Mit ‘Zyklus’ getaggte Artikel

ASTROSCIENCES RESEARCH NETWORK – Teil 4

Donnerstag, 01. April 2010

Die „Schaukel“-bewegung des Sonnensystems

Während das Sonnensystem die Milchstrasse umrundet, weist es einen Zyklus auf, in dem es „auf- und abschaukelt“.

Dies ist eine „Seiten“-ansicht der Milchstrasse. Man hat herausgefunden, dass, während das Sonnensystem sich um die Galaxie dreht, sich die Erde hoch und runter bewegt ähnlich wie ein Karussellpferd. Wenn man der traditionellen Kinematik folgt, dann würde die Erde in diesem Zyklus die größten induzierten Gravitationskräfte erleben, wenn sie ihre Richtung ändert, da die Beschleunigung an diesem Punkt am größten wäre.

Dieses Auf- und Abschaukeln erzeugt auf eine zyklische Weise eine Beschleunigung und eine Verlangsamung ähnlich der klassischen Erklärung eines Pendels. 5

In meinem Essay “Cosmic Time Cycles” habe ich das gezeigt, und es ist ein wichtiger Hinweis auf die zeitlich wiederkehrenden Katastrophen, die sich in der Vergangenheit in unserem Sonnensystem ereignet haben. Es schafft eine Möglichkeit der Voraussage zukünftiger Ereignisse, denn die kritischen Punkte unserer galaktischen Umlaufbahn der Sonne sind die Punkte, an welchen wir die galaktische Ebene durchqueren. Ich habe auch auf das Indiz hingewiesen, dass die Präzessionsbewegung der Erde ebenfalls auf geringere Kataklysmen hinweist, bei welchen wir unserer Präzessionsbewegung bei jedem Zyklus umkehren könnten, der auf Veränderungen in der Erdrotation hinweist.

Wenn die Erde sich in dieser Schaukelbewegung nach „oben“ bewegt, dann wäre das Erdmagnetfeld einseitig ausgerichtet –„nördlich“ oder „südlich“. Wenn die Erde sich in dieser Schaukelbewegung nach „unten“ bewegt, dann richtet sich das Erdmagnetfeld umgekehrt aus –„nördlich“ oder „südlich“.

Ein weiter Forscher sagt:

„Im Jahr 2012 erreicht die Erde einen extremen Punkt in einem Zyklus von ungefähr 26.000 Jahren. Die offenen Magnetfeldlinien am Nordpol der Erde werden zur Sonne hinzeigen und nehmen eine Höchstmenge von Sonnenpartikeln auf. Der 11-Jahres-Zyklus der Sonnenaktivität wird während dieser Zeit ebenfalls einen weitaus stärkeren Einfluss auf das Wetter auf der Erde haben. Könnte eine galaktische Sonnenwende zu der globalen Erwärmung beitragen, zu dem Treibhauseffekt und El Niňo?“ 6

Fortsetzung folgt…

Astrogenetik – Teil 3

Montag, 01. März 2010

Sehen wir uns nun einmal an, was passiert wenn das Spermium in die Eizelle eindringt. Die Grafik unten zeigt ab Bild a) die Eizelle ab dem ersten Tag. Nach drei Monaten fühlt sich der Fötus beschützt und geborgen im Bauch der Mutter, weil er sich innerhalb einer positiven Emissions-Sequenz befindet. Die Monate 4, 5 und 6 erlebt der Fötus als Stress und disharmonisch, er tritt ein in eine negativ geladene Sequenz und wird von negativer Teilchenstrahlung der Sonne beeinflusst. Aber der Fötus ist noch kein komplett funktionierendes System, die Glandular-Region arbeitet noch nicht mit dem Hypothalamus zusammen.

In den Schwangerschaftsmonaten 7, 8 und 9 wird der Fötus wieder positiv bestrahlt und fühlt sich wohl. Am 275. Tag, wenn das solare Bombardement wieder in die negative Sequenz pendeln würde, reagiert das Kind erneut mit Stresshormonen und anderen chemischen Reaktionen. Durch diese chemischen Reaktionen bilden sich auch andere Hormone aus, die in den Blutkreislauf geraten und bei der Mutter die Wehen einleiten. Kurz danach bringt die Mutter einen „positiven“ Nachwuchs zur Welt.

