die den rationalistischen Modellen der klassischen Wissenschaft entlehnt ist.

Mit der „Endo“-Konzeption können wir niemals das Universum erklären. Wir nehmen  hier Teil an einem der größten Paradigmen unserer wissenschaftlichen Geschichte. Das Jahr 2009 war natürlich ein Davor und ein Danach in der Formulierung neuer Modelle und wissenschaftlicher Methoden, die der nicht öffentlichen Forschung entstammen und auf der Verbreitung des freien Wissens basieren. Der „Exo“-Impuls entspricht fortschrittlichen Gesellschaftskulturen, während die traditionelle Endo-Wissenschaft die schematischen Darstellungen der Erkenntnisse lähmt. Und daher ist dieser Impuls für das Wohlergehen, die Regulierung des Überflusses und den Fortschritt erforderlich und notwendig.

Die Paradoxität des Jahres 2009 ist doppeldeutig. Einerseits heben wir die Versuche seitens der öffentlichen Institutionen zur Abschirmung der wissenschaftlichen Negierungshaltung hervor, und dazu gehört auch die immer wiederkehrende Retuschierung in der Bildbearbeitung oder die Autosabotage der „on-line“ Prozesse  bei den  Direktübertragungen aus dem Weltall, um auf diese Weise zu verhindern, dass dies von dem legitimen Wissensempfänger, nämlich  „der gesamten Menschheit“, in Realzeit beobachtet werden kann.

Andererseits die Bemühungen der unabhängigen Teams, die im Bereich menschlicher Erkenntnisse bedeutende Forschritte erzielt haben, indem sie die Zugangsschranken der „Firewall“, die von den offiziellen Gremien im vergeblichen Bemühen um die Verhinderung der heutzutage fragwürdigen Forschritte erlassen wurden,  kognitiv überwunden haben. Dank des „Internationalen Jahres der Astronomie“ war das alles möglich.

Somit können wir hinweisen auf folgende Daten, die im Rahmen der astrophysikalischen Forschung während des Jahres 2009  als Meilenstein zu betrachten sind:

1. Die empirische Verifizierung der Unechtheit und der aethero-faktischen (tatsächlichen Himmels-) Aktivität der NASA-Satelliten (Artefakte mit intelligenter Bewegung, die Quantenbeschleunigungen im äußeren Weltraum beschreiben), um auf diese Weise den „Kometen Bericht“ der Europäischen Kommission zu ratifizieren und desgleichen den Beschluss 33/426 der Vereinten Nationen in empirisch logischen Rahmenrichtlinien des Internationalen Jahres der Astronomie. Der 16. August 2009 ging in die Geschichte ein als der erste empirische naturwissenschaftliche Beweis in Bezug auf außerirdische Hoch-Technologie im Weltraum; fotografiert von Überwachungssatelliten, die auf den äußeren Weltraum gerichtet waren (die Analyse der Unechtheit von “Stereo” – letztendliche Schlussfolgerungen: Aetherofakte (tatsächliche Himmelserscheinungen, -bewegungen), übereinstimmende Anomalien am 16. und am 28. August 2009).

2. Desgleichen die Verifizierung der Oort’schen Störung, oder Störung des Schützen, als empirischer Beweis dafür, dass unser Sonnensystem binär („black Sun“)ist; ein Meilenstein, der am 17. Juli 2009 offenbar wurde und sich später als richtig erwies / bestätigte; mit verschiedenen Spuren der Kometenaktivität und der Neuberechnung des stellaren Antriebs von Dr. Lissauer. Logischerweise fehlt die exakte Determinierung der Distanz zu dem „Braunen Zwerg“, aber seine Existenz kann man nicht mehr in Frage zu stellen. Die W.I.S.E. Sonde, die kürzlich von der NASA ins All befördert wurde, hat die Mission, unser vermutetes stellares Pendant zu lokalisieren.