Abschlussbemerkung

Was wir nun gesehen haben ist, dass die Sonne unterschiedliche Polaritäten zu regelmäßigen Intervallen annimmt, was ja auch direkt korreliert mit dem Glauben an das  Sternzeichen-Horoskop. Und diese Partikel, welche die unterschiedlichen Polaritäten ausmachen, sind bekannt als Ursache für Mutationen in menschlichen Genen. Solche Mutationen bestimmen die Persönlichkeitsstruktur des Embryos.

Die Sonnenflecken-Zyklen

Der Sonnenfleckenzyklus wurde bereits seit langem beobachtet und dokumentiert. R. Woolf machte es sich bereits 1843 zur Aufgabe, als erster westlicher Beobachter die Sonnenflecken zu dokumentieren durch bloße Beobachtung der Sonnenoberfläche. Er stellte schon damals einen Zyklus von 11,1 Jahren fest. Das Studium von drei Umläufen zeigt schon ziemlich genaue Details der Sonnenflecken-Zyklen. Kurz erklären möchten wir noch die Ursache für die Entstehung der Sonnenflecken:

Weil das polare Magnetfeld mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zum äquatorialen Magnetfeld rotiert, treten Verzerrungen in beiden Feldern auf. Die Felder verwirbeln sich toroid ineinander, dadurch können sich die Magnetfeldlinien in dem heißen Plasma ausbreiten und durch die solare Photosphäre brechen. Dort formen sie Sonnenflecken-Paare.

Man kann die Intensität der Strahlung mathematisch berechnen und darstellen mit der Formel (P Δ E) Δ W ≡ f (± 1,886x). Das x steht hier in der Gleichung für die Zeit in einem Intervall von 2,87 Monaten. Es ändert sich jedes Jahr die Polarität und alle 12 Jahre beginnt ein neuer Zyklus.

Dieser Artikel erschien in der „Sunday Times“ am 22. April 1984;

Was wir daraus ersehen können ist, dass die genetische Mutation der Zellen sehr wohl durch die veränderlichen Magnetfeldstärken (ausgelöst durch Teilchen der Sonnenstrahlung) verursacht werden können. Wir haben herausgefunden, dass die subatomaren Teilchen der Sonnenwinde kontinuierlich und periodisch wiederkehrend auf die Erdatmosphäre auftreffen, und diese Ereignisse korrelieren mit den empirischen Studien über die Persönlichkeitstypen. Die akzeptierte Schul-Physik sagt uns auch, dass 95% dieser Partikel vom Van-Allen-Gürtel in der oberen Erdatmosphäre eingefangen werden, was geradezu paradox ist. Was ist nun der „Missing Link“?

Diese Erklärungen stammen aus dem Buch “Astrogenetics, a new Theory” von Maurice M. Cotterell. Ist leider schon seit einigen Jahren vergriffen, jedoch ist dies ein hervorragendes Buch, um ein wenig Licht in die Kontroverse zwischen Astrologie und konventioneller Wissenschaft zu bringen. Hier könnte man noch Dr. Theodor Landscheidt anführen, sein Buch “Astrologie. Hoffnung auf eine Wissenschaft?” erklärt hervorragend die Verflechtungen von astronomischen Faktoren auf astrologische Prognosen.

Astrogenetik – Teil 2

Freitag, 26. Februar 2010
Solarer Magnetismus und Sonnenflecken

Es ist weithin als Wissen verbreitet, dass die Solaraktivität vom Zusammenspiel zwischen solarem Magnetfeld und unterschiedlicher Rotation abhängig ist. Die Sonne besitzt zwei verschiedene Magnetfelder mit unterschiedlichen Eigenschaften. Diese Magnetfelder rotieren mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, und es gibt hier nun vier Sektoren unterschiedlicher Polarität im Äquatorbereich. Von der Sonne geht ein Sonnenwind aus, welcher mit Geschwindigkeiten bis zu 900 km/s weht. Dieser Sonnenwind besteht aus positiv und negativ geladenen Teilchen, die im Schnitt 2 bis 4 Tage benötigen um zur Erde zu gelangen. Diese Partikel sind ein Nebenprodukt der unterschiedlichen Rotation von Äquator- und Polarmagnetfeld auf der Sonne. Diese Sonnenwinde mit den geladenen Teilchen breiten sich nun in einer gewissen Regelmäßigkeit aus, Sie sehen es mit Hilfe der folgenden Grafik.