3. Die Bestätigung der zyklischen Bewegung hin zu dem galaktischen Äquator, oder die Theorie des Photonengürtels und / oder der zyklischen „Superwellen“, die Dr. Paul LaViolette aufgestellt hat, der die Verifizierung von 15 seiner 20 Voraussagen miterlebte, so  wie er auch die Präsenz einer galaktischen Staubwolke in der Nähe unseres Sonnensystems bestätigte – so wie es bereits in unserem Artikel vom 28. Dezember 2009 dargelegt wurde. Die NASA bestätigt, dass unser Sonnensystem überraschenderweise von galaktischen Staubwolken durchquert wird. Wir nähern uns dem Galaktischen Zentrum. Sehen Sie sich dieses wichtige wissenschaftliche Dokument von Dr. Paul Laviolette an.

4. Die Konsolidierung der Hochfrequenz als universelles Forschungs- und Kommunikationswerkzeug und als unbegrenztes Feld der Recherche im Rahmen der fortgeschrittenen Erforschung des Universums bis zu dem Punkt, an dem die nächste Generation der Astrophysiker von Rang und Namen, Experten der Quanten-Differential-Hochfrequenz sein werden.

5. Die empirische Verifizierung der Allgemeinen Theorie über die Dreireihigkeit der tektonischen Platten als kosmisches Modell / Muster, das die Sonnenaktivität, die Ladung der Ionosphäre und das Erdbebenmodell /-muster verbindet in Beziehung mit der direkten Ursache und Wirkung. (Diese Theorie wurde am 20. Oktober 2009 verifiziert.) Und das für den Fall, dass selbst HAARPGATE-SHEBA Aussagekraft hat, der in Punkt 5 und Punkt 6 Projekt SHEBA, Teil II: „HAARPGATE“ bekräftigt /erhärtet wird.

6. Und schließlich der Fall des Mythos von der globalen Erwärmung durch CO2 (am 20. November 2009), der dem Skandal, der als „ClimateGate“ bekannt wurde, zum Durchbruch verhalf. In diesem Punkt, wie Sie sehen werden, sind die Ursachen für den Klimawandel zyklischer und kosmischer Natur, genau so wie alles in diesem Jahr 2009 durch die erstzunehmende Gemeinschaft von Wissenschaftlern aufgedeckt wurde. Wir erinnern daran, dass zurzeit eine Mehrheit im Verhältnis von 13 zu 1 bezüglich der Vertreter der Erwärmungstheorie zu verzeichnen ist. Dabei wollen wir nicht vergessen, dass es sich um Politiker oder allenfalls um Wissenschaftler handelt, die sich letztendlich an das herrschende Machtgefüge verschachert haben, genau so wie es in dem „Report“ dargestellt wird, der im Mai 2009 an den Senatsausschuss der Vereinigten Staaten von Amerika geschickt wurde: “ClimateGate. Alle Wissenschaftler größeren Ansehens gegen Al Gore. Mehr als 700 internationale Wissenschaftler nehmen Abstand von der Theorie und dem Hinweis bezüglich menschlicher Aktivitäten als Ursache des Klimawandels”.   Dem Internationalen Jahr der Astrophysik ist nichts entgangen, denn es hat in Bezug auf den unmittelbaren Klimawandel eindeutige Grundlagen geschaffen.

Inzwischen zieht es die Gemeinschaft der offiziellen pseudo-wissenschaftlichen Politiker vor, nichts zu sehen, nichts zu hören und weiterhin hartnäckig das empirisch Eindeutige zu verleugnen. Das Gewicht der wissenschaftlich dargelegten „ut supra“ (lat. überragenden) Argumente jedoch ist schon dergestalt, dass die Worte bei vielen abtrünnigen Politikern, Wissenschaftlern mit “Bewusst-Sein” und der Mehrheit nachdenklicher Einzelpersonen textgetreu sind. Sogar bei der NASA gibt es abtrünnige Wissenschaftler in offiziellen Ämtern; schließlich gibt eine Gruppe abtrünniger Wissenschaftler der NASA zu, dass es Motive gibt, darüber nachzudenken, dass die Ursache des Klimawandels kosmischen Ursprungs ist.  Genau so wie auch Sie eine 180 Grad Drehung bei den wissenschaftlich bekannten Paradigmen erleben werden.

Wir verabschieden uns nun von dem Jahr 2009 mit dem Wissen, dass die Fortschritte auf wissenschaftlichem Niveau einen Quantensprung gemacht haben.

StarViewer Team International

Die Erde als Organismus

Mittwoch, 02. Dezember 2009

In der Wissenschaft vollzieht sich seit einiger Zeit eine neue Ausrichtung, die auf eine revolutionäre und breit anwendbare Theorie zurückgeht. Es handelt sich um Ilya Prigogine’s Theorie der dissipativen Strukturen, für die er den Nobelpreis erhielt. Sie beschreibt Leben grundsätzlich als einen selbstorganisierenden kreativen Prozess. Die von Prigogine und seinem Team untersuchten Prinzipien zeichnen sich nicht erst bei Zellen oder höheren Lebewesen ab, sondern haben nahezu universelle Gültigkeit. Die vor einigen Jahren von James Lovelock und Lynn Margulis vorgeschlagene Gaia-Hypothese ist inzwischen auf Grund einer Vielzahl von Messergebnissen in den Rang einer wissenschaftlichen Theorie aufgestiegen. Sie besagt, dass die Erde ein selbstorganisierendes System, eine Art Riesenorganismus darstellt. Die Voraussetzungen, die unseren Planeten als dissipative Struktur im Sinne von Prigogine’s Theorie zu begreifen, sind offenbar gegeben.

Überträgt man die Aussagen der Theorie auf die Erde, so wären die kommenden Veränderungen weitaus weniger erschreckend als allgemein angenommen. Was nach Zerfall oder Zerstörung aussieht, müsste demzufolge als Übergang in eine neue Form verstanden werden. Analysiert man die Vorgänge der letzten Jahrzehnte, zeigt sich, dass die Zeitqualität nichtlineare Charakterzüge angenommen hat. Wir begeben uns zunehmend in eine Zeit des Chaos. Tatsächlich sind die Instabilitäten in unserem System heute nicht mehr zu übersehen. Es gibt bereits zahlreiche Faktoren, die das Gleichgewicht der Natur stören und zur Bedrohung geworden sind. Umso wichtiger ist es deshalb, weiterhin achtsam im Umgang mit der Natur zu bleiben. Es zeigt uns, dass wir uns selbst und andere nicht verurteilen sollten. Es könnte nämlich sein, dass unsere Kriterien einer zu engen Perspektive entspringen.

Es gibt keinen Grund, sich vor der großen Transformation zu fürchten, denn es gibt sehr viel Unterstützung aus unsichtbaren Bereichen. In der Natur findet sich ein wunderbares Beispiel für eine umfassende Transformation, die uns als Metapher dienen kann. Gemeint ist die Metamorphose der Raupe zum Schmetterling. Während die Raupe auf zweidimensionalen Flächen kriecht und nur über einen beschränkten Aktivitätsbereich verfügt, erhebt sich der Schmetterling dreidimensional in die Lüfte und kann in kürzester Zeit weite Distanzen zurücklegen. Mit dieser Verwandlung vollzieht das Lebewesen eine Art Dimensionswechsel. Die Gestalt des Schmetterlings ist schön, seine Bewegungen sind anmutig und es kommt ihm die noble Aufgabe zu, Pflanzen zu bestäuben, die den Bienen oder anderen Insekten nicht zugänglich sind. Im Gegensatz zur gefräßigen Raupe bezieht der Schmetterling seine Energie zum Leben aus Nektar und Licht und wird als Nützling bezeichnet. Überträgt man dieses Beispiel auf den Menschen, so erkennt man, dass das “schädliche” Verhalten der Menschheit entwicklungsbedingt ist und mit der gegenwärtig noch begrenzten Form zusammenhängt.