Wie wir an Hand dieser Grafik erkennen können, emittiert die Sonne ca. alle 7,5 Tage eine Partikelwolke. Die Polarität der Partikel ändert sich ständig, aber in einem ganz bestimmten Rhythmus. Jeden Monat ändert sich die Polarität und alle drei Monate ändert sich die Periodenpolarität erneut.

Jedoch ist es noch nicht vorbei. Der Zyklus geht über in eine 12-Monats-Periode, in der sich die polarisierenden Sternzeichen wandeln und mehr Anziehungskraft verspüren als zu den Elementengruppen, zu denen sie eigentlich gehören. Aber das ist ebenfalls noch nicht alles. Der Zyklus erweitert sich zu einem 12-Jahres-Zyklus, der auch mathematisch hergeleitet werden kann, und in der Tat ein Fakt ist.  Resultat: Innerhalb einer 12-Monats-Periode wiederholt sich der 4-Elemente-Code, spiegelt sich alle 6 Monate selbst und geht in einen 12 Jahre dauernden Zyklus über.

Fortsetzung folgt…

Weihnachts-Special 2009 (2/2)

Freitag, 25. Dezember 2009

Vernachlässigen wir hier jedoch die möglichen Korrelationen zwischen physikalischen Feldern/Strahlen und psychischen Auffälligkeiten von Menschen. Faktisch spricht einiges dafür, dass sich in uns eine Art Wandlungs- bzw. Transformationsprozess abspielt. Letztlich sind für einen Neuen Menschen bereits jetzt sämtliche Wirkgrößen in uns angelegt, um einen solchen Transformationsvorgang sicherzustellen. Unserer 97% inaktive (Junk-)DNS sowie unsere neuronales Netzwerk warten nur auf ihre Freischaltung. Andererseits müsste eine solche Freischaltung unweigerlich zu extremen psychischen Irritationen führen. Wenn sich unsere selbsterstellten Filter, aus der wir unsere vertraute Realität ausdeuten, plötzlich verändern…, wir Dinge sehen, die wir zuvor einfach ausgeblendet hatten (selektive Wahrnehmung), dann wäre es nur allzu normal, wenn wir hierauf geistig überfordert (sinnesüberreizt) reagieren. Der eigentliche Grund meiner öffentlichen Tätigkeit liegt letztlich darin, dass ich über diese Inneren Veränderungen aufklären und sensibiliisieren möchte. Aus jahrelanger medizinischer Forschung weiss ich genau, was eine ursächliche Aufklärung über psycho-somatische und somato-psychische Zusammenhänge bewirken kann. Gegenwärtig wirken eben Dinge auf uns ein, die einen höheren Sinn ergeben. Den zu erkennen halte ich für besonders wichtig. An dieser Stelle möchte ich auf den aktuellen Artikel „der Beginn der 6. NACHT“ von  Dr. Carl Johan Calleman hinweisen. So schreibt Dr. Calleman beispielsweise:

„In diesem Plan der Evolution des Bewusstseins erreichen wir jetzt die sechste Nacht der Galaktischen Wellenbewegung, die achte von neun Ebenen, die am 8. November 2009 beginnt. Wenn mein Verständnis des Mayakalenders korrekt ist, werden wir in dieser kommenden Nacht Zeugen von der bedeutungsvollsten Transformation des Bewusstseins in der Geschichte der Menschheit.“ Und weiter:

„In Wahrheit geht es im Mayakalender nicht darum, was an einem bestimmten Datum geschehen wird, sondern er ist eine Beschreibung eines göttlichen Planes für die Entwicklung der Menschheit, wo Quantenverschiebungen zwischen kalendarischen Energien Verschiebungen des Bewusstseins hervorbringen. Das menschliche Bewusstsein wird weiterhin Schritt für Schritt transformiert werden in Übereinstimmung mit diesem Plan, bis wir an das reale Enddatum des Schöpfungsprozesses kommen, den 28. Oktober 2011.“ (Quelle:www.calleman.com/content/articles/nov8_sixth_night.htm)

Ich empfehle, diese Weihnachtszeit besonders zu nutzen, um einen ganz persönlichen Status über sich selbst anzustellen. Diese Innenschau sollte, wenn irgend möglich, über das Herz erfolgen. Nach dem Motto: Was würde das Herz jetzt tun, wie fühlt es sich jetzt, wohin würde es gern wollen. Für die verstandesdominierenden Menschen empfehle ich, sich einfach darüber im Klaren zu sein, dass all unsere Wünsche und Handlungen über das Außen erfolgen. Fast unser gesamtes Denken und Handeln wird über Moleküle produziert, die uns unseren Antrieb vermitteln. Ein Mensch ohne jegliches Gefühl – selbst ohne Angst und Schmerz – würde sich zu keiner willentlichen Handlung motivert fühlen. Er wäre Lebensunfähig, oder? Andererseits sind unsere Sehnsuchte nach Freude und Glück naturgemäß in uns angelegt. Bedauerlicherweise haben wir unsere Suche nach diesen Freud- und Glücksbringern auf eher äußerliche Dinge fixiert. Naturgemäß ist hier keine wahrhaftige allumfassende Freude zu erfahren. Tatsächlich erreichen wir die Erlösung aus diesem  Circulus vitiosus durch bedingungslose Hingabe. Eine Hingabe des künstlich erschaffenen Egos. Durch diese Hingabe erfahren wir den eigentlichen Zustand von Voll-Bewusstheit. Hier wählt kein Ego aus und greift in diese Ganzheitlichkeit ein. Hier existiert nur bedingungslose Liebe – und unfassbare Freude!

Der buddhistische Lehrer und Mönch Tich Nhat Hanh berichtete vor kurzem in einem Interview:

„Buddhismus beginnt mit der Erkenntnis, dass Leiden da ist, in uns und um uns herum. Und es gibt eine Tendenz, davor davonzulaufen. Es gibt keine Konfrontation mit dem Leiden. Aber das ist das Problem. Denn wenn du vor dem Leiden davonzulaufen versuchst, wirst du es nicht besser verstehen und keinen Weg heraus finden. Buddhismus also lehrt dich, das Leiden zu erkennen und seiner Natur auf die Spur zu kommen. Und dann wirst du einen Weg entdecken, der dir zeigt, was zu tun ist: etwas loszulassen, damit du das Leiden in dir und um dich herum verminderst.“

Erkenne deine Welt wie sich wahrhaftig ist und was wir aus ihr gemacht haben. Dann entscheide…aus dem Herzen oder dem Verstand.

Das Erwachen der Träumer – Teil 5

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Wie bereits angedeutet, zählen die Gamma Rays zu den „radioaktiven Strahlungen“.  Diese Bezeichnung impliziert in der Regel eine „Erbanlagenschädigende“ Auswirkung, sofern sie auf biologische Systeme trifft. Dass sich Gammastrahlungen natürlich auch positiv auf biologische Systeme auswirken können, wurde bereits an mehreren Instituten festgestellt. So stellte beispielsweise eine Biophotonenforschungsgruppe am Atominstitut der Universität Wien fest, dass sich die ultraschwache Zellstrahlung nach Einwirkung von Gammastrahlen teilweise erhöhte (dieser RGW-Faktor gilt als ein Maß  für eine relative biologische Wirksamkeit). Quelle: F.A.Popp, Dissertation Experimentalphysik (1981) Messung der relativen biologischen Wirksamkeit von Strahlenquellen mit Hilfe von „ultraschwachen“ Photonenemissionen.

Die Arbeiten von Professor Alexander Presman geben uns einen ausführlichen Überblick über Effekte mittels ionisierender Strahlen. Tumore die er mit Gammastrahlen behandelte, bildeten sich langsam zurück. Beispielsweise konnten bei der Behandlung mit Mäusen bereits erstaunliche Heilungserfolge erzielt werden. Quelle: „Elektromagnetics Fields and Live“, Plenum Press – New York – London 1970. Prof. Presman geht davon aus, wie zwischenzeitig viele seiner Kollegen, dass: „Die Erzeugung sowie Absorption von elektromagnetischer Energie derartiger Strahlen  bei der Evolution des Lebens eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt haben dürften.“
Fassen wir die bisherigen Darstellungen zusammen, so bleibt zunächst festzuhalten, dass das Auftreten und die drastische Zunahme von Gamma Rays durchaus in einem Zusammenhang mit den Überlieferungen der Mayas steht. Demzufolge wird bis zum Ende des Jahres 2012 ein kosmischer Zyklus abgeschlossen sein, in dem ein Übergang, eine Art Aufstieg von der 3.- in die 5.-Dimension erfolgen soll. An diesem Aufstiegsprozess sind die Menschen der Gegenwart aktiv beteiligt.