Beim Schmetterling wird die Form des neuen Wesens durch die Auflösung der alten Strukturen erreicht. Die Substanz oder Materie der Raupe wird regelrecht transformiert. Der englische Botaniker E. L. Grant Watson hat die Metamorphosen der Schwalbenschwanz-Schmetterlinge studiert und wie folgt beschrieben: “In der Puppe findet ein Gewebeabbau statt, der fast alle Organe der Raupe zu einem nicht-zellularem Brei reduziert. Doch Form und Lage der Schmetterlingsorgane sind in diesem Entwicklungsstadium auf der Puppe markiert. Diese Markierungen befinden sich auf der Außenseite, und im Innern ist noch nichts ausgeformt, was ihnen entsprechen würde. Obwohl im Innern nichts als der in Zerfall begriffene alte Körper der Larve anzutreffen ist, findet man auf der Außenseite der Puppe die Zeichnung des ganzen Insekts, mit Flügeln, Beinen, Fühlern, etc., an deren Stellen später die jetzt noch nicht gebildeten Organe treten werden. Unsichtbare Kräfte, die sich außerhalb des Insektes befinden, haben ihm die Gestalt aufgeprägt, die jenem Urgrund entspricht, der seinem Wesen innewohnt.”

In Bezug zur Menschheit und zur Erde werden die Parallelen zu dieser Metapher sichtbar, wenn wir die Lebewesen, wie wir es oben bereits gemacht haben, als Körperzellen der Erdenmutter betrachten. Die Verpuppungshülle entspräche dann der Ionosphäre, in der sich, ein unsichtbares Energiegitter befindet, welches von der höheren Schöpfung auf unser System projiziert wird. Während wir als Zellen zunächst ein unüberschaubares Chaos über den zunehmenden Zerfall von Strukturen erleben, wird die Transformation für uns unsichtbar von außen über dieses Gitter in die neue Form geführt. In diesem Wandlungsprozess sind Organismus und Zelle holographisch miteinander verbunden. Letztlich werden sich deshalb auch die Zellen in eine neue Form hineinverwandeln. Also werden die Systeme von Entropie zur Negentropie überführt.

Denken erschafft – Gefangenschaft und Freiheit

Samstag, 28. November 2009

Das Denken hat diese Welt geschaffen, die Welt der Politik, die Welt der Wirtschaft und des Geschäfts, die Welt der gesellschaft­lichen Moral sowie alle religiösen Strukturen. Alle unsere Pro­bleme und all unsere Wünsche, für unsere Probleme Lösungen zu finden, befinden sich innerhalb dieses Bewusstseins, innerhalb des Bereichs, den das Denken geschaffen hat. So versucht das Denken, Lösungen für das Durcheinander zu finden, das es in un­seren persönlichen Beziehungen, in unseren Beziehungen zur Allgemeinheit angerichtet hat.

Ganz offenbar sind wir mit unserem Denken „falsch“ umgegangen. Das Denken hat sich verselbstständigt, die Denkprogramme haben die Denkart übernommen. Wir sollten dem Denker den Rat geben, seine Denkstrukturen zu hinterfragen. Der Mensch hat sich zu seiner Sicherheit einen Schutz­wall aus religiösen, politischen und persönlichen Bildern errichtet. Diese manifestieren sich als Symbole, Ideen und Glaubensinhalte. Die Last dieser Bilder beherrscht das Denken, die Beziehungen und das tägliche Leben des Menschen. Sie sind die Ursachen unserer Probleme, denn sie trennen den Menschen vom Men­schen. Seine Wahrnehmung des Lebens wird von den Vorstellun­gen geformt, die sich bereits in seinem Geist festgesetzt haben. Der Inhalt seines Bewusstseins ist sein ganzes Dasein. Dieser Inhalt ist der ganzen Menschheit gemeinsam.

Wenn der Mensch sich seiner eigenen gedanklichen Vorgänge bewusst wird, dann wird er die Trennung zwischen dem Denker und dem Gedanken, dem Beobachter und dem Beobachteten, dem Erfahrenden und der Erfahrung erkennen. Er wird entdecken, dass diese Trennung eine Illusion ist. Erst dann kommt es zu der reinen Beobachtung, die Einsicht ist, ohne  einen Schatten der Vergangenheit oder der Zeit. Diese zeitlose Einsicht bewirkt eine tiefe, radikale Transformation des Geistes.


Totale Negation ist die Essenz des Positiven. Nur aus der Ver­neinung all der Dinge, die das Denken in der Psyche erzeugt hat, geht die Liebe hervor, die Mitgefühl und Intelligenz ist. Jede Erziehung basiert auf dem Erwerb von mehr Wissen, mehr Informationen, doch sie funktioniert immer nur innerhalb dieses Bereichs. Jede politische Reform, die auf einer neuen Phi­losophie basiert, ist dennoch nur eine Erfindung innerhalb dieses Bereichs. Und so fährt der Mensch fort zu leiden, unglücklich und einsam zu sein, sich vor dem Tod wie vor dem Leben zu fürchten, und er hofft darauf geführt zu werden, durch eine Institution oder eine Persönlichkeit, die ihn aus die­sem Elend herausholt, einen neuen Erlöser, einen neuen Politiker. In dieser Verwirrung sind wir so verantwortungslos, dass wir aus unserer eigenen Unordnung Tyrannen hervorbringen und hoffen, dass sie in diesem Bereich Ordnung schaffen werden. Das ist es, was außerhalb unserer selbst und in unserem Innern ge­schieht. Jede Führungspersönlichkeit, die wir wählen, wird sein wie wir; wir wer­den keine Führungspersönlichkeit wählen, die völlig verschieden von uns ist. Das ist das wahre Bild unseres Lebens. Konflikt innen und außen, Kampf, Feindseligkeit, erschreckende Selbstsucht.

Da so viel Kummer auf der Welt herrscht, ist es notwendig, durch sorgfältiges, langsames, geduldig schrittweises Forschen selbst herauszufinden, ob es eine Möglichkeit gibt, alle diese Pro­bleme auf andere Weise zu lösen als durch den Vorgang des Den­kens.

Was ist Zeit

Mittwoch, 25. November 2009

Die Zeit verläuft im herkömmlichen Sinne linear. In Wirklichkeit ist sie jedoch ineinander verflochten.

„Wir sind mit der Zeit karmisch und genetisch verflochten. Die Zukunft hat dabei sogar einen noch größeren Einfluss auf unsere Gegenwart als die Vergangenheit. Das liegt daran, das immer eine Inkarnationsabsicht besteht (= Entwicklung in Raum & Zeit). Das höhere Selbst (auch Christusbewusstsein o.ä. genannt) wirkt auf unsere Bühne des Lebens wenn nötig korrigierend ein, wenn diese Inkarnationsabsicht, die in der Zukunft Realität werden möchte, verlassen wird. Diese Inkarnationsabsicht ist praktisch unser Zukunfts-Programm, auf das unser höheres Selbst einwirkt, um uns vor einer Fehlentwicklung in der Zukunft zu bewahren (= Schicksal). Das wichtigste ist: Die Seele nimmt keinen Schaden. Das gleiche gilt übrigens auch kollektiv.“

Die alte ägyptische Sprache gründete ihr Tempussystem nicht auf Dreiteilung der Zeitstufen, sondern auf Zweiteilung in die Aspekte Perfektiv und Imperfektiv. Perfektiv ist etwas abgeschlossenes, der Imperfektiv trägt den Charakter des Ewigen. Der Imperfektiv ist vergleichbar mit der Verwendung des Präsens Indikativ in der deutschen Sprache, um eine nicht zeitlich bestimmte Tätigkeit auszudrücken. Beispiel: Die Aussage “Er raucht” kann einerseits bedeuten, dass er jetzt gerade raucht, wird aber verwendet, um auszudrücken, daß jemand überhaupt raucht, also ein Raucher ist, auch wenn er gerade nicht raucht.