Historie unseres Bewusstseins – Teil 1

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Warum sollen wir nicht einfach eine „lineare” Entwicklung des Universums annehmen, die vor etwa 14 Milliarden Jahren mit dem „Big Bang” begonnen hat?  War­um die Dinge komplizieren und annehmen, dass das Uni­versum vor 14 Milliarden Jahren, als es zu expandieren be­gann, bereits mehrere Zyklen hinter sich hatte? Weil dies zwar vielleicht einfacher sein mag, jedoch mit dem, was wir heute über das Universum wissen, nicht in Einklang zu brin­gen ist. Die Komplexe Relativitätstheorie ist nicht die einzige Theorie, aus der sich ein zyklisches kosmologisches Modell ableitet. Sämtliche aus der Allgemeinen Relativitätstheorie (der Theorie, die etwas über das Universum in seiner Gesamtheit aussagt) abgeleiteten kosmologischen Modelle stützen sich auf Gleichungen, die eine Existenz des Univer­sums vor dem „Big Bang” zulassen. Auch die astronomischen Daten, die uns heute zur Verfügung stehen, sprechen für die Tatsache eines zyklischen Universums, d. h. für ein Univer­sum, dessen Raum augenblicklich expandiert und sich dann wieder zusammenziehen und zum Zustand des Big Bang zurückkehren wird, um danach in eine weitere Ausdehnungs­phase zu treten. Daraus müssen wir schließen, dass die Wahr­scheinlichkeit, dass wir in einem erst 14 Milliarden Jahre alten Universum leben, viel geringer ist als die, dass unser Uni­versum bereits mehrere Zyklen von 104 Milliarden Jahren ab­solviert hat.

Ja, aber, könnte man einwenden, wenn das in den Äonen enthaltene Mentale schon mehrere Zyklen des Univer­sums durchlebt hat, dann würde das doch bedeuten, dass das Universum zu Beginn des Zyklus, den wir jetzt durchleben, bereits äonische Psychomaterie (Positronen und Elektronen) auf hoher Bewusstseinsstufe enthielt. Warum hat dann dieses hoch entwickelte Bewusstsein in unserem jetzigen Zyklus mehr als 12 Milliarden Jahre gebraucht, um in Erscheinung zu tre­ten? Denn man nimmt heute an, dass in diesem Alter unseres Universums das Leben auf der Erde auftrat, also die ersten photosynthetischen Zellen an der Oberfläche der Ozeane er­schienen. Warum also trat das, was wir gewöhnlich als Baustei­ne des Lebens bezeichnen, namentlich die lebende Zelle, nicht sofort nach dem Big Bang auf? Das Bewusstsein hätte doch nur das Know-how anzuwenden brauchen, das es wäh­rend der vorangegangenen Zyklen des Universums erworben hatte!? Nun, es bedarf keines langen Nachdenkens, um darauf mindestens zwei wissenschaftliche Antworten zu finden:

12 Milliarden Jahre hat es gedauert, bis auf unserer Erde or­ganisches Leben entstand – das ist auch nicht weiter verwun­derlich, wenn man bedenkt, dass vor etwa 12 Milliarden Jahren unsere Erde selbst entstand. Mit Sicherheit können wir behaupten, dass es im Universum – als es erst etwa 5 Milliarden Jahre jung war – bereits Sterne und Planeten gab. Das wissen wir, weil Astronomen Galaxien (Anhäufungen mehrerer Milliarden von Sternen) entdeckt ha­ben, die so weit von uns entfernt sind, dass ihr Licht teilweise 11 Milliarden Jahre braucht, um bis zu uns zu gelangen. Diese Sterne und Planeten, die sie umkreisen, waren also bereits vorhanden, als das Universum viel jünger war, als es heute ist. Wir würden gern wissen, wie es auf diesen Planeten aussieht, doch leider reichen unsere technischen Mittel für sol­che Ausflüge bei weitem nicht aus. Würde man das Universum mit der Größe unserer Erde gleichsetzen, so wäre unser ganzes Sonnensystem mit seinen neun Planeten nur ein mit bloßem Auge völlig unsichtbares Staubkorn mit einem Radius von einem Hunderttausendstel Millimeter. Mehr haben wir vom Universum auf der Suche nach Leben noch nicht er­forscht. Und da behaupten manche, dass das genüge, um sagen zu können, das Bewusstsein habe sich in unserem Universum erst nach 12 Mil­liarden Jahren offenbart!

Fortsetzung folgt