Ein ähnliches Tempussystem konnte bei den Hopi-Indianern gefunden werden. So hat Edward Hall festgestellt, dass die Hopi-Indianer Zeitvorstellungen eher wie Adverbien als Substantive behandeln. “Sie können nicht ausdrücken, dass der Sommer heiß ist, weil Sommer die Eigenschaft heiß ist …”

Zeit wird nicht als Größe wahrgenommen sondern als Zustand.

Bedeutsam erscheint auch die Unterscheidung von Zeit (oder Zeitlichkeit) und Ewigkeit. In Platons “Timaios” thematisierte der Schüler Sokrates einerseits die Dreiteilung der Zeit, unternahm aber zusätzlich noch eine Unterscheidung zwischen Zeit und Ewigkeit:

“Ewigkeit ist die Sphäre des Seins, von dem in Wahrheit nur ausgesagt werden kann: es ist; Zeit dagegen ist die Sphäre des Werdens, alles dessen, von dem gesagt werden kann: es war, ist, wird sein. Zeit ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.”

Die christlichen Philosophen des Mittelalters stellten theologische Überlegungen zu Zeit und Ewigkeit an, und zwar, um Antworten auf Fragen wie “Was machte Gott, bevor er Himmel und Erde erschuf?” zu finden. Augustinus kam zu dem Schluß, dass Gott vorher “nichts” machte. Vor der Schöpfung war nicht Zeit, sondern Ewigkeit. Ewigkeit darf keineswegs mit unendlicher Zeit verwechselt werden. Sie ist vielmehr die Negation von Zeit. (Anm.: Hier fällt eine gewisse Ähnlichkeit zur Urknall-Theorie auf: Es gab kein Vorher, weil es keine Zeit (im heutigen Sinne) gab.)

Multiversen und unsere Existenz – Teil 4

Freitag, 13. November 2009

Die Mehrfachwelten bzw. Mehrfachuniversen scheinen zunehmend als eine gesicherte Tatsache. Dieses Weltmodell gibt uns frappierende Antworten auf die wesentlichsten  „offenen Fragen“. Teil 4:

Schwarze Löcher bilden Brücken oder Tore, die unser Universum mit pU verbinden. Vor- und rücklaufende Zeitwellen konstituieren die Ereignisse. Wenn die Zukunft und die Vergangenheit jetzt existieren, muss es Mittel geben, die es ermöglichen, uns auf die Zukunft einzustellen und mit der Vergangenheit in Resonanz zu sein. Diese Mittel könnten unsere eigenen Gehirne sein. Jede bewusste Handlung schickt eine Welle in die Zukunft und in die Vergangenheit. Sowohl der Beginn als auch das Ende der Vergangenheit scheinen in unserem Geist zu sein.

Zeitreisen sind möglich – Zeitmaschinen müssen sich konstruieren lassen, wenn es pU gibt. Elektronen sind Kandidaten für Empfänger von Botschaften aus der Zukunft. Die Elektronen, die von unserer Sonne und von den GRBs zu uns reisen, haben demzufolge ihre eigenen Informationen für uns bereit. Unsere Körper könnten durch eine hoch entwickelte Technologie – etwa durch eine elektronische Form von Biorückkopplung – zu Zeitmaschinen werden. Ist unser Gehirn eine Zeitmaschine, die Botschaften aus der Vergangenheit und aus der Zukunft senden und empfangen kann? Messungen zeigen, wie es zwischen parallelen Welten Überlagerungen geben kann. Wenn unsere Beobachtungen der Tatsachen nur davon abhängen, worin wir übereinstimmen, kann die Vergangenheit keine Folge unbestreitbarer Tatsachen sein. Die Vergangenheit hängt davon ab, zu welcher Übereinstimmung wie viele einzelne kommen. Jeder einzelne wäre angesichts des Ansturms interferierender pU hilflos. Wir brauchen einander, um eine Grundlage für die Wirklichkeit zu schaffen.

„Religiöse Sekten und Gehirnwäscher arbeiten nach dem Orwellschen Prinzip (1984): ‘Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Gegenwart, wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Zukunft’. Sobald genügend Gruppenmit­glieder eine Sache glauben, wird sie zur Wirklichkeit. Das gilt insbesondere für die politische Geschichte im kollektiven Gedächtnis.“

Prof.Dr. Ernst Senkowski (Physiker)

Multiversen und unsere Existenz – Teil 3

Donnerstag, 12. November 2009

Die Mehrfachwelten bzw. Mehrfachuniversen scheinen zunehmend als eine gesicherte Tatsache. Dieses Weltmodell gibt uns frappierende Antworten auf die wesentlichsten  „offenen Fragen“. Teil 3:

Wenn pU wirklich existieren, muss es einen völlig verwirrenden Zusammenhang von Geist und Zeit geben, und der Geist kommt auf eine neue und unerwartete Weise in die physikalische Welt hinein. Wolf hat einen einsichtigen Vergleich der Zeit mit einem Fluss vorgelegt, der aus zwei entgegen gesetzten Strömungen besteht. Information fließt aus der Vergangenheit und aus der Zukunft in die Gegenwart. Der Fluss ist voll zahlloser geisterhafter Flaschen, die nur dann in unseren Händen real werden, wenn wir in den Fluss hineingreifen. Jedes Mal fischen wir zwei Flaschen heraus. In unserer so entstehenden Gegenwart verschmilzt die Vergangenheitsflasche mit der Zukunftsflasche zu einer einzigen Flasche, und wie ein Flaschengeist erscheint eine Botschaft. Diese Botschaft kann nicht als absolute Wahrheit gesehen werden. Sie ist nur eine wahrscheinliche Wahrheit. Allein der erlebte Augenblick ist gewiss.

Die pU bedingen einen neuen Zeitbegriff. Dazu gehört die Aussage, dass unsere heutigen Beobachtungen die Vergangenheit bestimmen. In der Theorie der pU gibt es keine feste Vergangenheit. Die Vergangenheit, die wir für die Vergangenheit halten, ist das, was vernunftbegabte, in Gemeinschaft lebende Wesen übereingekommen sind, Vergangenheit zu nennen. Es gibt unendlich viele andere parallele Vergangenheiten. Die Vergangenheit, die durch die Gegenwart verändert wird, ist nur eine von vielen. Auch die Zukunft ist durch Übereinkunft definiert und steht mit der Gegenwart in Verbindung. Sie kann unendlich viele Formen haben und jede mögliche Zukunft wirkt sich auf die Gegenwart aus. Die Beobachtungseffekte pflanzen sich in beiden Richtungen in der Zeit fort. Die physikalischen Gleichungen sind letztlich zeitfrei. Vergangenheit und Zukunft existieren ‘gleichzeitig’ mit unserer Zeit. Auch in ‘mir’ gibt es keine Zeit. In ‘mir’ gibt es etwas Zeitloses. Mit den pU werden Botschaften aus der Zukunft möglich. Sie benötigen einen intelligenten Empfänger. Wenn die globale Intelligenz zunimmt, sollten diese Botschaften von immer mehr intelligenten Menschen empfangen werden.

Fortsetzung folgt morgen.